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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 22900
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Gestern wurde ich zu einem Mitarbeitergespräch gerufen in

Beantwortete Frage:

Gestern wurde ich zu einem Mitarbeitergespräch gerufen in dessen Verlauf mir folgendes Vorgeworfen wurde:
Verletzung des Datenschutzes durch Verbreitung von Interna, angeblich gibt es dafür mehrere Zeugen.
Reden über Mitarbeiter und Verbreitung von Privatgesprächen, Ausspielen von Mitarbeitern gegeneinander.
Allgemein sei meine Arbeitsleistung seit Mai "Grotte"
Mein Arbeitseinsatz ( Überstunden ) hat nur stattgefunden um vieles mitzukriegen um es rumtratschen zu können.
Das Verhältnis zu meiner Chefin war bis zu diesem Zeitpunkt sehr vertraulich, da ich in einer leitenden Position war wurden mir auch Internas anvertraut. Dieses wird nun gegen mich verwendet unter Androhung von rechtlichen Schritten. Meine Hilfsbereitschaft und Einsatzbereitschaft wird mir als krankhaft dargelegt oder um auf diese Art an Informationen heranzukommen. Der Sinneswandel kam so plötzlich das ich Gestern einfach nur sprachlos war. Desweiteren hat meine Chefin ebenfalls vertrauliche Dinge witergegeben an das Team mit dem ich gearbeitet habe,dieses hat sich deshalb komplett gegen mich gestellt und mich als unzumutbar beschrieben, Ich konnte bis dahin jedoch bei keinem Teammitglied eine solche Einstellung feststellen. Ich war auch nicht in der Lage gestern mit einem von Ihnen zu sprechen. Aus Angst vor weiteren Unterstellungen habe ich inzwischen alle Kontakte gelöscht. Mir wurde vorgeschlagen, da ich nächste Woche Urlaub habe, mich ab dem 23.11. krank schreiben zu lassen und mir in der Zeit eine neue Stelle zu suchen.Eine Kündigung habe ich noch nicht erhalten. Ich möchte am liebsten selbst fristlos kündigen, da ich mit den Nerven am Ende bin. Ich habe keine Erklärung für dieses Verhalten, ich war immer loyal.
Diese Androhung vom Gang vor Gericht ist aber eine gängige Masche von diesem Chef, mit mehreren ehemaligen Angestellten befindet er sich im Rechtsstreit. Immer geht es dabei um nichteinhaltung des Datenschutzes.
Ich sehe keine Möglichkeit mich gegen diese Anschuldigungen zu wehren. Wäre in diesem Fall eine fristlose Kündigung wegen Vertrauensbruch rechtmäßig oder soll ich um einen Aufhebungsvertrag bitten ?
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Arbeitsrecht
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Im Juli habe ich aufgrund meiner guten Arbeitsleistung vorzeitig einen unbefristeten Vertrag bekommen.
Bisher wurde mir immer vermittelt das man mit meiner Arbeitsleistung mehr als Zufrieden ist. Was soll das????
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ich rate Ihnen von einer Eigenkündigung ebenso ab wie von dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages.

In beiden Fällen müssen Sie mit der Anordnung einer Sperrzeit bei dem anschließenden Bezug von Arbeitslosengeld durch die Agentur der Arbeit rechnen (§ 159 SGB III).

Unter Zugrundelegung Ihrer Mitteilungen zum Sachverhalt wird Ihr AG Ihnen nicht kündigen können, denn für die Ihnen zur Last gelegten Pflichtverletzungen - Verletzung des Datenschutzes durch Verbreitung von Interna - ist Ihr AG in der vollen Darlegungslast und Beweispflicht!

Die pauschale Behauptung dieser Pflichtverletzungen ist nicht ausreichend - Ihr AG müsste also die angeblichen Zeugen konkret benennen, die dies bestätigen können müssten.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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