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Beutelspacher
Beutelspacher, apl. Prof. Dr.med.
Kategorie: Augenheilkunde
Zufriedene Kunden: 726
Erfahrung:  Facharzt für Augenheilkunde
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Beutelspacher ist jetzt online.

Guten Tag, ich hei e Gert-Klaus F rderer und bin 65 Jahre alt

Kundenfrage

Guten Tag, ich heiße Gert-Klaus Förderer und bin 65 Jahre alt sowie seit 15 Jahren Brillenträger. Vor ziemlich genau 3 Jahren war ich zum Glaukomtest mit im mdeizinischen Sinne negativen Ergebnisnis. Grund für den Arztbesuch waren damals Augenbeschwerden wie Trockenheit und Augenschmerzen. Nach der dann erfolgten Verabreichung des Medikamentes Liquifilm verschwanden die Beschwerden fast vollständig.

Nun habe ich seit ungefähr einer Woche, ohne dass nach meiner Erinnerung äußere Einflüsse vorhanden waren, wieder starke Beschwerden, die wie folgt verlaufen:

1. Beim Aufstehen verklebte Augen, besonders das rechte, in Verbindung mit einem leichten Kopfschmerz.

2. Tränende Augen nach dem Aufstehen, besonders im Halbdunklen.

3. Nach ca. 1 Stunde hören die Augen auf zu tränen, es ist dann ein leichter Druckschmerz zunächst im linken Auge und dann wechselweise in beiden Augen zu spüren.

4. Den Tag über sind die Beschwerden spürbar, aber erträglich.

5. Fernsehen kann ich abends im Schnitt 2 Stunden, bevor die Augen zu tränen anfangen, wenn ich dann ein recht helles Decken- oder Wandlicht einschalte, tritt eine gewisse Linderung ein. Diese Beschwerden traten und treten unregelmäßig zyklisch allerdings schon seit Jahre auf.

6. Gestern (Fußball"-) Abend konnte ich ca. 2 1/2 Stunden fast beschwerdefrei dem TV-Geschehen folgen, bis dann ein bisher noch nie so erlebter Tränenfluss in Verbindung mit heftigen Schmerzen eintrat. "Halb blind" habe ich dann das Bett aufgesucht und bin dann auch ziemlich schnell in den Schlaf gekommen, um dann heute früh wieder im oben geschilderten Kreislaufbeginn anzukommen.

Zusätzliche Anmerkungen: Meine Augen sind seit rund 20 Jahren sehr lichtempfindlich, die Sehschärfe hängt sehr stark von der Umgebungshelligkeit ab, ansonsten aber scheint die Sehschärfe (bisher) gegenüber dem Zustand vor Eintritt der aktuell-akuten Beschwerden.

Computer- und Fernsehaktivitäten habe ich aktuell schon erheblich eingeschränkt, um die Augen nicht über Gebühr zu belasten.

Natürlich werde ich so schnell wie (dort terminlich) möglich einen Augenarzt aufsuchen, würde mich aber dennoch freuen, von Ihnen vorab eine Bewertung zu erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Gert-Klaus Förderer
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Augenheilkunde
Experte:  Beutelspacher hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag, gerne beantworte ich Ihre Frage.
Ich bin seit mehreren Jahren Facharzt für Augenheilkunde (Oberarzt an einer Universitätsklinik) and auch für dieses Fach habilitiert.
Die von Ihnen geschilderten Beschwerden deuten am Ehesten auf eine Trockenheit der Augenoberfläche hin. Diese würde die Beschwerden zumindest teilweise erklären. Das Berberil ist eigentlich in diesem Falle nicht hilfreich, sondern führt zu weiterer Trockenheit.
Das würde ich zunächst absetzten. Berberil macht nur die Bindehaut "weiß" und das Auge sieht gesund aus, obwohl es das möglicherweise nicht ist. Ferner wäre noch an Trübungen der Hornhaut zu denken, die zu Streulicht und vermehrter Blendung führen. Aber der Augenarzt kann das mit der Untersuchung gleich sehen. Als kurzfristige Abhilfe....versuchen Sie doch mal in deR Apotheke künstliche Tränen zu kaufen und wenden Sie diese sehr häufig, d.h. 1-2x pro Stunde während der Wachzeiten an und schaun Sie mal ob das nicht bereits was bringt. Ansonsten sollten Sie zweifelsohne den Augenarzt aufsuchen. Ich könnte mir vorstellen, dass damit bereits das Fernsehschauen und die Computerarbeit wieder mehr Spaß machen.
Viele Grüße und gute BEsserung. PD Dr. Beutelspacher
Experte:  Beutelspacher hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend. Haben Sie noch Fragen? Gerne dürfen Sie diese stellen. Ansonsten würde ich darum bitten, die Antwort zu akzeptieren.
Mfg
PD Dr. Beutelspacher
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Antwort, ich komme wegen einer WE-Reise erst jetzt dazu, darauf zu reagieren. Ich habe (zunächst) 2 Fragen:

 

1. Soll es wirklich so sein, dass ich mir die künstlichen Tränen 1-2 x pro Stunde verabreichen soll, oder handelt es sich hier mum einen Schreib- bzw. gedanklichen Fehler und es wasr 1-2 mal pro Tag gemeint?

