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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 22901
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Muss man ein Mitarbeitergespräch aus dem sich eine negative

Beantwortete Frage:

muss man ein Mitarbeitergespräch aus dem sich eine negative Leistungsbewertung ergibt unterschreiben? Die Leistungsbeurteilung habe ich nicht unterschrieben, jetzt will mein AG wissen ob ich das MAG auch nicht unterschreiben möchte. Was kann man tun?
Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Nein, Sie sind nicht verpflichtet, das Gesprächsprotokoll zu unterzeichnen.

Dies steht Ihnen vielmehr frei: Sofern nun aber aus dem geführten Gespräch eine negative Leistungsbeurteilung abzuleiten ist, müssen Sie das Protokoll des Gesprächs auch nicht unterschreiben.

Wollen Sie dies dennoch tun, so können Sie eine schriftliche Gegendarstellung fertigen und diese zum Protokoll reichen. In dieser Gegendarstellung können Sie ausdrücklich erklären, dass Sie der Leistungsbewertung widersprechen und diese nicht hinnehmen.

Der AG ist verpflichtet, diese Gegendarstellung entgegenzunehmen und mit dem Protokoll abzuheften.

Geben Sie abschließend Ihre Bewertung für die erbrachte anwaltliche Beratung ab, indem Sie oben auf die Sterne (=3-5 Sterne) klicken, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sind denn nun noch Fragen offen geblieben?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Mit dieser Gegendarstellung bin ich nicht weiter gekommen, weil ich unter Druck gesetzt wurde. So konnte ich nur die Unterschrift ablehnen. Aber das Mag Formular wurde in dem Gespräch nicht erwähnt, deshalb wollte ich mich vergewissern, ob ich, wenn ich beides mag und le) nicht unterschreibe, mit irgendwelchen Konsequenzen rechnen muss? Mein AG fragt ob ich es unterschreibe oder zur Kenntnis nehme? Was könnte ich ihm antworten?
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Monaten.

Nein, Sie hätten mit keinen arbeitsrechtlichen nachteiligen Konsequenzen zu rechnen: Solche arbeitsrechtlichen Konsequenzen (Ermahnung, Abmahnung oder Personalgespräch) würden nur drohen, wenn Ihnen eine arbeitsvertragliche Pflichtverletzung anzulasten wäre!

Das aber ist hier nicht der Fall, denn die Nichtleistung der Unterschrift betrifft zum einen nicht die Art und Weise Ihrer Arbeitsleistung, und zum anderen sind Sie nicht verpflichtet, Dokumente zu unterschreiben, die eine aus Ihrer Sicht nicht gerechtfertigte Leistungsbewertung enthalten.

Sie sollten sich gegenüber Ihrem AG auch ausdrücklich auf die hier dargestellte Rechtslage berufen und mitteilen, dass Sie aus diesen Gründen nicht unterschreiben.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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