So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Beutelspacher.
Beutelspacher
Beutelspacher, apl. Prof. Dr.med.
Kategorie: Augenheilkunde
Zufriedene Kunden: 726
Erfahrung:  Facharzt für Augenheilkunde
51078084
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Augenheilkunde hier ein
Beutelspacher ist jetzt online.

Meiner Frau, 47, wurde gestern Abend ein Augeninfarkt diagnostiziert.

Kundenfrage

Meiner Frau, 47, wurde gestern Abend ein Augeninfarkt diagnostiziert. Sie sieht auf einem Auge nichts mehr. Noch am Nachmittag lautete die Diagnose Augenmigräne. Kann sich eine Augenmigräne zu einem Augeninfarkt entwickeln? Welche Therapie gibt es für Augeninfarkt? Wie groß sind die Heilungschancen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Augenheilkunde
Experte:  Beutelspacher hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Angehörige,

es ist sehr bedauerlich, dass es bei Ihrer Gattin zu einer solch schwerwiegenden Situation gekommen ist.
Ein Augeninfarkt kann sich mitunter mit Zeichen einer Augenmigräne, d.h. Lichtwahrnehmungen, Blitze etc. andeuten.

Ich nehme an, Sie meinen einen Zentralarterienverschluß. Falls nicht würden Sie mich bitte kontaktieren.
Bei einem Zentralarterienverschluß besteht wenig Chance auf Heilung. Es verschließt sich das Hauptstammgefäß im Auge, so dass keine Durchblutung mehr gegeben ist. Innerhalb kürzester Zeit ist die Netzhaut dann inaktiv und unwiederbringlich verloren.

Es ist auf jeden Fall wichtig abzuklären, dass es sich nicht um eine sogenannte Gefäßentzündung handelt (z.B. Arteriitis temporalis). Hier wäre die Therapie dann Kortison.

Wenn Sie nun noch mehr Details haben, würde ich Ihnen sehr gerne weitere Informationen geben.

Mit freundlichen Grüßen,

PD Dr. Beutelspacher



--

Rechtliche Hinweise:
Das Expertenteam von JustAnswer Teledoktor gibt nach bestem Wissen auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse Antwort. Fehler oder unvollständige Angaben können nicht ausgeschlossen werden.
Schriftliche Informationen und Texte geben grundlegende Informationen zu Ursachen, Beschwerdebild sowie Untersuchungs- und Behandlungsverfahren bei verschiedenen Erkrankungen. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Unsere Informationen sind keine Aufforderung zur Selbstbehandlung und sollen auf keinen Fall einen Arztbesuch ersetzen. Eine Diagnose oder konkrete Therapieempfehlung kann nur ein behandelnder Arzt stellen.
Beachten Sie bitte, dass sich das auch auf eventuell genannte Arzneimittel bezieht. Darunter sind möglicherweise auch solche, deren Nutzen und Wirkung noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen ist, und die daher von Rechts wegen nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten sind. Nur durch ihre Erwähnung ergibt sich kein Anspruch auf Kostenerstattung.
Bitte haben Sie auch hierfür Verständnis: Eine Empfehlung für eine/n Ärztin/Arzt oder ein Krankenhaus dürfen wir nicht aussprechen. Unsere Daten hierzu werden ständig aktualisiert und ergänzt. Dennoch können wir Fehler oder unvollständige Angaben nicht ausschließen. Das medizinische Team übernimmt keine Haftung für mögliche Schäden oder Nachteile, die sich aus der Umsetzung unserer Hinweise ergeben.
Ihre Gesundexperten von JustAnswer
Experte:  Beutelspacher hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

da Sie meine Antwort auf Ihre Frage gelesen, aber noch nicht akzeptiert haben, bitte ich Sie, mir mitzuteilen, ob Sie weitere Informationen wünschen, oder ob noch Unklarheiten bestehen. Prinzip von justAnswer ist, die Arbeit der Experten durch anklicken von „akzeptieren“ zu honorieren, wenn die Antwort zufriedenstellend war. Vielen Dank.


MfG,
PD Dr. Beutelspacher
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Dr. Beutelspacher,
besten Dank für Ihre Antwort. Ich habe mich noch nicht gemeldet, weil ich meine Frau nach Dänemark zu einem Spezialisten in Augenakupunktur gebracht habe. Dort ist sie jetzt seit einer Woche in Behandlung. Folgende Resultate haben sich eingestellt:
Noch in der Uniklinik München erhielt meine Frau über 4 Tage Infusionen. Hierauf hat sich ein kleiner Sehschlitz in dem kranken Auge gebildet, der sich jedoch bis jetzt nicht vergrößert hat. Duch diesen Sehschlitz sieht meine Frau jedoch völlig scharf. Inzwischen "arbeitet" das kranke Auge: meine Frau sieht Muster und Blitze. Gleiches hat Sie auch 1 Tag nach Diagnose des Infarkts verspürt. Zusätzlich spürt sie jetzt noch einen Druck um das kranke Auge und das kranke Auge juckt teilweise sehr stark. Was kann man aus diesen Zeichen schließen?

Besten Dank für Ihre Antwort.