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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 6083
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Vom 06.12.201 bis 20.06.2017 war ich krankgeschrieben. Ab

Kundenfrage

Vom 06.12.201 bis 20.06.2017 war ich krankgeschrieben. Ab 21.06. habe ich eine neue Tätigkeit aufgenommen. Aufgrund einer verbasselten Kündigungsfrist und einer verweigerten fristlosen Kündigung, endete mein alter Arbeitsvertrag erst zum 31.08.2017 .Ich benötige jetzt eine Urlaubsbescheinigung von meinen EX- AG für meinen neuen AG.
In meinen neue AV habe ich einen Jahresurlaub von 24 Tagen in meinem alten AV hatte ich 36 Urlaubstage auf eine 6 Tage Woche. Den Urlaub habe ich von meinen Ex-AG ausgezahlt bekommen, der Resturlaub aus dem letzten sowie den für 2017. Leider habe ich bis heute diese Bescheinigung nicht erhalten, nach mehreren Mahnungen.

Brauche ich diese Urlaubsbescheinigung wirklich?
Habe ich bei meinen neuen Arbeitgeber überhaupt noch einen Urlaubsanspruch für 2017? Wie kann ich es formulieren lassen, dass mein neuer AG nichts von der vermasselten Kündigungsfrist mitbekommt?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte erlauben Sie mir zum mitgeteilten Sachverhalt folgende Nachfrage:

1.) Zur Klarstellung: Meinen Sie bzgl. des Krankenzeitraums den 06.12.3016 bis 20.06.2017?

2.) Sie haben bei Ihrem neuen AG begonnen, obwohl der alte Arbeitsvertrag noch bis zum 31.08.2017 lief?

3.) Haben Sie ggü. dem alten AG noch Resturlaub oder haben Sie sich den gesamten Urlaub für 2017 genommen oder ausbezahlen lassen?

4.) Was haben Sie mit Ihrem alten AG bzgl. des Zeitraums 21.06.2017 bis 31.08.2017 vereinbart?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Hallo Herr Dr. Traub,1.) Ich war vom 05.12.2015 bis 20.06.2017 offiziell krank geschrieben.
2.) Ja. Leider.
3.) Der Urlaubsanspruch sollte lt. Kündigung aus 2016 und 2017 bis zum Vertragsende ausgezahlt werden. Urlaub hatte ich 2017 keinen, bei meinem EX-AG
4.) Es gab keine Absprache. Ich bekam eine Kündigungsbestätigung zum 31.08.2017. Dann die Auszahlung des Urlaubsgeldes, des Urlaubsanspruches und meine Überstunden. Vorige Woche mein Arbeitszeugnis. Keine Gehaltszahlungen etc. Ich glaube die haben nicht verstanden, dass ich wieder Gesundgeschrieben war bzw. bin.
Ich habe es dann so laufen lassen.
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Zunächst einmal haben Sie selbstverständlich ggü. Ihrem vormaligen AG Anspruch auf Ausstellung einer Urlaubsbescheinigung, denn nur in diesem Fall würde Ihnen der neue AG auch Urlaub gewähren.

Allerdings ist in Ihrem Fall folgendes zu bedenken. Für die Zeit vom 21.06.2017 bis zum 31.08.2017 ist sicherlich kein Urlaub angesetzt worden (ggf. deshalb, weil Ihr vormaliger AG noch von einer Krankmeldung ausging). Weiter wurde der Urlaub bis zu Ihrem Ausscheiden bereits abgegolten.

Angesichts des Umstandes, dass bereits Mitte Oktober ist wäre anzudenken, ob Sie für dieses Jahr einfach keinen Urlaub mehr bei Ihrem neuen AG nehmen und somit auch keine Urlaubsbescheinigung benötigen.

Die Sache würde dann auf sich berufen. Bei Ausstellung einer konkreten Urlaubsbescheinigung würden mit hoher Wahrscheinlichkeit möglich Ungereimtheiten auftreten. Denn bei der Berechnung der Urlaubsansprüche müssten die zwei Monate Juli und August erklärt werden (sowohl beim alten AG als auch beim neuen AG).

Wie ausgeführt: Selbstverständlich können Sie eine Urlaubsbescheinigung verlangen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

dies zumal bei einer ersten Überschlagung bei dem neuen AG noch 5-10 Tage Urlaubsanspruch bestehen würden während der alte AG im Ernstfall Urlaub für 60 Tage (Juli und August) in Ansatz bringt, hierdurch den Urlaub für 2017 beim neuen AG ohnehin aufbraucht und darüber Auszahlungen zurückfordert.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

waren meine Ausführungen informativ bzw. haben diese Ihnen weitergeholfen? Haben Sie noch Rückfragen bzw. kann ich Ihnen sonst noch irgendwie weiter helfen?

Sofern ich Ihre Frage beantworten konnte bitte ich freundlichst um die Abgabe einer positiven Bewertung Ihrerseits (anklicken von mind. 3 Bewertungssternen).

Hierdurch entstehen Ihnen keine Zusatzkosten. Insbesondere hat dies keinen Einfluss auf die bereits an das Portal geleistete Zahlung.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-