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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Ausländerrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Im Ausländerrecht habe ich bereits mehrere Mandate betreut
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Haben vor Jahren auf N tigung vom Ausl nderamt eine Abtrittserkl rung

Kundenfrage

Haben vor Jahren auf Nötigung vom Ausländeramt eine Abtrittserklärung für unsere Mutter unterschrieben, dass wir aufgr. von Krankheiten selbst dafür eintreten werden...nur, um unsere Mutter von Polen nach Deutschland legal einreisen zu lassen und bei uns ordnungsgemäss anmelden zu können !
Nun ist Polen in der EU und unsere Mutter ist an Krebs erkrankt --->mehrere Krankenhausaufenthalten fanden schon statt, wir sind in Vorleistung gegangen!
Nun liegt sie wieder im Krankenhaus und meine Frage an Sie wäre :

Können wir uns aufgr. der Abgelegten Unterschrift von Damals gegen die Krankenhauskosten wehren oder müssen wir sie alleine übernehmen, bzw. würde das Sozialamt eintreten, denn....diese Krankenhausaufenthalte, da Sie Privatpatient ist --->fressen uns geltlich auf !!!


Bitte um Stellungsnahme
Lieber Gruss
Karin Senftleber
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Ausländerrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender ,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Sofern hier tatsächlich eine Nötigung vorgelegen hat, können Sie die Abtrittserklärung von damals gem. § 123 BGB anfechten.

 

Ihre Mutter hat aber als EU-Bürgerin einen Anspruch auf Krankenversorgung in Deutschland.

 

Hierfür ist eine europäische Krankenverischerungskarte erforderlich.

 

Nachfolgend habe ich Ihnen einen interessanten Link zu diesem Thema beigefügt:

 

http://www.justlanded.com/deutsch/Deutschland/Landesfuehrer/Gesundheit/Krankenversicherung

 

 



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagabend!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244




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Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



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Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt