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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 6071
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich arbeite seit fünf Jahren in Festanstellung eines

Kundenfrage

Ich arbeite seit fünf Jahren in Festanstellung im Vertrieb eines Telekommunikationsunternehmens, seit 1,5 Jahren als Vertriebsleiter. Im Rahmen einer Umstrukturierung werden die aktuellen Vertriebsteam aufgelöst. Aus Spezialisten Teams werden Generalisten. Im Zuge dieser Änderung wurde mir die Vertriebsleitung für ein neues und größeres Team angeboten. Die neue Position als Vertriebsleiter ist allerdings nur interim/acting. Diese Situation betrifft allerdings derzeit für mich, nicht meine Kollegen, die fix auf die neuen Positionen zugeteilt wurden. Begründung ist, dass es für meinen neuen Bereich ab September einen neuen Vertriebs Vice President geben wirdund man seinen Entscheidungen nicht vorgreifen möchte.
Meine Frage: hat diese vorläufige und nicht fest zugeteilt zur Position eine Auswirkung auf meine arbeitsrechtliche Situation? Könnte man mich z.B. betriebsbedingt ohne Abfindung kündigen, wenn der neue VP die Stelle anderweitig besetzt möchte oder neue Strukturen schafft?
Danke ***** *****
RW
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihre Frage beantworten.

Ich gehe davon aus, dass - auf Grundlage Ihrer Schilderung - Sie in dem besagten Unternehmen mehr als 6 Monate angestellt sind und auch mehr als 5 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt sind. Hierdurch findet das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) mit seinen Regelungen Anwendung.

Eine Kündigung (auch betriebsbedingt) stellt an den Arbeitgeber hohe Anforderungen.

Neben einer korrekten Sozialauswahl muss auch keine andere weitere Beschäftigungsmöglichkeit vergleichbarer Art und Weise in dem Unternehmen für Sie gegeben sein. Dies ist in der Regel bei Großunternehmen schwierig und vom Arbeitgeber vor einem Arbeitsgericht kaum haltbar.

Vor dem Hintergrund dieser Ausführungen würde - im Falle einer Kündigung - sicherlich eine Abfindung angeboten werden, da der Arbeitgeber ein Gang vor das Arbeitsgericht, mit dem Zweck der Überprüfung der Rechtsmäßigkeit der Kündigung, sicherlich vermeiden will.

Darüber hinaus würde sich in der Tat die Frage nach der Rechtsmäßigkeit der Kündigung stellen, die ggf. von einem Arbeitsgericht zu entscheiden wäre.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-