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rakrueger, Sonstiges
Kategorie: Ausländerrecht
Zufriedene Kunden: 3791
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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hallo ich hab mal ne frage hofe ihr k nnt mir helfen bin noch

Kundenfrage

hallo ich hab mal ne frage hofe ihr könnt mir helfen
bin noch verheiratet aber werde ende des jahres geschieden
hab ein freund der lebt im kosovo
kan ich ihm eine einladund oder gibt sowas ähnliches schiken
für nach deutschland zukommen
und nacher hier zuheiraten
hab 2kinder bin in elternzeit und lebe in moment von arbeitslosen geld 2 wie kan ich machen das ich ihn nach deutsch holen kan
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Ausländerrecht
Experte:  rakrueger hat geantwortet vor 6 Jahren.

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich aufgrund Ihrer Angaben gerne informatorisch Auskunft gebe wie folgt.

Es gibt die Möglichkeit, einen visumspflichtigen Ausländer einzuladen und auf Grundlage dieser Einladung ein Visum bei der deutschen Botschaft zu beantragen.

Eine Voraussetzung hierfür ist, dass der Lebensunterhalt für den gesamten Aufenthalt der Person gesichert sein muss. Zum Lebensunterhalt gehören alle Aufwendungen wie Nahrung, Wohnung und auch Aufwendungen für eine eventuelle medizinische Versorgung, d.h. es muss eine Reise-Krankenversicherung abgeschlossen sein.

Sie müssten der Ausländerbehörde nachweisen, dass Sie finanziell dazu in der Lage sind. Dies dürfte in Ihrem Fall problematisch sein, da Sie von Arbeitslosengeld 2 leben.

Ich bedauere, Ihnen keine hoffnungsvollere Auskunft geben zu können.

Die einschlägigen Rechtsgrundlagen habe ich nachfolgend für Sie gelistet :


§ 84 Ausländergesetz lautet:

(1) Wer sich der Ausländerbehörde oder einer Auslandsvertretung gegenüber verpflichtet hat, die Kosten für den Lebensunterhalt eines Ausländers zu tragen, hat sämtliche öffentlichen Mittel zu erstatten, die für den Lebensunterhalt des Ausländers einschließlich der Versorgung mit Wohnraum und der Versorgung im Krankheitsfalle und bei Pflegebedürftigkeit aufgewendet werden, auch soweit die Aufwendungen auf einem gesetzlichen Anspruch des Ausländers beruhen. Aufwendungen, die auf einer Beitragsleistung beruhen, sind nicht zu erstatten.

(2) Die Verpflichtung nach Absatz 1 Satz 1 bedarf der Schriftform. Sie ist nach Maßgabe des Verwaltungs-Vollstreckungsgesetzes vollstreckbar. Der Erstattungsanspruch steht der öffentlichen Stelle zu, die die öffentlichen Mittel aufgewendet hat.

(3) Die Auslandsvertretung unterrichtet unverzüglich die Ausländerbehörde über eine Verpflichtung nach Absatz 1 Satz 1.

(4) Die Ausländerbehörde unterrichtet auf Ersuchen oder, wenn sie Kenntnis von der Aufwendung nach Absatz 1 Satz 1 zu erstattender öffentlicher Mittel erlangt, ohne Ersuchen unverzüglich die öffentliche Stelle, der der Erstattungsanspruch zusteht, über die Verpflichtung nach Absatz 1 und erteilt ihr alle für die Geltendmachung und Durchsetzung des Erstattungsanspruches erforderlichen Auskünfte. Der Empfänger darf die Daten nur zum Zwecke der Erstattung der für den Ausländer aufgewandten Mittel sowie der Versagung weiterer Leistungen verwenden.

§ 82 Ausländergesetz lautet:

(1) Kosten, die durch die Abschiebung, Zurückschiebung oder Zurückweisung entstehen, hat der Ausländer zu tragen.

(2) Neben dem Ausländer haftet für die in Absatz 1 bezeichneten Kosten, wer sich gegenüber der Ausländerbehörde oder der Auslandsvertretung verpflichtet hat, für die Ausreisekosten des Ausländers aufzukommen.