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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 6463
Erfahrung:  langjährige Erfahrung als Rechtsanwältin
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ragrass ist jetzt online.

Hallo. Ich arbeite in einem grossen mittelständischem

Kundenfrage

Hallo. Ich arbeite in einem grossen mittelständischem Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern in Deutschland. Im Jahr 2012 wurde ich durch mehrere Bandscheibenvorfälle krank. Diese wurden 2013 operiert. Jetzt habe ich einen GdB von 40 und eine Gleichstellung. Im Wiedereingliederungsverfahren wurde mir,trotz Mithilfe des Integrationsamtes und der Rentenversicherung der Weg der Fortbildung (Industriemeister,Techniker)derart verstellt,in dem man firmenseits sagte,so was würde nicht gebraucht. Man verwies mich auf einen anderen Arbeitsplatz,der meiner Behinderung aber weder angemessen war,noch wurde irgendetwas angeschafft,um mir die Arbeit zu erleichtern. Nach Rücksprache mit dem Werksarzt arbeite ich daher wieder im alten Job mit Auflagen für den AG,an die sich keiner hält. Ich habe mich im November 2016 auf eine interne Stellenausschreibung beworben,die von meinem Abteilungsleiter bis jetzt verschleppt wurde und derzeit noch von einem Leiharbeiter besetzt ist. Vorher wurde für eine weitere Stelle dort jemand ohne Qualifikation(Werkzeugmechaniker)genommen. Ich habe Werkzeugmechaniker gelernt und wäre dort wesentlich weniger Belastung ausgesetzt. Das wird aber ignoriert,da hier schon seit Jahren keine Nachfolgeregelung stattfindet und somit für mich kein Ersatz da ist. Mein Kollege,der mit mir meinen Job bis jetzt gemacht hat,da dieser Arbeitsplatz für 2 ausgelegt ist,hat vor 2 Monaten gekündigt. Montag ist dein letzter. Dann habe ich hier einen Job für 2 am Hals,wo ich nicht mal den für einen komplett machen dürfte. Ersatz für meinen Kollegen:keiner. Da ich bei der Bewerbung auf andere Stellen regelmäßig übergangen werde(obwohl diese weniger belastend und von der Entlohnung eine Gruppe höher eingestuft sind),habe ich mich jetzt extern auf eine weniger belastende Stelle beworben. Wenn ich jetzt kündige,wird mein Abteilungsleiter keinen Aufhebungsvertrag unterschreiben, weil er ja dann niemanden mehr hat,der den Job kann. Wie und mit welchen Größten komme ich nach 18 Betriebszugehörigkektsjahren aus meinem Arbeitsvertrag ohne dass die Firma sich um eine Abfindung drücken kann. Der Tarifvertrag ist von der OH Metall,mein Vertrag sagt aus,dass ich die selben Fristen einhalten muss,wie der AG.Vielen Dank ***** ***** Hilfe.
Gepostet: vor 4 Monaten.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer..

Bei einer Gleichstellung der Kündigungsfristen gilt gem. § 622 BGB (sofern der Tarifvertrag keine eigenen Kündigungsfristen enthält) für beide Seiten eine Kündigungsfrist von 6 Monaten zum Monatsende.

Früher ausscheiden ginge nur, wenn Sie die Möglichkeit einer fristlosen Kündigung hätten, dann müsste aber ein gravierendes Fehlverhalten des Arbeitgebers vorliegen. Ansonsten bleibt nur die Möglichkeit eines Aufhebungsvertrages.

Ich hoffel, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf um Bewertung der Antwort bitten. Falls Rückfragen bestehen, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch weiteren Fragen? Falls nicht,nehmen Sie bitte eine Bewertung vor,damit das von Ihnen hinterlegte Geld als Honorierung an den Experten ausgezahlt wird. Ihnen entstehen dadurch keinerlei Extrakosten.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Ist das gravierende Fehlverhalten nicht schon dadurch begründet,dass man mich bei besserer Qualifikation immer wieder übergeht und niedriger qualifizierte Leute (Schlosser,Heizungsbauer)auf Stellen,die als Werkzeugmechaniker ausgeschrieben sind,setzt,aus lauter Bequemlichkeit,damit man niemanden neues für meine Position anlernen muss?Ich habe diese Qualifikation UND Prozente UND Gleichstellung,müsste also bei gleicher Qualifikation (gleich....nicht sogar BESSER!!) eh zu bevorzugen sein......es wird aber nicht einmal geprüft,ob ich geeignet bin. Einen finanziellen Anstrich habe ich auch schon dadurch,dass man mir die Stellen ständig vorenthält. Wenn ich jetzt fristgemäss kündige,weil ich eine Stelle habe,die gesundheitlich besser für mich ist:steht mir eine Abfindung zu,oder nicht? ?
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

Fehlverhalten, schon möglich, aber nicht ausreichend für eine fristlose Künigung. Unter einem gravierenden Fehlverhalten werden z.B. Beleidigungen, sexuelle Belästigungen usw. verstanden, also schon "sehr heftige Verstöße".

Wenn Sie selber kündigen werden Sie keine Abfindung erhalten. Eine solche wäre gesetzlich nur geschuldet, wenn eine Kündigung aufgrund einer Sozialauswahl erfolgt oder Sie eine solche im Rahmen der Aufhebungsgespräche verhandeln.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

kann ich Ihnen noch weiter helfen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

bitte teilen Sie mit was einer Bewertung aus Ihrer Sicht entgegensteht. Sollte es keine Gründe geben, so bitte ich Sie erneut höflich, die Antworten zu bewerten. Snd ie bitte so freundlich und fair und honorieren Sie meine Arbeit ! Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass