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Beutelspacher
Beutelspacher, apl. Prof. Dr.med.
Kategorie: Augenheilkunde
Zufriedene Kunden: 726
Erfahrung:  Facharzt für Augenheilkunde
51078084
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Beutelspacher ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr/Frau Dr...., ich leide unter einem Niiedrigdruck-Glaukom. Macht

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr/Frau Dr....,
ich leide unter einem Niiedrigdruck-Glaukom.
Macht es Sinn, hier eine Hornhaut-dickenmessung durchführen zu lassen.
Wenn ja, welche Erkenntnisse bzw. Maßnahmen lassen sich vom Ergebnis dieser Messung ableiten.

MfG Dieter Damköhler
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Augenheilkunde
Experte:  Beutelspacher hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Damköhler,

ich bin doch verfügbar.
Gerne beantworte ich Ihre Frage. Die Hornhautdickenmessung ist essentiell in der Beurteilung des Glaukoms.
Die wichtige Augendruckmessung wird geeicht anhand der Hornhaudicke. Wenn die Hornhaut dünn ist (z.B. < 500µm) unterschätzt man die Augendruckwerte, bei dicker Hornhaut überschätzt man die Augendruckwerte. Es gibt Korrekturtabellen für die Umrechnung der Augendruckwerte.

Wenn die Augendruckwerte korrekt gemessen werden, ist die Glaukomeinstellung besser!

Bitte fragen Sie nach, wenn Sie weitere Details benötigen.

Mit freundlichen Grüßen,


PD Dr. Beutelspacher




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Rechtliche Hinweise:
Das Expertenteam von JustAnswer Teledoktor gibt nach bestem Wissen auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse Antwort. Fehler oder unvollständige Angaben können nicht ausgeschlossen werden.
Schriftliche Informationen und Texte geben grundlegende Informationen zu Ursachen, Beschwerdebild sowie Untersuchungs- und Behandlungsverfahren bei verschiedenen Erkrankungen. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Unsere Informationen sind keine Aufforderung zur Selbstbehandlung und sollen auf keinen Fall einen Arztbesuch ersetzen. Eine Diagnose oder konkrete Therapieempfehlung kann nur ein behandelnder Arzt stellen.
Beachten Sie bitte, dass sich das auch auf eventuell genannte Arzneimittel bezieht. Darunter sind möglicherweise auch solche, deren Nutzen und Wirkung noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen ist, und die daher von Rechts wegen nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten sind. Nur durch ihre Erwähnung ergibt sich kein Anspruch auf Kostenerstattung.
Bitte haben Sie auch hierfür Verständnis: Eine Empfehlung für eine/n Ärztin/Arzt oder ein Krankenhaus dürfen wir nicht aussprechen. Unsere Daten hierzu werden ständig aktualisiert und ergänzt. Dennoch können wir Fehler oder unvollständige Angaben nicht ausschließen. Das medizinische Team übernimmt keine Haftung für mögliche Schäden oder Nachteile, die sich aus der Umsetzung unserer Hinweise ergeben.
Ihre Gesundexperten von JustAnswer
Beutelspacher und weitere Experten für Augenheilkunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke für die ergänzende Information- ich muß mich erst einmal mit der allgemeinen

Oberfläche dieser Plattform vertraut machen.

Ich würde Sie gern auf der Grundlage der Messergebnisse in den nächsten Tagen abschließend konsultieren.

 

MfG D. Damköhler

 

 

Experte:  Beutelspacher hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr gerne!

Bitte fragen Sie einfach innerhalb dieses Theras, dann kommen keine Unkosten auf Sie zu.

MfG

Beutelspacher
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo, Herr Dr. Beutelsbacher!

Leider kann ich erst heute mit Ihnen Kontakt aufnehmen, da mein PC

mir einige Probleme bereitet hat.

In der Zwischenzeit habe ich, entsprechend Ihrem Rat, eine Hornhautdickenmessung

machen lassen- linkes Auge -0,2 mmHG korr. und rechtes Auge +1,4 mmHG korr..

Wobei das rechte Auge schon immer erhöhte Innendruckwerte hatte; ab 11/09 bei den vierteljährlichen Kontrollen 15,16,13,14,21,19 und 24 mmHG am 06.04.2011.

Anfang Mai wurde eine Katarakt-Operation am rechten Auge durchgeführt und sed dem bewegt sich der Augeninnendruck so um die 9 mmHG; also recht erfreulich. Es hat sich jedoch bei mir ein anderes Problem eingestellt. Bei der Brillenbestimmung für eine neue Gleisichtbrille nach der Augen OP wurde vor ca. zwei Wochen festgestellt,

dass ich Probleme beim Binokularsehen habe; seitlich 4cm/m und horizontal 1,5cm/m!

Kommende Woche habe ich hierzu bei meinem Augenoperateur, verbunden mit einem

OCT, eine Untersuchung. Meine behandelnde Augenärztin hat diese Untersuchung vermittet, da sie technisch nicht entsprechend ausgerüstet ist- sagt sie.

Hoffentlich geht es nicht in Richtung Makula, eine Sehverschlechterung ohne Brille bemerke ich seit der Katarakt-OP bewußt.

Wie schätzen Sie die Situation ein?

