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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 6080
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich bin bei der Agentur für Arbeit Berlin als

Beantwortete Frage:

Ich bin bei der Agentur für Arbeit Berlin als Sachbearbeiterin mit einer dauerhaften Beauftragung als stellv. Teamleiterin tätig. In der Zeit vom 25.09. Bis zum 29.09. ist meine Teamleiterin zur Schulung gewesen und ab dem 02.10. hat mein Team keine Teamleitung. Seit dem 25.09. übe ich die Tätigkeit als Abwesenheitsvertretrin aus. Beim Personalrat habe ich bereits nach drei Wochen über eine mögliche Beauftragung zur Teamleiterin angefragt und mich nach meinen Rechten informieren wollen. Der Personalrat teilte mir am vergangenen Mittwoch mit, dass er in der Geschäftsführung auf erhöhten Widerstand gestoßen sei und mir keine Auskunft geben darf, was besprochen wurde (verteauensschutz des Arbeitgebers). Am selben Tag wurde ich von meiner Bereichsleiterin diesbezüglich zur Rede gestellt. Sie teilte mir mit, dass sie mich nicht beauftragen würde als Teamleiterin und ich es nicht zu persönlich nehmen soll. Der Umstand, dass ich mich an den Personalrat zuerst gewendet habe, würde die Situation auch nicht besser machen. Am Freitag wurde ich dann wieder zu meiner Bereichsleiterin bestellt. Sie teilte mir mit, dass man eine Kollegin aus einem anderen Team, die ebenfalls als stellv. Teamleiterin beauftragt ist, nunmehr die Chance geben möchte sich als Teamleiterin in meinem Team zu bewähren und sie dafür eine Beauftragung bis Mai 2018 erhalten soll. Dafür müsste ich das Team wechseln und in dem Team der Kollegin ihre Stelle einnehmen. Dies wäre nur befristet bis Mai 2018. Dafür wäre aber meine Zustimmung notwendig und sollte so schnell wie möglich den Gremien vorgelegt werden. Meine Bereichsleiterin sagte aüuh, dass ich mit niemandem darüber spreche darf, weil die Geschäftsführung das soeben beschossen hätte und die Vorlagen für die Gremien noch nicht angefertigt seien. Ich bat um Bedenkzeit und bekam diese bis Montag Nachmittag. Ich befürchte, dass ich mit meiner Zustimmung meine Möglichkeit hier selbst eine Beauftragung zu bekommen damit zunichte mache. Außerdem möchte ich nicht das Team wechseln müssen. Wenn jemand anderes als ich beauftragt werden soll, verstehe ich nicht, warum ich das Team wechseln soll, da es sich hierbei um keinen Belastungsausgleich handelt. Ich gehe davon aus dass meine Bereichsleiterin aus persönlichen Gründen handelt. Richtig vertreten fühle ich mich auch nicht vom Personalrat. Die einzige Möglichkeite, die ich noch sehe, ist bei der Gleichstellungsbeauftragten vorzusprechen. Ob sie meine Interessen wahrnimmt mag ich auch zweifeln. Nach meinem Wissen, übe ich seit 8 Wochen eine höhere Tätigkeit aus und müsste nach Tarifvertrag eine entsprechende Entlohnung und Beauftragung erhalten. Wie kann ich hier vorgehen? Beste Grüße *****

Gepostet: vor 28 Tagen.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 28 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Zunächst einmal sind Sie nicht verpflichtet, Ihre Zustimmung zur Versetzung in ein anderes Team zu erteilen. Dies insbesondere dann nicht, wenn Sie dies nicht wollen und Sie hierdurch auch noch schlechtere Karrierechance erwarten.

Sie können hier offen mitteilen, dass Sie die Zustimmung aus benannten Gründen ablehnen.

Die Gleichstellungsbeauftragte wird Ihnen in Ihrem Fall nicht weiter helfen können, da die Person, die die Stelle als Teamleiterin einnehmen soll, ebenfalls eine Frau ist.

Zu der Frage einer besseren Bezahlung wegen der Ausführung höher qualifizierter Tätigkeit:

Ist die höherwertige Tätigkeit nur vorübergehend, so führt deren Ausübung nicht zu einer Höhergruppierung (vgl. BArbG, 14.12.2005, 4 AZR 474/04).

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 28 Tagen.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

Sie haben eine Bewertung unter 3 Sternen abgegeben. Dies entspricht nicht den Qualitätsstandards von JustAnswer.

Blieben Fragen offen? Waren die Erläuterungen nicht deutlich? Kann ich Ihnen sonst irgendwie weiter helfen?

Sofern dies nicht der Fall ist, bitte ich freundlichst - sofern Sie dies vertreten können - zumindest um Abgabe von 3 Bewertungssternen.

Dies hat keinen Einfluss auf die von Ihnen bereits entrichteten Gebühren an JustAnswer.

Insbesondere bitte ich Sie zu beachten, dass ich die gegebene Rechtslage nur beurteilen, nicht jedoch verändern kann.

Vielen Dank!

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 28 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

darf ich freundlichst fragen, welche Rückfragen Sie haben bzw. mit welcher meiner Ausführungen Sie nicht konform gehen?Vielen Dank.Mit freundlichen GrüßenDr. Traub-Rechtsanwalt-
Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.

Das sie die Rechtslage nicht ändern können ist mir bewusst. Allerdings habe ich auch Rechte aus dem Tarifvertrag, die von meinem Arbeitgeber mit Füßen getreten werden. Meine Arbeis-Beurteilungen sind immer gut gewesen. Muss meine Vorgesetzte nicht begründen warum sie mich nicht beauftragt oder warum die andere Kollegin mir vorgezogen wird.

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 28 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank.

Doch, das können Sie verlangen. Der Grundsatz der Gleichbehandlung gilt auch bei Beförderung.

Sofern die andere Kollegin tatsächlich die Position bekommen soll, können Sie schriftlich eine Begründung verlangen, warum die andere Person geeigneter sein soll.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-