 

2. "Künstliche Tränen": In der Apotheke wusste man mit diesem eher allgemeinen Begriff nichts Rechtes anzufangen und wollte von mir den konkreten Namen des gewünschten Präparates haben. Aus einer früheren Verschreibung habe ich das Mittel "Liquifilm" in Erinnerung und in der Apotheke wurde mir das Mittel "Berberil Dry Eye" genannt. Sind diese Präparate oder zumindes eines von beiden geeignet?

 

Nach Beantwortung dieser beiden einfachen Fragen werde ich dann Ihre Gesamtantwort umgehend akzeptieren.

 

Mit freundlichem Gruß

Gert-Klaus Förderer

Experte:  Beutelspacher hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Rückmeldung!
ad 1.) Ich habe tatsächlich die sehr häufige Anwendung mit 1-2x pro Stunde gemeint. Kann nach Besserung gemindert werden, allerdings nicht unter 5x/Tag.
ad 2.) Ich empfehle hier die Anwendung von Hyaluronsäure-haltigen Präparaten. (z.B. Hyabak/Hylo-Comod, Hylovision, das Produkt ist fast egal, nehmen Sie das günstigste mit Hyaluronsäure drin. Beide von Ihnen vorgenannten Präparaten fehlt dieser Wirkstoff. Die Kontaktzeit, bzw. Verweildauer der Hyaluronsäure auf dem Auge ist deutlich länger als die der Hypromellose (Berberil dry-eye).

Viele Grüße,

PD Dr. S. Beutelspacher
Experte:  Beutelspacher hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Herr Förderer,
haben Sie noch Fragen? Gerne beantworte ich diese.
MfG PD Dr. S. Beutelspacher
Experte:  Beutelspacher hat geantwortet vor 6 Jahren.
Schade..trotz umfassender Antwort und Angebot auf ergänzende Informationen keine Akzeptanz. Bitte beachten Sie, dass das kein Gratis-Forum ist und der eingesetzte Geldbetrag nur durch AKZEPTIEREN gutgeschrieben wird.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dr. Beutelspacher,

 

danke für den Hinweis, aber

 

1. Wollte ich erst die Wirkung des von Ihnen empfohlenen Medikamentes abwarten, was ja immer so seine Zeit benötigt, wie Sie ja besser wissen als ich

 

und

 

2. habe ich heute meine Kreditkartenabrechnung bekommen, aus der ersichtlich ist, dass der Betrag in Höhe von € 43 bereits am Tage meiner Erstanfrage (18.11.) in Rechnung gestellt und einen Tag später bereits abgebucht worden ist. Das war also schon 2 bzw. 3 Tage VOR meiner ergänzenden Anfrage vom 22.11. Offensichtlich kam es gar nicht auf meine (endgültige) Akzeptanz oder nicht Nichtakzeptanz an, sondern auf den "sofortigen" Euro. Oder habe ich da insgesamt etwas nicht richtig verstanden?

 

Vielleicht haben Sie ja kurz Zeit und Gelegenheit, mir hier Aufklärung zu verschaffen.

 

Mit freundlichem Gruß

Gert-Klaus Förderer

Experte:  Beutelspacher hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Förderer, das läuft so: Sie müssen erst mal Geld einzahlen bei Justanswer, das Geld geht dann an die Firma. Der Experte erhält aber nur Geld, wenn man akzeptiert. Das bei der Firma eingezahlte Geld gehört noch Ihnen, Sie können es zurückbuchen lassen. Akzeptieren Sie bitte nur, wenn Sie zufrieden waren. Ich habe 100% zufriedene Patienten und das soll auch so bleiben. Mir ist wichiger, dass ich Ihnen einen Rat geben konnte, als dass Geld fließt, von dem im Übrigen nur ein Teil bei mir ankommt. Ich will eigentlich gar nicht über Geld reden, sondern über Augenheilkunde. Hat das neue MEdikament was gebracht? Viele Grüße,
S Beutelspacher