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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 5830
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Fragen zum Thema Schwangerschaft / Arbeitsrecht Kann eine

Kundenfrage

Fragen zum Thema Schwangerschaft / Arbeitsrecht

Kann eine Gynäkologin gegen den Willen der Schwangeren ein individuelles Beschäftigungsverbot aussprechen? Falls ja: Benötigt sie dafür eine medizinische Begründung? Kann die Schwangere sich dagegen wehren wenn sie weiterhin arbeiten möchte? Kann die Schwangere den Mutterschutz später als die gesetzlichen 6 Wochen vor der Geburt antreten? Also ca. erst vor 4 Wochen vor der Geburt? Welche juristischen Risiken würde die Schwangere eingehen wenn sie gegen ärztlichen Rat arbeiten würde? Vielen Dank !

Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage formuliere.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Das individuelle Beschäftigungsverbot ist in § 3 Absatz 1 MuSchG geregelt. Dort heißt es, „werdende Mütter dürfen nicht beschäftigt werden, soweit nach ärztlichem Zeugnis Leben oder Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der Beschäftigung gefährdet ist“.

Das ärztliche Zeugnis muss klar abgefasst sein und sich auf die Rechtsgrundlage beziehen. Art, Umfang und Dauer der Beschäftigungsverbote und -beschränkungen sind zu vermerken. Es besteht die Möglichkeit, ein totales oder ein partielles (nur bestimmte Tätigkeiten oder Zeiten) Beschäftigungsverbot auszusprechen.

In einem aktuellen Beschluss hat das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein festgestellt, dass eine schwangere Arbeitnehmerin gegenüber dem Arbeitgeber auf das Beschäftigungsverbot vor der Entbindung verzichten kann (Beschl. v. 15.12.2005 - 2 Ta 210/05 -, NZA-RR 2006, 178). Es ist daher trotz Aussprache eines Beschäftigungsverbots eine Weiterbeschäftigung möglich. Evtl. trägt aber die Krankenversicherung bei auftretenden Komplikationen einzelne Kosten nicht.

Der 6-wöchige Mutterschutz kann auch später angetreten werden.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-