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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16548
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Ich befinde mich seit dem 01.09.2014 in einem vollzeitigen

Kundenfrage

Ich befinde mich seit dem 01.09.2014 in einem vollzeitigen Arbeitsverhältnis (Arbeitsvertrag anliegend). Das Unternehmen unterhielt bis Anfang dieses Jahres drei Dienstsitze (München, Stuttgar, Berlin). Die letzteren beiden wurden offiziell Ende März 2016 geschlossen. Bereits vor einem Jahr wurde dies mit der Anforderung kommuniziert, dass perspektivisch nach dem Umzug die Beschäftigung größtenteils am Münchener Standort zu erfolgen hat. Ich hatte beretis damals signalisiert, dass ein Umzug nach München und die Anwesenheit von mehr als 2-3 Tagen pro Woche in München für mich aus familiären Gründen (2 Kinder, Frau mit Job in Berlin) keine langfristige Option ist. Seitdem arbeitet das Berliner Team (3 Leute) immer noch hauptsächlich mit Arbeitsplätzen im Büro eines befreundetetn Unternehmens mit 1-3 tägigen Reisen pro Woche nach München. Ein Kollege wird das Unternehmen deshalb in zwei Monaten verlassen, der andere (mein Vorgesetzter) arbeitet aktuell durchschnittlich 3 Tage pro Woche in München und will das Unternehmen angeblich auch kurzfristig verlassen. Angeblich soll bereits ein Stellenprofil aus meiner und der Stelle meines Kollegen als Ersatz in München ausgefertigt werden.
Meine Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Quartalsende (§13).
Der Arbeitgeber wird kurzfristig mit einem Angebot für eine Aufhebungsvereinbarung mit voraussichtlich folgenden Inhalten auf mich zukommen:
- Beendigung in beiderseitigem Einvernehmen zum 31.12.2016
- Freistellung ab November 2016 um Jobsuche intensiver betreiben zu können
- Zahlung von 3 Monatsgehältern (1 volles Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr (aufgerundet)
- Auszahlungs des Jahresbonus 2016 zu 100%
Mein vorrangiges Interesse ist die möglichst lange Weiterbeschäftigung in Berlin, da wir im März kommenden Jahres unser drittes Kind erwarten und die Wechselchancen aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis wesentlich größer sind.
Nun meine Fragen:
- Kann der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis direkt oder indirekt wirksam kündigen (betriebsbedingt - wohl eher schwierig; verhaltensbedingt - wenn ich meine regelmäßige Arbeit nicht in München durchführe)?
Siehe dazu §2 (2): "Bei gleicher Vergütung sind Sie bereit, andere vergleichbare, Ihren Fähigkeiten entsprechende und Ihnen zumutbare Aufgaben nach näherer Weisung der Gesellschaft, eventuell auch nur vertretungsweise oder an einem anderen Ort, zu übernehmen."
- Wäre bei einer Kündigung eine Kündigungsschutzklage möglich (Arbeitgeber ist GmbH mit weniger als 10 Mitarbeitern aber 100%-Tochter einer Verlagsgruppe mit weltweit mehreren tausend Mitarbeitern)?
- Wäre für die Weiterbeschäftigung in München eine Vertragsanpassung/Änderungskündigung (bzgl. Dienstsitz, Gehalt, ggf. Umzugskosten, Frist für Umzug und Arbeitsantritt in München) notwendig? Wäre diese wirksam?
- Grundsätzlich möchte ich alle relevanten Rechte/Optionen meiner Seite und des Arbeitgebers verstehen und gegenüberstellen.
Gepostet: vor 10 Monaten.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 10 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Anfrage.

da Ihre Versetzbarkeit Teil des Arbeitsvertrags ist kann der Arbeitgeber Sie anweisen, an einem anderen Ort zu arbeiten.

Wenn Sie sich weigern und zwar nachhaltig kann er kündigen.

Dagegen könnten Sie binnen 3 Wochen ab Zugang der Kündigung klagen, jedoch hat der Betreb unter 10 Vollzeitarbeitnehmer, so dass der Anwendungsbereich des KSCHG nicht eröffnet ist.

Das KSCHG ist betriebsbezogen, also auf die arbeitstechnische Einheit, nicht auf den Konzern

Eine Vertragsanpassung wäre nicht nötig , da Versetzung ja Teil des Weisungsrechts, des Arbeitgebers ist, aber evtl ratsam

Ist nur wirlsam wenn Sie zustimmen.

Änderungskündigung nur dann,, wenn der Arbeitsvertrag dieVersetzung nicht hergibt.

Das ist ja gerade nicht der Fall

ich hoffe, ich konnnte Ihnen weiterhelfen

Bitte fragen Sie gerne nach

wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung

danke

Die Betriebszugehörigkeit bleibt Ihnen

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 10 Monaten.

Nachtrag

Wenn ich weiterhelfen konnte freut mich eine positive Bewertung, ansonsten fragen Sie gerne nach

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 10 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich würde höflich um Mitteilung bitten. ob ich etwaige Nachfragen nicht bekommen habe.

das passiert manchmal

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