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Beutelspacher
Beutelspacher, apl. Prof. Dr.med.
Kategorie: Augenheilkunde
Zufriedene Kunden: 726
Erfahrung:  Facharzt für Augenheilkunde
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Beutelspacher ist jetzt online.

Ich wurde vor 5 Wochen am grauen Star operiert. Nach einer

Kundenfrage

Ich wurde vor 5 Wochen am grauen Star operiert. Nach einer Woche musste ich feststellen, dass diese Linse im linken Auge nicht mit der künstl. Linse des rechten Auges (Operation vor ca 2 Jahren) "kompatibel" ist, da die rechte Linse gelbstichig und die linke Linse blaustichig ist. Dadurch habe ich massive Probleme mit Bildschirmarbeit, die ich überwiegend ausübe und auch bei starker Helligkeit überhaupt. Ich bin ganztags berufstätig im Schulsekretariat; Jahrgang 1959.

An wen kann ich mich wenden, wenn sich mein Haus-Augenarzt, bei dem ich in Behandlung bin, zu keiner konkreten Äußerung bzgl. Behandlungsfehler und Folgen äußert?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Augenheilkunde
Experte:  Beutelspacher hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, gerne beantworte ich Ihre Frage.

Wenn ich Sie recht verstehe, haben Sie an Ihrem linken Auge eine "Standardlinse" erhalten und am rechten eine "Blue-Blocker" Linse mit gelber Tönung?
Die gelbe Linse ist eine moderne Linse, die die kurzwelligen Lichtanteile, die ggf. als schädlich anzusehen sind, herausfiltert.

Wichtig für die Kompatibilität beider Augen zueinander ist primär die Frage, ob die Brechkraft beider Augen ungefähr vergleichbar ist, d.h. brauche beide Augen nach der Grauen Star OP deutlich (>+- 2dpt) unterschiedliche Brillengläser? Möglicherweise ist das auch der Grund für die Unverträglichkeit?

Wenn Sie den Verdacht auf einen Behaldlungsfehler haben, können Sie sich an die Ärztekammer wenden, dort gibt es die sogenannte Schlichtungsstelle. Diese arbeitet den Fall für Sie komplett kostenfrei auf, Sie brauchen sich keinen Anwalt nehmen etc. Der behandelnde Arzt muss sich schriftlich äußern. Dann trifft die Kommission eine Entscheidung, sollte sich hier ein Behandlungsfehler zeigen haben Sie es dann später sehr einfach Ihre Argumente vor einem Gericht vorzutragen.

Wenn das nicht Ihr Ziel ist, sonder eine gute Diagnostik und die Planung wie man am besten weitermachen sollte, empfehle ich die Einholung einer 2. Meinung. An Universitätskliniken können Sie immer damit rechnen gute Informationen/Beratung zu erhalten. Wenn Sie mir Ihren ungefähren Wohnort verraten, kann ich überlegen, wo Sie am besten hingehen sollten.

Bitte fragen Sie nach, wenn Sie weitere Details benötigen.

Mit freundlichen Grüßen,

PD Dr. Beutelspacher