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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 6238
Erfahrung:  langjährige Erfahrung als Rechtsanwältin
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ragrass ist jetzt online.

Hallo just answer-Team, meine Frage betrifft das

Kundenfrage

Hallo just answer-Team, meine Frage betrifft das Arbeitsrecht.
Seit Juni diesen Jahres bin ich bei einer Einzelhandelskette beschäftigt. Die vertragliche Arbeitszeit beträgt im Jahresdurchschnitt 80 Std. monatlich. Im Juli und im August habe ich insgesamt 47 Überstunden angesammelt, die jetzt abgebaut werden sollen. Juchee!!! Der Dienstplan, der mir am 31.08. ausgehändigt wurde, sieht nun eine ganze freie Woche für mich vor, im September also nur 60 Arbeitsstunden, worüber ich mich sehr gefreut habe. Allerdings wurde meine Freude gleich wieder gebremst, denn meine Vorgesetzte sagte mir dazu, dass ich mich jederzeit bereithalten muss. Wenn Sie mich anrufe, erwarte Sie, dass ich am nächsten Tag auf der Matte stehe. Im Arbeitsvertrag steht, dass ich auf ausdrückliche Anordnung des Arbeitgebers Überstunden leisten muss, ist ja klar.
Außerdem behält sich der Arbeitgeber kurzfristige Änderungen der Arbeitszeiten vor.
Das würde ja bedeuten, dass ich nie wirklich, außer im Urlaub, Freizeitaktivitäten planen kann. Das kann doch nicht rechtens sein!
Leider habe ich bei meinen Forschungen im Internet nur vage Aussagen gefunden, deshalb jetzt meine Fragen: Wie verlässlich ist ein Dienstvertrag für einen Monat und wieviele Überstunden dürfen von mir verlangt werden, wenn keine genaue Angabe im Vertrag steht?
Vielen Dank ***** ***** Hilfe
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben.

Grundsätzlich darf der AG Überstunden anordnung, insbesondere, wenn Ihr Arbeitsvertrag eine entsprechende Formulierung enthält. Eine zeitliche Grenze hat der Gesetzgeber im Arbeitszeitgesetz eingefügt. Demnach

sind 8 Stunden der Tages-Richtwert, maximal dürfen 10 Stunden angeordnet werden. Im Halbjahr, also in 24 Wochen dürfen durchschnittlich höchstens 48 Stunden gearbeitet werden,§ 3 ArbZG.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf Sie um Bewertung der Antwort bitten. Falls Rückfragen bestehen nehmen Sie bitte Kontakt auf. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass