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rebuero24
rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 3086
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator
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Eine Bekannte arbeitet bei einem Bäcker als

Beantwortete Frage:

Eine Bekannte arbeitet bei einem Bäcker als Auslieferungsfahrer.
Sie hat von dieser Fa. ein Leasingfahrzeug für die Auslieferungsfahrten
sowie zur privaten Nutzung überlassen bekommen.
80 Prozent der Zeit sind Arbeitszeit, der Rest ist Private Nutzung.
Dennoch berechnet der Arbeitgeber die volle Höhe der Leasingrate ( 500 € ) und zieht Ihr diese vom Gehalt ab. Sie bekommt 900 € Netto abzüglich der Leasingrate.
Desweiteren muss Sie die Kosten für Diesel (Arbeitszeit) selbst tragen.
Ausserdem muss sie dem Bäcker die Brote und Brötchen abkaufen und im voraus bezahlen.
Wenn Sie die Brötchen und Brote nicht verkauft macht sie Verluste.
Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

handelt es sich hier um ein Vertragsverhältnis in Deutschland?

Gerne antworte ich Ihnen weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ja, das Vertragsverhältnis ist in DE.
Ausserdem gibt des keinen Schriftlichen Arbeitsvertrag.
Es gibt aber Monatliche schriftliche Abrechnungen über einen Zeitraum von etwa 5 Jahren
kontinuierlich.
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 7 Monaten.

Vielen Dank.

es stellt sich vorliegend bereits die Frage, ob es sich hier um ein reines Arbeitsverhältnis handelt.

Dagegen spricht zum Beispiel, gerade dass er hier einen entsprechenden Vorschuss auf die Brote und Brötchen zahlen muss und Kosten für Kraftstoff und das Fahrzeug selbst tragen muss. Auch spricht für eine eher selbstständige Tätigkeit oder auch eine Verschleierung eines Arbeitsverhältnisses, dass es keinen schriftlichen Arbeitsvertrag gibt.

Insofern eignet sich der von Ihnen dargestellte Sachverhalt eher so, als dass es sich hier eher um eine Art selbstständige Tätigkeit handelt, zum Beispiel bei Verkäufern von Tiefkühlware oder ähnlichem.

Ich rate daher dringend an, mit dem vermeintlichen Arbeitgeber hier zum einen eine schriftliche Vereinbarung zu treffen und zum anderen auch darauf zu pochen, dass ein Arbeitsverhältnis in ordnungsgemäßer Form begründet wird.

Werden Sozialversicherungsbeiträge et cetera vom vermeintlichen Arbeitgeber abgeführt?

Für den Fall, dass hier eine Scheinselbstständigkeit vorliegen sollte, während nämlich auch Regressforderungen der Sozialversicherungsträger gegen den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer zu erwarten.

Für den Fall einer ordnungsgemäßen Selbstständigkeit ist natürlich auf die zu Grunde liegenden Regelungen zu verweisen diese bestimmen dann auch, dass gegebenenfalls Anrechnungen erfolgen oder auch Vorschüsse auftragen zu zahlen sind.

Ich hoffe, dass ich Ihnen zunächst einige Hinweise geben konnte und stehe bei Nachfrage bedarf gerne zur Verfügung.

Über ihre anschließende positive Bewertung freue ich mich.

Viele Grüße

Christian Joachim
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ich werde weitere Informationen zu diesem Thema beschaffen.
Ich bin allerdings ebenfalls der Meinung das hier ein reguläres Versicherungspflichtiges Arbeitsverhältniss verschleiert werden soll.
Eine dementsprechende Selbstanzeige bei der zuständigen Stelle würde ich persönlich für ratsam erachten.
Aber wie geschrieben. Weiter Infos werde ich besorgen
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 7 Monaten.

Gerne können Sie mir weitere Informationen übersenden.

Bis dahin würde ich mich bereits über eine positive Bewertung freuen.

Viele Grüße

Christian Joachim
Rechtsanwalt

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 7 Monaten.

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