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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Ausländerrecht
Zufriedene Kunden: 16562
Erfahrung:  19 Jahre Anwaltserfahrung
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Wie stehen die Chanchen bei einer Mobbing u. Diskriminierung

Kundenfrage

Wie stehen die Chanchen bei einer Mobbing u. Diskriminierung? DANKE!.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Ausländerrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

welche Chancen sind von Ihnen gemeint ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wie ich mich Rechtlich wehren kann,gibt überhaupt eine Chance?.Eskalationen von den Führungpositionen u. eine Verwarnung gibt schon.DANKE!.
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihnen stehen als Mobbingopfer mehrere rechtliche Möglichkeiten zur Verfügung.

1. Sie haben ein Beschwerderecht bei Ihrem Arbeitgeber. Nach dem Betriebsverfassungsgesetz (§ 84 I BetrVG) ist allen erlaubt, sich über ungerechte Behandlungen bei ihm zu beschweren. Der Arbeitgeber muss dann entscheiden, ob er die Beschwerde für zulässig hält. Wenn ja, muss er sich der Angelegenheit annehmen und für eine Verbesserung der Situation sorgen. Er kann gegen den Mobber eine Abmahnung androhen oder aussprechen, eine Versetzung veranlassen oder sogar kündigen.

2. Sie haben zudem ein Beschwerderecht beim Betriebsrat nach § 85 I BetrVG. Dieser wird sich mit dem Arbeitgeber auseinandersetzen, wenn die Beschwerde für berechtigt gehalten wird.

3. Sie haben Unterlassungsansprüche gegen den Mobber. Fordern Sie ihn schriftlich zur Unterlassung auf. Reagiert er darauf nicht, können Sie Ihre Ansprüche gerichtlich geltend machen.

Da das Mobbing eine sehr ernt zu nehmende Angelegenheit ist, sollte man auf jeden Fall seine Recht wahrnehmen. Die Chancen sind sicherlich vom Einzelfall abhängig, vor allem, ob der oder die Vorfälle nachweisbar sind.

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren und zu bewerten. Bei Unklarheiten oder weiterem Klärungsbedarf nehmen Sie bitte, möglichst unter Schilderung von Einzelheiten, Kontakt mit uns auf.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

[email protected]
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

als Fachanwältin für Arbeitsrecht darf ich die Ausführungen der Kollegin um einen wesentlichen Aspekt ergänzen.

Mobbingklagen sind in der Praxis nahezu chancenlos.

An den Arbeitsgerichten verdrehen die Richter die Augen nach oben, wenn jemand eine Mobbingklage einreicht.


Sie haben jedoch die Möglichkeit nach dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz vorzugehen, wenn in dem Mobbing noch eine Diskriminierung steckt.

Diese Möglichkeit ist unendlich besser.

Verstöße gegen dieses Gesetz können mit hohen Sanktionen geahndet werden.

So klagen wir hier meistens ein Schmerzensgeld von 12.000 € für das Mobbingopfer ein.

Der Arbeitgeber wird hier extrem in die Pflicht genommen.So muss er beweisen, dass eine Diskriminierung nicht stattfand.


Sie wenden sich dazu am besten an einen Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Dieser wird den Sachverhalt aufnehmen und die Klage für Sie einreichen.



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



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ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Ausländerrecht
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