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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 27258
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe folgendes Schreiben meines Arbeitgebers bekommen.

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe folgendes Schreiben meines Arbeitgebers bekommen.
Einhaltung der Kūndigungsfrist
Sehr geehrte Frau Hinneburg,
laut unserem Gespràch möchten sie von mir die Kündigung erhalten.
Die Kündigung wurde auf das heutige Datum datiert (11.12.2017) und somit die gesetzliche Kündigyngsfrist nicht eingehalten.
Das Schreiben wurde dementsprechend zu ihren Gunsten erstellt, damit Ihnen durch die Bundesagentur fūr Arbeit keine Nachteile entstehen.
Mit freundlichen Grüßen
Die Information zur Kündugung vom11.12.2017 habe ich am....zur Kenntnis genommen.
Das ganze sollte ich unterschreiben was ich natūrlich nicht getan habe. Ich muss dazu sagen das ich seit dem 5.12.2017-20.12.2017 wegen Burnout krankgeschrieben bin. Als ich meinen Krankenschein zur Arbeit brachte reagierte meine Chefin natürlich pampig. Ich sagte ihr dann das sie mich ja kūndigen könne. Ich bin dort seit 9 Jahren, verdiene den Mindestlohn und muss bei der Agentur fūr Arbeit aufstocken. Dieses Schreiben brachte sie mir vorgestern nachhause und wollte natūrlich das ich es gleich unterschreibe. Ich bin jetzt erstmal krankgeschrieben ,darf sie das so machen? Sie will natürlich die Zahlung von krankengeld umgehen.

Sehr geehrte Ratsuchende.

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Der Inhalt des Schreibens ist mit nicht so ganz klar: Darf ich Sie fragen: Haben Sie denn nun einen Kündigung des Arbeitgebers erhalten?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Das soll die Kündigung sein wenn ich es unterschrieben habe. Aber so ein Schreiben habe ich auch noch nie gesehen.

Sehr geehrte Ratsuchende,

haben Sie vielen Dank.

Dieses Schreiben ist meiner Ansicht nach eindeutig keine Kündigung. Es stellt (wie auch aus der Bestätigung am Ende des Schreibens ersichtlich allein eine Information dar.

Der Informationsgehalt des Schreibens ist eher fragwürdig (gesetzlliche Kündigungsfris nicht eingehalten)

Es bringt daher für Sie keinerlei Vorteil wenn Sie dieses angebliche Kündigungsschreiben unterzeichnen. Rechtlich gesehen ist dieses Schreiben unsinnig.

Eine Unterzeichnung des Schreibens führt zu keiner Kündigung, so dass ich Ihnen empfehle dieses Schreiben nicht zu beachten.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
dachte ich mir das auch. Sie müssen mir eine richtige Kündigung schreiben. Darf in dieser Kündigung stehen das ich die Kündigung wollte. Der Satz ist mir rausgerutscht als ich ihr den Krankenschein brachte, da sie ziemlich persönlich wurde.

Sehr geehrte Ratsuchende,

ja, der Arbeitgeber muss Ihnen eine gesonderte Kündigung schreiben. Wenn er in die Kündigung schreibt, dass Sie die Kündigung wollten dann wäre dies unklug, da dies keinen hinreichenden Kündigungsgrund darstellt und Sie gegen die Kündigung erfolgreich im Wege einer Kündigungsschutzklage vorgehen können.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Eine letzte Frage hätte ich noch muss ich mich jetzt während ich krank geschrieben bin und ja Stress vermeiden soll mit den Arbeitgebern rumschlagen oder darf ich den Kontakt erstmal vermeiden. Ihre positive Bewertung bekommen sie natūrlich noch von mir.

Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn Sie krank geschrieben sind, dann bedeutet dies, dass Sie von Ihren Arbeitspflichten vollständig entbunden sind. Das bedeutet, Sie müssen sich selbstverständlich nicht mit dem Arbeitgeber herumschlagen, brauchen an keinen Treffen teilzunehmen müssen keine Verhandlungen mit dem Arbeitgeber führen und so weiter.

Das einzige wozu Sie verpflichtet sind, ist, dass Sie Ihre Erkrankung unverzüglich mitteilen und Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung einreichen. Dies sind rechtlich gesehen Ihre einzigen Verpflichtungen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Okay vielen Dank für die schnellen Antworten..

Gerne!