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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 3806
Erfahrung:  Lanjährige praktische Tätigkeit als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Mein Mann hatte Ende März ein Bewerbungsgespräch, das durch

Beantwortete Frage:

Mein Mann hatte Ende März ein Bewerbungsgespräch, das durch einen Personaldienstleister vermittelt wurde. Die Beschäftigung kam nicht zu Stande, da mein Mann in seiner alten Firma nicht sofort abkömmlich war. Am 18. August hat mein Mann erneut eine Position bei dieser Firma im Internet gefunden und sich selbstständig beworben. Diesmal hat das Unternehmen nach dem erneuten Bewerbungsgespräch eine mündliche Zusage gemacht und per Email das Jobangebot bestätigt und um das Ausfüllen der Personaldaten auf der firmeneigenen HR Plattform gebeten. Das hat mein Mann gemacht. Der schriftliche Vertrag steht jetzt noch aus.
Heute hat sich der Personaldienstleister gemeldet, um meinem Mann weitere Angebote zu machen. Mein Mann hat abgelehnt und gesagt, dass er kurz vor einem Arbeitsantritt stehe. Der Personaldienstleister hat nun herausgefunden, dass mein Mann in der gleichen Firma, aber auf einer andere Position wahrscheinlich angestellt wird.
Meine Frage: Drohen der Firma oder meinem Mann nun Stafzahlungen oder Ähnliches. Der Personalvermittler hatte in diese Richtung gedroht.
Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Der Firma droht da nichts. Die Firma hat ja keinen Vertrag mit dem Personaldienstleister sondern Ihr Mann.

Denkbar wäre, dass Ihr Mann ein Honorar an den Personaldienstleister zahlen muss, weil es zu einem Arbeitsvertrag gekommen ist. Hierzu müssten Sie den Vertrag prüfen, den Ihr Mann mit dem Dienstleister geschlossen hat. In der Regel ist darin vereinbart, dass ein Honrar fällig wird, wenn auf Vermittlung des Diensleisters ein Arbeitsvertrag zustande gekommen ist.

In Falle Ihres Mannes aber kann gut argumentiert werden, dass der Arbeitsvertrag nicht vom Dienstleister vermittelt worden ist. Vielmehr hat Ihr Mann sich selbst beim Arbeitgeber auf eine offene Stellen beworben. Vor diesem Hintergrund hat der Dienstleister keine Handhabe gegen Ihren Mann. Er kann kein Honorar verlangen und auch keine Strafzahlung. Aber Sie sollten prüfen, was im Vertrag zwischen Ihrem Mann und dem Dienstleister genau vereinbart ist.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Mein Mann hat mit dem Dienstleister, der sich Placement Argentur nennt und wie ein Headhunter agiert, keinen Vertrag. Er hat lediglich seine Bewerbungsunterlagen an ihn übersandt. Wir haben jetzt Sorge, dass die neue Anstellung nicht zustande kommt, weil die Firma möglicherweise einen Vertrag mit dem Dienstleister haben könnte und auf Grund des möglichen Ärgers den Arbeitsvertrag nicht zur Unterschrift kommen lässt. Können Sie mir dazu noch etwas sagen? Vielen DanK!!
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 2 Monaten.

Danke für Ihre Rückmeldung und die positve Bewertung.

Ich kann Ihnen leider nicht sagen, ob die Firma mit dem Dienstleister einen Vertrag hat, und falls ja, was für einen Inhalt der Vertrag hat.

Aber es bleibt dabei, dass es für die Stelle keinerlei Vermittlungstätigkeit des Dienstleisters gegeben hat. Und ohne eine Vermittlung besteht auch kein Anspruch, weder gegen Ihren Mann noch gegen die Firma.

Es bleibt Ihnen jetzt wohl leider erstmal nur, den schriftlichen Arbeitsvertrag abzuwarten. Aber aufgrund der Zusage der Firma sollten Sie sich da keine allzu großen Sorgen machen. Die Firma hat offenbar Interesse an Ihrem Mann und wird sich dann auch nicht von einer etwaig zu zahlenden Vermittlungsprovision von einer Anstellung abhalten lassen.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Ich möchte mich sehr herzlich bedanken. Wir sind jetzt etwas beruhigter. Es war unsere erste Erfahrung mit einem Personaldienstleister und nach dem sehr unerfreulichen Gespräch mit ihm auch hoffentlich unsere letzte. Noch einmal vielen Dank für Ihren Rat!
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 2 Monaten.

Ich bedanke ***** ***** und hoffe mit Ihnen, dass es mit dem Arbeitsvertrag klappt.

Alles Gute!

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Es hat mit dem Arbeitsvertrag geklappt. Vielen Dank ***** ***** dass Sie uns beruhigen konnten.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr schön! Ich freue mich, dass ich helfen konnte.