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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 5354
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Guten Morgen, ich bin seit 16 Jahren als Angestellte im

Beantwortete Frage:

Guten Morgen,
ich bin seit 16 Jahren als Angestellte im öffentlichen Dienst tätig.
Dort war ich im Vorzimmer des Vizepräsidenten und für das dazugehörige Dezernat Regionales Management, für deren Schreibtätigkeiten zuständig.
Durch die Reform wurde der Arbeitsplatz meines Chefes nach Bonn verlegt (mein Dienstsitz ist in Würzburg geblieben). Seit 01.08. ist mein Chef in Vorruhestand.
Ich wurde laut Dienstpostendokumentation vor einigen Jahren, dem Aufgabenfeld M1 Langfristplanung zugeteilt, dessen Chef Herr Bejan ist.
Tätigkeiten für Hr. Bejan habe ich jedoch real nie ausgeführt. Trotz allem möchte mich Herr Bejan als Arbeitskraft behalten, da er mit Frau mir und einer anderen Kollegin 2 Personen an die Verwaltung verliert.
Sein Dezernat hat ein DP SOLL nach PBE der BAV von 28 DP gegenüber einem IST von 7,5 DP.
Seit 3 Jahren wird eine Arbeitskraft für die Registratur gesucht, die jedoch aufgrund eines unattraktiven Arbeitsplatzes bis heute nicht intern besetzt werden konnte.
Heute habe ich erfahren, an meinem 1. Arbeitstag nach meinem Urlaub, dass ich ab sofort in die Registratur versetzt werde.
Ich kann aufgrund psychischer und körperlicher Belastungen nicht in der Registratur arbeiten.
Wie ist der rechtliche Sachverhalt? Kann ich die Versetzung ablehnen ohne Konsequenzen für mich? Wie kann ich am besten argumentieren?
Mit freundlichen Grüßen
Beatrix Bleimann
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage formuliere.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Zunächst einmal benötigt Ihr Arbeitgeber für eine (auch nur zeitweilige) Versetzung in einen anderen Arbeitsbereich durch Ausübung seines Direktionsrechts eine Rechtsgrundlage.
Es kann sich in Ihrem Arbeitsvertrag eine so genannte „Versetzungsklausel“ befinden.
Diese Klausel ist jedoch nur zulässig und wirksam, wenn die Ausübung des Direktionsrechts auf das Zuweisen zu einer gleichwertigen Tätigkeit beschränkt ist.
Im jeweiligen für den öffentlichen Dienst geltenden Tarifvertrag (TVöD) ist verankert, dass Beschäftigte aus dienstlichen oder betrieblichen Gründen versetzt oder abgeordnet werden können. Auch diese Vorschrift kann als Rechtsgrundlage dienen.

Allerdings muss die Versetzung sich auf eine gleichwertige Tätigkeit beziehen und hinreichend begründet werden und kann natürlich auch nicht Ihren gesundheitlichen Belangen entgegen laufen.

Vorsorglich können Sie der Versetzung und Zuweisung der neuen Tätigkeit widersprechen und wenn es Ihr Gesundheitszustand nicht zu lässt, sich vorläufig krankschreiben lassen.

Der AG hat sodann eine ausführliche Klarstellung über eine mögliche Rechtmäßigkeit seines Handelns (was hier zweifelhaft sein dürfte) Ihnen zu übermitteln.

Hiergegen kann sodann weiter rechtlich vorgegangen werden.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.