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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16971
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Am gestrigen Tag habe ich fristgerecht zum 31. 03. 2017

Kundenfrage

am gestrigen Tag habe ich fristgerecht zum 31. 03. 2017 meine Kündigung aus betrieblichen Gründen erhalten. Laut Sozialplan steht mir eine Abfindung zu. Pro Kind sollte eine Zahlung von 5.000 € erfolgen. Alleinerziehende 7000€. Arbeiten beide Elternteile in der Firma sollte der Betrag hälftig aufgeteilt werden. Meine Exfrau arbeitet in der gleichen Firma. unser Kind ist bei ihr gemeldet. Ich zahle regelmäßig Unterhalt und wir haben ein gemeinsames Sorgerecht. Sie hat beim Betriebsrat beantragt das nur ihr die Abfindung für unser Kind zusteht. Wäre das Rechtens?
Vielen Dank Torsten ***
Gepostet: vor 11 Monaten.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 11 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Wurde Ihrer Exfrau auch gekündigt?

Mit freundlichen Grüßen

Steffan Schwerin

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Ja ihr wurde auch gekündigt. Die komplette Firma schließt zum 31.03.2017.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 11 Monaten.

Vielen Dank.

Es geht um die Frage, ob der Kind-Betrag von 5000 Euro aufzuteilen ist?

Meinem Verständnis nach ja.

Zwar ist der Wortlaut des Sozialplans nicht bekannt.

Dennoch versteht sich die Regelung des Arbeitgebers wohl so, dass hier Ihre Exfrau das Geld nicht allein beanspruchen kann.

Es wäre nicht rechtens, wenn der Betriebsrat dem "Antrag" zustimmt und ihr allein das Geld gewährt.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Der genaue Wortlaut ist, wenn beide Elternteile in der Firma tätig sind die Abfindung hälftig aufgeteilt wird. Diese Regelung müsste ja auch für geschiedene Eltern gelten? Empfehlen sie mir notfalls einen Anwalt zu nehmen?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 11 Monaten.

Ja genau, bei wortgenauer Auslegung kann man nur zu diesem Ergebnis kommen.

Eine andere Auslegung ist aber auch gar nicht ersichtlich.

Sollte der Arbeitgeber das Geld tatsächlich Ihrer Exfrau voll zusprechen, ist es zu empfehlen, dass Sie sich einen Anwalt nehmen.

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