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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16960
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Hallo! Meine Probezeit läuft bis zum 31.10.2017! Zur Zeit

Beantwortete Frage:

Hallo! Meine Probezeit läuft bis zum 31.10.2017! Zur Zeit bin ich bis zum 06.11.2017 arbeitsunfähig und daraufhin zum 31.10.17 gekündigt worden! Ist es richtig, dass der Arbeitgeber dennoch das Krankengeld von 6 Wochen zahlen muss? Verlängert sich damit auch die Probezeit? Mit freundlichen Grüssen
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank für die freundliche Anfrage. Mein Name ist Rechtsanwältin Schiessl ich bin Fachanwältin für Arbeitsrecht.

Kündigt ein Arbeitgeber während der Arbeitnehmer krank ist besteht die Vermutung, dass er sich seiner Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle entziehen will. Aus diesem Grund ist er verpflichtet, den Lohn die vollen sechs Wochen vor zu zahlen, auch über die Kündigungsfrist hinaus. Dies ist aber nur eine sozialrechtliche Vorschriften. Auf das Arbeitsverhältnis an sich hat das leider keinen Einfluss, dies ist mit der Kündigung beendet.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Wie verhalte ich mich jetzt? Was muss ich jetzt tun?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Soll ich die Kündigung unterschreiben ?
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Ratsuchende, eine Kündigung muss nicht unterschrieben werden. Sie wird dann wirksam, wenn sie ihnen zugegangen ist.

Ist sie am Freitag zugegangen so wahrt dies die 14-tägige Kündigungsfrist in der Probezeit.

Sie sind verpflichtet, sich beim Arbeitsamt zu melden, das müssten sie spätestens am Montag tun sonst haben sie Nachteile zudem müssen Sie es der Krankenkasse melden wegen des Krankengelds das Sie nach Ablauf der Lohnfortzahlung bekommen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Der Arbeitgeber möchte von mir die zweite Ausfertigung unterschrieben haben! Also schicke ich keine Ausfertigung zurück! Sie sagten, dass der Arbeitgeber sich vor der Lohnfortzahlung der*****#252;cken möchte! Was muss ich tun, um dies zu vermeiden?
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Ratsuchende, die Lohnfortzahlung von sechs Wochen ist gesetzlich bestimmt, davor kann sich der Arbeitgeber nicht drücken.

Wenden Sie sich an ihre Krankenkasse, die kümmern sich drum

Sie müssen die Kündigung nicht unterschreiben, Sie sind nicht verpflichtet

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich werde mich gleich am Montag beim Arbeitsamt und Krankenkasse melden!
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Monat.

Ja, tun Sie das. Lassen Sie sich von ihrem Arbeitgeber nicht einschüchtern wenn sie ihr Arbeitszeugnis bekommen können Sie mir das gleichfalls geben, damit ich mir das ansehe.

Wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung vielen Dank

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ok! Nur noch einmal zusammenfassend! Die Krankenkasse kümmert sich darum, dass der Arbeitgeber die 6 Wochen Lohnfortzahlung übernimmt! Dies geschieht automatisch, wenn ich mich mit der Krankenkasse in Verbindung setze! Kündigung muss nicht von mir bestätigt werden!
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Monat.

Ja, genauso ist es

Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich danke ***** *****ür Ihre schnelle Hilfe! Natürlich bewerte ich sie positiv!
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
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