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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 6083
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Bei mir geht es gerade um gesundheitliche Eignung bzgl.

Kundenfrage

bei mir geht es gerade um gesundheitliche Eignung bzgl. einer Verbeamtung auf Probe als Lehrerin. Ich hatte am Dienstag bereits einen Termin beim Amtsarzt und habe dort angegeben, dass ich im Jahr 2008 eine Psychotherapie (auf Grund familiärer Probleme) hatte und im Jahre 2009 eine psychosomatische Reha-Maßnahme. Ich hatte der Amtsärztin dazu bereits eine Einschätzung meiner ehemaligen Therapeutin (vor der Reha-Maßnahme verfasst) und ein Diagnoseblatt der Reha mit der Diagnose "Depressive Episode, mittelgradig, längerdauernd" vorgelegt. Dennoch klang sie nicht abgeneigt hinsichtlich der Verbeamtung, ich soll jedoch noch den Abschlussbericht der Reha nachreichen. Diesen habe ich heute von meinem Hausarzt erhalten und er ist sehr detailliert und bereitet mir große Sorgen hinsichtlich einer Bewilligung der Verbeamtung. Neben einer depressiven Episode (mittelgradig, längerdauernd) steht in dem Bericht noch etwas von Migräne (wobei diese nie ärztlich diagnostiziert wurde, es wurde nur vermutet, dass es sich bei meinen Kopfschmerzen um eine Migräne handelt) und einem WS-Syndrom (von dem ich selber gar nichts weiß). Zudem stehen sehr persönliche Dinge in diesem Bericht.
Nun zu meiner Frage: Inwiefern bin ich verpflichtet bzw. ist es sinnvoll den vollständigen Bericht an den Amtsarzt weiterzuleiten? Dürfte ich theoretisch nur einzelne Seiten/ Passagen weiterleiten (z.B. nur die zu den Punkten Rehabilitationsergebnis; sozialmedizinische Epikrise; sozialmedizinische Leistungsbeurteilung)? In der sozialmedizinischen Epikrise steht beispielsweise: "Grundsätzlich besteht ein vollschichtiges Leistungsvermögen. Auch für Verweisungstätigkeiten bestehen keine Leistungseinschränkungen." Natürlich wird der Amtsärztin auffallen, dass es sich nicht um den vollständigen Bericht handelt (auf Grund der Nummerierung im Bericht). Könnte sie dann den vollständigen Bericht verlangen bzw. ist es "taktisch" sinnvoll einen Teil wegzulassen?
Ich habe nach Abschluss der Reha-Maßnahme noch 6 Therapiesitzungen wahrgenommen und bin seitdem beschwerdefrei.
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihre Frage beantworten.

Es kann sich durchaus unter taktischen Gesichtspunkten anbieten, nur die von der Amtsärztin angeforderten und im Rahmen des bereits wahrgenommenen Termins zum Thema gemachten Erkrankungen über den Bericht zu überliefern.

Sofern die Amtsärztin noch weitere Details wissen will, kann sie diese über den vollständigen Bericht anfordern.

Somit besteht zumindest eine Chance, dass nicht Ihre gesamte Krankenakte offengelegt wird.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt