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rebuero24
rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 3136
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator
30639152
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rebuero24 ist jetzt online.

Guten Morgen, Ich bin seit zwei Jahren arbeitsunfähig krank

Kundenfrage

Guten Morgen,
Ich bin seit zwei Jahren arbeitsunfähig krank geschrieben. Während meiner Arbeitszeit habe ich einen inneren Schaden am Knie bekommen (wird nicht als Arbeitsunfall von der unfallkasse des Bundes anerkannt - da innere Verletzung) und daher als postzustellerin nicht einsatzfähig.
Nun hat mir die Agentur für Arbeit auferlegt(da ich daher Geld beziehe und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen muss) Bewerbungen zu schreiben.
Ich habe eine Angleichung übers Arbeitsamt zur Gleichstellung von 30 auf 50 Prozent und daher einen Kündigungsschutz.
Nun sagte man mir das ich einen anderen Arbeitsplatz annehmen darf, ohne bei der Deutschen Post zu kündigen.
Nun meine Frage, darf ich das und was muss ich tun
Gepostet: vor 9 Monaten.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 9 Monaten.

sehr geehrte Fragestellerin,

Zunächst bedanke ***** ***** für ihre Anfrage.

Der Rat der Agentur für Arbeit ist meines Erachtens nicht richtig. Solange der Arbeitsvertrag bei der Deutschen Post besteht, sollten Sie kein neues Arbeitsverhältnis eingehen, da Sie rein theoretisch eine entsprechende Pflicht aus dem alten Arbeitsverhältnis unterliegen. Insofern könnten auch hier rein theoretisch Schadensersatzansprüche auf Sie zukommen, wenn Sie trotz eines noch bestehenden Arbeitsvertrages anderweitig ihre Arbeitskraft einsetzen.

Sie müssten hier zunächst mit dem alten Arbeitgeber klären, ob dieser noch Wert auf ihre Arbeitskraft legt. Nur wenn klar ist, dass eine weitere Tätigkeit bei dem alten Arbeitgeber nicht mehr in Betracht kommt, insbesondere für den Arbeitgeber, könnte man über eine anderweitige Tätigkeit nachdenken. Insofern empfehle ich ausdrücklich, dass entweder eine Kündigung oder ein Aufhebung des bisherigen Arbeitsvertrages vor Aufnahme eines neuen Arbeitsvertrages vorgenommen wird.

Daher kommt es darauf an, ob sie überhaupt noch die Tätigkeit als Postzustellerin durchführen können, auch aufgrund der zweijährigen Arbeitsunfähigkeit, nach dem Papier her bleiben Sie allerdings zur Arbeitsleistung verpflichtet, wenn Sie wieder arbeitsfähig sind. Nehmen Sie eine neue Tätigkeit auf, wird dies auch nur funktionieren, wenn sie arbeitsfähig sind, so dass auch der alte Arbeitgeber wieder auf sie zugreifen könnte.

Sie sollten für sich entscheiden, ob Sie weiter im alten Arbeitsverhältnis bleiben wollen und auch ob Ihnen eine weitere Tätigkeit dort überhaupt möglich ist. Daran sollte sich auch ihre weitere Orientierung am Arbeitsmarkt ausrichten.

Ich hoffe, dass ich Ihnen zunächst hilfreich geantwortet habe und stehe Ihnen gerne weiterhin zur Verfügung.

Über eine anschließende positive Bewertung freue ich mich.

Viele Grüße

Christian Joachim

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Laut Sozialverband muss man nur den alten Arbeitgeber davon in Kenntnis setzen, das man vorrübergehend eine andere leidensgerechte Tätigkeit aufnimmt?
Stimmt das denn?
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Und auf Aufrechterhaltung des Arbeitsverhältnisses besteht.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Die deutsche Post möchte mir kündigen, scheitert aber am integrationsamt für schwerbeschädigte, also ist von seitens der Post keine Wiedereingliederung gewünscht
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Sehr geehrter Experte, Ihr Kunde möchte ein Angebot von Ihnen über den zusätzlichen Service: Telefon-Anruf. Bitte teilen Sie ihm mit, ob Sie noch weitere Informationen benötigen oder senden Sie ihm ein Angebot, damit Ihr Kunde weiter betreut werden kann.
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne habe ich Ihnen ein Angebot für ein Gespräch per Telefon unterbreitet.

Hierin können wir gerne Ihre weiteren Fragen klären.

Viele Grüße

Christian Joachim

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Leider würde das für mich bedeuten noch einmal zu bezahlen und das kann ich mi nicht leisten. Sorry
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 9 Monaten.

Dann beantworte ich ihre Fragen selbstverständlich im Chat. Einen kleinen Moment bitte

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Laut Sozialverband muss man nur den alten Arbeitgeber davon in Kenntnis setzen, das man vorrübergehend eine andere leidensgerechte Tätigkeit aufnimmt?
Stimmt das denn?
04.11.2016 11:29
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 9 Monaten.

vielen Dank für ihre Geduld.

Ich teile die Auffassung des Sozialverbandes nicht, da immer noch das Arbeitsverhältnis grundsätzlich besteht. Daher empfehle ich, geradezu vor Meidung von Doppelbelastungen das Arbeitsverhältnis spätestens dann zu kündigen, wenn ein neues Arbeitsverhältnis begonnen werden soll. einzige Grund nicht zu kündigen wäre, dass sie zur Post irgendwann einmal wieder zurückkehren wollen und das Arbeitsverhältnis schwebend gestalten wollen. Allerdings bestehen dann durchaus die Probleme hinsichtlich möglicher Schadensersatzansprüche, im Gegenzug dazu allerdings auch die Auffassung der Post, dass wir dort gar nicht mehr beschäftigt werden sollen. Insofern kommt es auch darauf an, was Sie konkret wollen.

Darüber hinaus haben Sie, sofern eine Beschäftigung in Ihrem alten Beruf nicht mehr möglich ist, einen Anspruch auf Beschäftigung auf einen leidensgerechten Arbeitsplatz bei Ihrem alten Arbeitgeber. Dies ist ein einklagbar Anspruch, den Sie auch vor dem Arbeitsgericht geltend machen können.

Eine Wiedereingliederung müsste die Post auch ohne weiteres auch vornehmen. Ich würde hier empfehlen, wenn Sie bei der Post bleiben wollen, auf diesem Weg ihre Ansprüche durchzusetzen.

Gerne können Sie sich weiter an mich wenden.

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 9 Monaten.

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