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RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 3263
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Ehemaliger Mitarbeiter wurde vor ca. 5 Monaten gekündigt

Kundenfrage

ein ehemaliger Mitarbeiter wurde vor ca. 5 Monaten gekündigt. Dieser verklagt uns vor dem Arbeitsgericht über Lohnfortzahlung, da er angeblich ungekündigt ist. Wir haben eine Kündigung per Einschreiben an die letzte bekannte Adresse geschickt. Der Mitarbeiter ist mehrmals umgezogen ohne uns die Adresse mitzuteilen. Die Kündigung kam unzustellbar zurück. Sein Rechtsanwalt hatte 2000 Euro als Einigung angebogten. Sollen wir das Angebot annehmen oder uns wehren und wenn ja wie?

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),ohne genaueste Kenntnis der Verfahrensakte ist es unmöglich, einen präzisen Handlungsvorschlag zu machen.Allerdings haben Sie in dem Verfahren einen eher schlechten Stand. Die Kündigung muß dem Arbeitnehmer zugehen, um wirksam zu werden. Da das Einschreiben zurückkam, ist die Kündigung nicht zugegangen und damit unwirksam. Sie werden daher dem Gericht erklären müssen, wieso Sie die Kündigung nicht an dem Arbeitsplatz übergaben oder z.B. Adressnachforschung betrieben.Wenn hingegen der Arbeitnehmer in den letzten fünf Monaten nicht an seinem Arbeitsplatz erschienen ist, hat er keinen Anspruch auf den Arbeitslohn.Ich empfehle daher, zu prüfen, ob und wie oft er an seinem Arbeitsplatz erschien.Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.Mit freundlichen Grüßen,Robert WeberRechtsanwaltDas Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Wir sind ein Sicherheitsdienst und der Mitarbeiter wurde nicht mehr eingeplant.

Ich habe ihn gefragt, ob er einen Aufhebungsvertrag oder eine Kündigung möchte. Hier kam keine Antwort.

Er wurde aufgefordert, die Arbeitskleidung abzugeben. Diese hat er über einen Boten abgegeben.

Er hat ein paar mal nachgefragt, ob er wieder arbeiten kann. Dies haben wir verneint bzw. nicht mehr geantwortet.

Es besteht ein Arbeitsvertrag als Abrufarbeitsvertrag. Hierin steht, dass nur geleistete Stunden zu vergüten sind.

Die wöchentliche Arbeitszeit ist mit 0,5 Stunden angegeben.

Hierin ist auch eine Ausschlußfrist von 2 Monaten.

Allerdings gab es zwischenzeitlich einen Aufhebungsvertrag.

Der Mitarbeiter wurde dann aber erneut weiter beschäftigt ohne erneuten Arbeitsvertrag.

Haben Sie einen Tip zur Vorgehensweise?

Sollen wir ihm freiwillig bis zu 2000 Euro zahlen oder sehen Sie gute Chancen für uns, dass wir bei einer Gerichtsverhandlung unter diesen Kosten bleiben?

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),wenn er nur auf Abruf beschäftigt war, muß er die geleisteten Stunden beweisen. Wenn er das nicht kann, hat er nur wenig Chancen. Sie haben dann aber gute Chancen, unter dem geforderten Betrag zu bleiben.Fordern Sie die Gegenseite auf, die geleisteten Stunden nachzuweisen. Zugleich sollten Sie einen örtlichen Anwalt einschalten, damit dieser die Verfahrensakte vollumfassend prüfen und fundierte Handlungsvorschläge unterbreiten kann.Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung. Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.Mit freundlichen Grüßen,Robert WeberRechtsanwaltDas Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

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