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Kategorie: Augenheilkunde
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Ein Sch ler, 12.Jahre alt, hat Problem beim Ausschneiden, kann

Kundenfrage

Ein Schüler, 12.Jahre alt, hat Problem beim Ausschneiden, kann nicht an Kästchen abzählend spiegeln, kann keine Tabelle auf vorgegebenen Linien zeichnen. Er fiel bei der Untersuchung beim Augenarzt in der Schule auf. Sehr oft rempelt er Schüler an, ist in Konflikte verwickelt und es passieren ihm Missgeschicke. Die Familie weigert sich, mit ihm zum Augenarzt zu gehen. Er selbst will nicht. Das Jugendamt kümmert sich zunächst um andere Belange. Haben Sie einen Tipp, was ich tun kann, um doch zu einer medizinischen Abklärung für den Jungen zu kommen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Augenheilkunde
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo,

beim Jugendamt gibt es ein Förderungszentrum für Kinder. Dort sind Aerzte taetig, denen Sie Ihr Anliegen vortragen sollten und die dann intervenieren koennen. Zudem wuerde ich zusaetzlich raten, sich an die Caritas-Familienberatungsstelle, oder auch an ProFamilia zu wenden, sicher kann man Ihnen auch dort beratend weiterhelfen.

Mit freundlichen Gruessen,
Dr. N. Scheufele
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 7 Jahren.
Nachtrag:

als letzte Instanz käme noch das Ordnungsamt in Frage. Dort gibt es eine Gesundheitsaufsicht, die zum Beispiel auch für Zwangseinweisungen im ärztlichen Notdienst zuständig ist. Wenn der Schulaugenarzt die Notwendigkeit bestätigt, müsste die Untersuchung von dort durchsetzbar sein.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Experte:  web4health hat geantwortet vor 7 Jahren.

Die Symptomatik deutet ja eher auf eine Entwicklungsstörung bzw. sensorische Integrationsstörung hin, ggf. im Rahmen einer Hyperkinetischen Störung (des Sozialverhaltens) oder einer anderen Entwicklungsproblematik (z.B. Apraxie). Ein direktes Augenproblem ist eher unwahrscheinlich (höchstens eine Winkelfehlsichtigkeit könnte zusätzlich vorliegen). Da es sich ja offensichtlich nicht um ihr Kind handelt, werden sie allenfalls auf die Eltern einwirken können, das Kind bei einem Kinderpsychiater oder - psychologen, einer Frühförderstelle oder SPZ vorzustellen. Zwingen kann man sie nicht. Was dass Kind will, ist sekundär. So mies das auch klingt, es ist ein Kind ! Es könnte sich höchstens vom Jugendamt in Obhut nehmen lassen, wenn es tatsächlich bei den Eltern vernachlässigt würde.

Eine Indikation für Zwangsmaßnahmen besteht sicher so nicht.