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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16960
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Betrifft Gespräch mit Herr Schiessl am 14.07.17:

Beantwortete Frage:

Betrifft Gespräch mit Herr Schiessl am 14.07.17:Mittlerweile wurde ein Vergleich geschlossen (30-tägige Kündigung zum 31.07.17 -keine Probezeitkündigung). Volles Gehalt für Juli einschl. anteiligem Urlaub von 10 Tagen wurde bezahlt (Arbeitnehmerin war bis 16.07. krankgeschrieben.Arbeitsbescheinigung für die Arbeitsagentur, Zeugnis etc wurde bereits ausgehändigt. Jetzt erneut einen Brief erhalten, mit der Forderungen den vollen Jahresurlaub abzurechnen, da die Beendigung des ARbeitsverhältnisses im 2. Halbjahr erfolgte. Muss ich zahlen wenn ja, wie viele Tage ? Im Arbeitsvertrag festgehalten sind 26 Tage im Jahr, 10 Tage wurden im Juli mitbezahlt, 1 Tag wurde genommen. Sie war Aushilfe von 16.12.2016 bis 28.02.2017-muss ich hier auch noch Uralub geben?
Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Anfrage.

nach § 5 des Bundesurlaubsgesetzes muss der gesamte Jahresurlaub gegeben werden, wenn ein Arbeitnehmer in der zweiten Jahreshälfte ausscheidet.

Von daher müssen Sie leider, da Sie den Urlaub mit 26 Tagen im Arbeitsvertrag zugesagt haben, den gesamten Urlaub gewähren.

Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Kann ich von der Arbeitnehmerin bzw. ihrem Anwalt verlangen, dass nach Zahlung des Urlaubentgeltes keine weiteren Ansprüche geltend gemacht werden? Wenn ja, wie formuliere ich dies ?
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

so etwas müssen Sie immer in den Vergleich mit aufnehmen, nachher ist es zu spät.

Die Parteien sind sich einige, dass mit der Erfüllung des Vergleichs alle Ansprüche abgegolten sind, egal ob bekannt oder unbekannt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
in dem Vergleich wurde bei der Formulierung des Arbeitsgerichtes auf solch einen Satz verzichtet. Soll ich das Gericht um Änderung bemühen?
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 3 Monaten.

Das geht leider nicht mehr, denn ein Vergleich ist ein Vertrag.

An den muss man sich halten ,wenn er einmal geschlossen ist