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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16971
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Kann ich meinen Arbeitgeber auf Schadensersatz verklagen.

Kundenfrage

kann ich meinen Arbeitgeber auf Schadensersatz verklagen.
Wenn ja, von welcher Summe könnte man ausgehen?
Seit 3 Monaten bin ich krank. (Burnout)
Der Grund dafür ist, dass ich als kaufmännische Angestellte (denn als leitende Angestellte hätte ich mehr Gehalt bekommen) in einem gastronomischen Betrieb über 2 Jahre von Mo bis So ohne freien Tag arbeiten musste. Unter 250 Stunden war so gut wie kein Monat dabei. (Max. 380 Std.) 40 Stunden Woche - Lohn 2200 brutto.
Es war immer zu wenig Personal, dies musste ich ausgleichen um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.
Die Chefetage hat dies aufgrund der Zeiterfassung gewusst und nicht abgestellt.
Die letzten Monate habe ich keine Stundenzettel mehr erhalten, sodass ich nicht einmal eine Übersicht habe.
Muss der Arbeitgeber Stundenzettel herausgeben?
Derzeit bin ich noch beschäftigt, aber krankgeschrieben.
Ich möchte auch nicht mehr zurück in diesen Betrieb.
Was würden Sie mir raten?
Vielen Dank!
bitte nicht veröffentlichen
Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer und Ihr Vertrauen in uns.

Mein Name ist Rechtsanwalt Steffan Schwerin und ich versuche Ihnen jetzt bei Ihrem Anliegen zu helfen. Bitte warten Sie einen Augenblick bis ich Ihre Frage überprüft habe und mit einer Antwort wieder auf Sie zukomme.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sie können auf jeden Fall die einzelnen Überstunden vergütet verlangen.

Darüber hinaus können Sie den Arbeitgeber wegen Missachtung von Arbeitszeitgesetzen beim Gewerbe-/ und oder Ordnungsamt auch anzeigen, damit dies geprüft und er zumindest ein Ordnungsgeld auferlegt bekommt.

Schadensersatz steht Ihnen nur zu, wenn der Arbeitgeber vorsätzlich und rechtswidrig gehandelt hat und Sie keine Chance hatten, sich der Sache zu entziehen.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Hallo,
es hätte zum wiederholten Male z. B. kein Frühstück für die Hotelgäste gegeben. Die Rezeption wäre nicht besetzt gewesen.
Es wären grosse Probleme von Seiten der Gäste gekommen.
Und zu guter Letzt, wenn ich abends heim bin, musste ich das
Telefon auf mein Handy umleiten.
Dann ging es weiter bis 23.00 - 24.00 Uhr.
Der Arbeitgeber wusste, dass er im
Frühstücksrestaurant und an der Rezeption zu wenig Personal hat.
Ist dies ausreichend für eine Forderung?Da ich keine Stundenzettel mehr bekommen habe, kann ich nicht nachweisen, wieviele Überstunden es sind.Ich habe 6 Monate Kündigungszeit laut Vertrag. Wie kann ich früher diesen Vertrag aufgrund meiner Krankheit beenden.Vielen Dank!
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Monaten.

Wenn man hier Schadensersatz oder Schmerzensgeld gerichtlich geltend machen würde, würde man Ihnen immer entgegenhalten, dass Sie hätten ja auch kündigen können.

Das klingt jetzt zwar ganz einfach, aber dieses Argument würde kommen.

Daher muss man darauf vorbereitet sein. Wie tritt man dem entgegen? Was hat Sie gehindert, zu kündigen? Die Angst dann ohne Job dazustehen?

Es ist ja auch nur menschlich, dass man sich ungern mit dem Arbeitgeber anlegt. Andererseits ist es echt heftig, wie hier der Arbeitgeber mit Ihnen umgegangen ist.

Man sollte in der Tat darüber nachdenken ihn anzuzeigen und auch Schadensersatz zu beziffern.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Hallo,
ich bin der Hauptverdiener, mein Mann arbeitet 24Std./ Woche und wir haben 3 Kinder im Alter von 18,15 und 12. Die ältere Tochter hat Abitur umd wir müssen sie finanziell
unterstützen.
Natürlich ist dann die Angst spürbar, wie es nach einer Kündigung weitergeht.
Mein Chef ist ein Investor mit sehr viel Geld. Es zählt nur der Provit.
Er selbst hat seinen Sitz ca. 150 km vom Hotel entfernt.
Er hat immer nur von der Ferne delegiert. (4-6x im Jahr kam er ins Hotel)
Wenn ich diese Arbeiten nicht gemacht hätte, wäre ich schon lange entlassen.
Seit über 3 Monaten, wo ich krank bin, kam noch nicht eine Nachfrage,
wie es mir geht.
Der Mensch als Person ist ihm egal, es zählen nur die Zahlen,
Ich weiss, er hat gute Anwälte und eben viel Geld.
Er hat auch schon sehr viel Geld an ehemalige Mitarbeiter bezahlen müssen, wenn diese vors Arbeitsgericht gegangen sind.
Wenn ich die Kraft aufbringe und
vor allem habe ich nicht die finanziellen Mittel, von was für einer
Summe für Schadensersatz könnte
man ausgehen.Vielleicht könnten Sie noch auf meine Frage bezügl. einer Kündigung eingehen. Wie sollte ich hierbei vorgehen, weil ja die Kündigungsfrist 6 Monate beträgt.Letzte Frage: Ich habe eine Überzahlung des Lohnes von 291 Euro bekommen, da zum Zeitpunkt der Lohnabrechnung noch keine neue Krankmeldung vorlag,
Ich war bis 25. krankheschrieben,
also haben sie mir die Tage bis Ende des Monats bezahlt.
Jetzt habe ich einen Brief bekommen, dass ich die Summe zurückzahlen muss.
Muss ich dies wirklich?
Ich habe noch den ganzen Urlaub und Überstunden geschätzt mind.(###) ###-####
Ich habe max 1 Woche Urlaub im Jahr bekommen. Seit 4 Jahren arbeite ich in diesem Betrieb.
Ich denke, dass ich nur den Urlaub von diesem Jahr geltend machen kann, obwohl ich nicht die Möglichkeit hatte, mehr zu nehmen.Vielen, herzlichen Dank für Ihre Hilfe.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sie können am besten auch fristlos nach § 626 BGB aus wichtigem Grund kündigen und dies mit dem Gesundheitszustand begründen.

Bezüglich der Überzahlung erklären Sie schriftlich die Aufrechnung mit Ihren Ausgleichsforderungen den Urlaub und die Überstunden betreffend.

Sie müssen aber auch zeitnah insgesamt mal zusammenstellen, was an Überstunden offen ist und dies geltend machen.

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