So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an drhippokrates.
drhippokrates
drhippokrates,
Kategorie: Augenheilkunde
Zufriedene Kunden: 2325
53212237
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Augenheilkunde hier ein
drhippokrates ist jetzt online.

Hallo, ich hatte in den letzten Monaten (vielleicht 2* im Jahr)

Kundenfrage

Hallo, ich hatte in den letzten Monaten (vielleicht 2* im Jahr) eine verschwomme Sicht. Dies tauchte gegen Mittag auf, als ich kaum gefrühstückt habe. Und es ging nach ein paar Stunden wieder weg, nachdem ich einiges gegessen hatte.   Grundsätzlich habe ich eher niedrigen Blutdruck und habe oft Appetit.   Sollte ich einen Arzt aufsuchen und die Ursache unbedingt abklären lassen, oder ist meine Reaktion (Ruhe und vor allem schnell verwertbaren Zucker zu mir zu nehmen) an sich ausreichend? Was passiert da physiologisch? Wie kann ich mich ernähren (falls es damit zusammenhängt), um diese Symptome zu vermeiden? Esse ich evtl. zu häufig? (Und habe dabei Untergewicht..)
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Augenheilkunde
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich denke, dass die Problematik eher mit einem niedrigen Blutdruck und weniger mit dem Essen zu tun hatte. Unterzuckerungen bzw. zu wenig Zucker gäbe es "eigentlich" nur bei Diabetikern.

Wie gross und wie schwer sind sie denn ?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
BMI von 19,6 (1,70 bei ca. 58kg)

Sind Anzeichen von Diabetes eindeutig? D.h. kann ich Diabetes ausschließen, wenn ich "an sich gesund" bin?

Ich hatte nämlich in dem Moment kein "schwarz" vor Augen, was ich an sich als Merkmal von niedrigem Blutdruck einschätzen würde.
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
BMI ist ja prima (im unteren Normalgewichtsbereich).

Ich denke, man kann Diabetes nahezu ausschliessen. Sie müssten schon einen Höllendurst haben, einen süsslichen Urin und Schwäche etc.

Ich habe bei schlanken Menschen aber auch so mal Schwankungen des Blutzuckers erlebt. Dennoch glaube ich eher, dass es eine sog. hypotone Kreislaufreaktion ist, die durch eine besondere Empfindsamkeit des vegetativen Nervensystems entsteht. Nicht schlimm, aber lästig.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke.

So ganz verstehe ich das noch nicht: wenn es am niedrigen Blutdruck liegt, müsste ich dann nicht
a) in dem Moment zusätzlich andere Symptome des niedrigen Blutdrucks merken (frieren, schwummrig sein, Blässe)?
b) durch z.B. Bewegung (aufstehen, herumlaufen) eine sofortige Besserung spüren, da der Blutdruck dann steigt? Der Effekt hielt ein paar Stunden an während ich herumlief, aß etc.
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nein, nicht zwingend.

Morgens besteht bei vielen Menschen (mich eingeschlossen) noch eine vegetative Labilität. Wenn man isst wird nun zusätzlich das vegetative Nervensystem (Vagus als Gegenspieler des Sympathikus) aktiviert. Der Kreislauf hat dann noch grössere Probleme, richtig "anzuspringen".

Es ist nicht allein ein Problem des "zu niedrigen" Blutdrucks. Sondern eher der Anpassung von Puls und Blutdruck an Anfoderungen und auch Lagewechsel.

Die von ihnen genannten Symptome müssen überhaupt nicht zwigend bei niedrigem RR auftreten. Meistens merkt man das sonst gar nicht.

Das Problem ist ja gerade, dass bei Anfoderungen wie Aufstehen oder eben auch viel Arbeit im Magen etc die normale Reaktion wie Puls und Blutdrucksteuerung ausbleibt. Daher tritt eben dann keine Besserung auf.

Warum nun das Vegetative Nervensystem mal nicht so richtig "mitsteuert" ist aber letztlich unbekannt. Ärzte sprechen dann auch gerne von Neurastheniker und meinen damit besonders empfindsame Menschen.