Übrigens, ich habe nach wie vor Probleme mit der Handhabung der Seiten von

justanswer.de; daher auch die irrtümliche Überweisung von 0,85 Euro.

Ich bin Ihnen sehr dankbar für die bisherige medizinische Begleitung und werde es auch entsprechend zum Ausdruck bringen.

MfG D. Damköhler

Experte:  Beutelspacher hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Damköhler,
Wenn die Augendruckwerte zwichen 15-20mmHg sind, kann man einheitlich nicht mehr von einem Niederdruckglaukom sprechen.
Sehr erfreulich ist, dass nach der grauen Star OP der Druck so schön geworden ist. Ich beobachte das oft bei meinen Patienten, dass diese dann nach der OP von den Tropfen frei werden.

Sie haben recht, die Doppelbilder müssen abgeklärt werden. Hat beim letzten Augenarztbesuch eine ORthoptistin untersucht, oder der Augenarzt? Dass eine Orthoptistin draufschaut wäre schon wichtig.
Die Makula ist es eher nicht, da hier dann keine Doppelbilder, sondern mehr ein verzerrtes Sehen zu erwarten wäre.
Die genannte Untersuchung des Augenarztes (OCT) ist auf jeden Fall eine sinnvolle Ergänzung.

Ggf. kommen Sie mit der Gleitsichtbrille nicht klar?

Mit freundlichen Grüßen,

PD Dr. S. Beutelspacher


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Rechtliche Hinweise:
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Beachten Sie bitte, dass sich das auch auf eventuell genannte Arzneimittel bezieht. Darunter sind möglicherweise auch solche, deren Nutzen und Wirkung noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen ist, und die daher von Rechts wegen nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten sind. Nur durch ihre Erwähnung ergibt sich kein Anspruch auf Kostenerstattung.
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Ihre Gesundexperten von JustAnswer
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dr.Beutelsbacher,

danke für die umgehende Antwort. Bei meiner Augenärztin hatte ich Anfang September

den letzten Termin; bei der Brillenwertermittlung durch eine Orthoptistin wurde der horizontale und vertikale Versatz festgestellt. Von meiner Augeärztin wurde mir in Kenntnis der Dopplungen mitgeteilt, dass sie solche Symptome mit ihrer Technik nicht feststellen kann! Ist das so und muß man dazu entsprechen ausgestattet sein oder tut es eine Spaltlampe auch?

Meine Tropfen, abends 1Tropfen Duotrav, soll ich weiterhin nehmen. Ist dies aus Ihrer

Sicht weiterhin erforderlich? Wobei in dem jetzt operieten Auge lt. HRT der Sehnerv bereits geschädigt ist.

Ein OCT lasse ich machen, leider wird diese Untersuchung von meiner Krankasse, der VBU, noch nicht übernommen.

 

Herzlichen Dank für die Hinweise.

 

Mit einem freundlichen Gruß

verbleibt

 

D. Damköhler

 

Experte:  Beutelspacher hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Damköhler,


der horizontale und vertikale Versatz, den Sie beschreiben, hat mit dem Glaukom erst einmal gar nichts zu tun. Hierbei handelt es sich um Veränderung, die die Zusammenarbeit beider Augenbetrifft - quasi eine Art Schielen - jedenfalls verstehe ich Sie so.

Mit der Spaltlampe kann man das nicht feststellen.
Nach den von Ihnen genannten Druckwerten halte ich die Drucksenkung nach wie vor für sinnvoll.
Das OCT ist für die Verlaufskontrolle der Sehnervenschädigung unerlässlich. Ich habe selbst Sehnervenerkrankungen mittels OCT in meiner Forschung untersucht- das OCT ist die Technik der Zukunft - das wird hoffentlich die Krankenkasse auch bald merken und diese Untersuchungen bald bezahlen.

Ich bin gespannt, wie die Retinae Nervenfaserschicht im OCT ist - das HRT vermisst ja nur die Oberflächenkontour des Sehnerven.


Gerne dürfen sie nachfragen, wenn Sie noch etwas wissen möchten.

Mit freundlöichen Grüßen,

PD Dr. Beutelspacher


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Sehr geehrter Herr Dr. Beutelsbacher,

vielen Dank für die Informationen. Spaltlampe ist falsch, ich meine natürlich die

optische Einheit zur Bestimmung von Sehparametern bei Brillengläsern über die

meine Augenärztin verfügt.

Ich werde Ihnen am Mittwoch kommender Woche über das OCT berichten.

 

Mit freundlichem Gruß verbleibt

 

D. Damköhler

 

 

Experte:  Beutelspacher hat geantwortet vor 6 Jahren.
Der Augenarzt benötigt in der Regel eine Orthoptistin, um hier qualifizierte Aussage ntreffen zu können.

Ich bin schon auf Ihrer Ergebnisse der OCT gespannt.

MfG


PD Dr. Beutelspacher


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Beachten Sie bitte, dass sich das auch auf eventuell genannte Arzneimittel bezieht. Darunter sind möglicherweise auch solche, deren Nutzen und Wirkung noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen ist, und die daher von Rechts wegen nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten sind. Nur durch ihre Erwähnung ergibt sich kein Anspruch auf Kostenerstattung.
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