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drmutschler
drmutschler,
Kategorie: Augenheilkunde
Zufriedene Kunden: 89
55488453
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Kann eine Sch digung des Sehnerves ( einseitig )mit einem

Kundenfrage

Kann eine Schädigung des Sehnerves ( einseitig )mit einem nächtlich sehr stark abfallenden Blutdruck in Verbindung stehen ; Blutdruckwerte liegen tagsüber im Normbereich; Augeninnendruck im Normbereich , keine Erkrankungen bekannt
- welche weitere Diagnostik wäre sinnvoll ?

Dr. B. Meene ( Zahnärztin )
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Augenheilkunde
Experte:  drmutschler hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,
eine einseitige Sehnerv-Schädigung ist sehr wichtig, diagnostisch gut abklären zu lassen.
Mit nächtlichem Blutdruck hängt das nicht zusammen.
Vielmehr sollte eine neurologische Untersuchung, auch eine neuro-radiologische Untersuchung eine "Neutitis nervi optici" eindeutig abklären,- die um eine MS ganz früh auszuschließen- klar gesagt!
Wenn das alles geklärt ist und nicht gefunden wurde,- gut so!
Nur, wenn Sie als Zahnärztin sich mal die dem Thema Umwelt-ZahnMedizin auseinader gesetzt haben ( siehe auch www.dguz.de), werden Sie wissen, wie vielen Schadstoffen Sie beruflich ausgesetzt sind.

Dann braucht es sehr gute Labordiagnostik im Blutlabor,- bei uns heisst das BioMedicalScreen, aus dem Labor Ettlingen ( www.laborzentrum.org).

Im www.biomedizin-blog.de finden Sie weitere wichtige Hinweise über die Themen der "silent inflammation" und was es braucht, um diesem aktiv zu begegnen.

Die DGUZ macht im April ihren Kongress in Frankenthal,- es lohnt sich!
Für weitere Fragen stehe ich gerne bereit, auch wegen Behandlung,- je nach Diagnostik-Ergebnissen.

Und, was sage ich Ihnen als Zahnärztin- klar sollte neben der NeuroRadiologie auch eine Zahnwurzel angeschaut werden....Das hatte ich auch schon ......

Bitte melden Sie sich gerne wieder.
Ihnen viel Erfolg bei baldiger Aufklärung und gute Besserung!

Und gerne, wenn es Ihnen hilfreich war, den Beitrag mit "Akzeptieren" honorieren.

Viele Grüße
Experte:  Beutelspacher hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Dr. Meene; gerne beantworte ich Ihre Frage. Ich bin seit mehreren Jahren Facharzt für Augenheilkunde (Oberarzt an einer Universitätsklinik) and auch für dieses Fach habilitiert. Eine einseitige Atrophie des Optikus kann durchaus mit nächtlichen hypotensiven Episoden zusammenhängen. Beispiele wären eine vorgelagerte Stenose der A.carotis interna; in diesem Zusammenhang könnte es so einer weiteren Verschlechterung der sonst grenzwertigen Perfusion kommen. Hier rate ich zu einer Doppler - Duplex Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Arterien incl. Darstellung der A.carotis interna, media und auch A.basilaris. Ich nehme an, eine 24h Blutdruckmessung erfolgte bereits? Einen kompressiven Schaden würde ich auch gerne ausgeschlossen wissen -> MRT Schädel mit Feinschichtung des Optikusverlaufs.
Ansonsten wäre zunächst auch mal augenärztliche Diagnostik vonnöten: 1.) eine Perimetrie zur Darstellung möglicher Gesichtsfelddefekte 2.) Eine optische Kohärenztomografie der Papille zur Darstellung der möglicherweise entstandenen Atrophie der retinalen Nervenfaserschicht. Der Augendruck sollte auch zu unterschiedlichen Tageszeiten gemessen werden - möglicherweise ist dieser auch nicht immer niedrig? In der Zusammenschau der Befunde kann man dann einordnen, ob eher ein vaskulopathischer Schaden, kompressiver Schaden oder ein Glaukom vorliegt. Bitte fragen Sie nach, wenn Sie weitere Details benötigen.
Herzliche Grüße, PD Dr. Beutelspacher
Experte:  Beutelspacher hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geerhte Frau Dr. Meene,

wenn Sie weitere Fragen haben dürfen Sie diese gerne stellen. Ansonsten wäre es sehr freundlich, wenn Sie akzeptieren würden, da ich sonst kein Honorar erhalten kann. Wenn Sie mit der Antwort unzufrieden sind, würde ich mich auch über eine Rückmeldung freuen, ich bessere dann gerne nach oder kann zumindest den Grund für das nicht-Akzeptieren verstehen. Mit freundlichen Grüßen, PD Dr. Beutelspacher
Experte:  drmutschler hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

ich verstand die bisherige Frage so, dass bereits ein Augenarzt untersucht hatte!
Das angesprochene Glaukom wurde doch schon gemessen und ausgeschlossen!

Und die Thematik "Neuro-Radiologie" hatte ich schon an Punkt 1 meiner Antwort gesetzt!

Es wurde im letzten Beitrag noch einmal sehr schön aus ophtalmologischer Warte eines Hochschullehrers referiert.

Nun aber steht immer noch die erste Meinung im Raume:
Neuro-Radiologie (klar MRT) bitte alsbald machen lassen und die weiteren Schritte, wie oben skizziert!

Bitte melden Sie sich, machen Sie die Schritte bald!
Dann würde mich wirklich interessieren, was rauskam!
Viele Grüße und wenn Sie mögen,- bitte honorieren Sie mit einem Klick auf "Akzeptieren"