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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16542
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Sehr geehrtes Rechtsanwaltsteam, ich bin seit 25 Jahren Beamtin

Kundenfrage

Sehr geehrtes Rechtsanwaltsteam, ich bin seit 25 Jahren Beamtin bei der Telekom, sitze im Auftragsmanagement und habe wenig Kundenkontakt. Zudem habe ich eine Schwerbehinderung von 50 %, da ich Multiple Sklerose mit regelmäßigen Interferon Spritzen habe und auch noch einen Lungenhochdruck( idiopathische pulmonale Hypertonie)
Bis jetzt waren meine Arbeitszeiten durch Neurologen und Lungenfachärzte und unseren zuständigen BAD GmbH geregelt. Ich arbeite Mo-Do von 7 Uhr bis 15:30 und am Fr. von 7 Uhr bis 13 Uhr, da ich längere Erholungszeiten benötige. Zudem muss ich regelmäßig ab 17 Uhr meine Tabletten einnehmen und mich ausruhen, damit ich um 18 Uhr spritzen kann.
Jetzt führt mein Arbeitgeber neue Arbeitzeiten 2.0 ein, dies heißt, interne Beginnzeiten ab 8 Uhr, Wochenende und Wechselschichten, die ich nicht leisten kann.
Für mich als schwerbehinderter Beamter trifft doch noch der § 81 Abs. 4 SGB zu.
Ich weiß gar nicht mehr was ich machen soll und wie ich mich verhalten soll.
Können Sie mir bitte einen Tipp geben.
Vielen Dank ***** *****
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.
Selbstverständlich hat ihr Dienst er Ihnen gegenüber eine Fürsorgepflicht. Er hat auf ihre Behinderung Rücksicht zu nehmen, zumal diese durch die Schwerbehinderteneigenschaft auch belegt ist.
Sie haben Anspruch auf einen Arbeitsplatz, der auch mit ihrer Behinderung zu bewältigen ist.
Die entsprechenden Vorschriften des neuen Buchs der Sozialgesetzbuchs gelten nach dem ausdrücklichen Wortlaut auch für Sie als Beamtin.
Ich rate Ihnen ebenso, sich mit der Schwerbehindertenvertretung und dem Personalrat in Verbindung zu setzen.
Ihre Arbeitszeiten waren bis jetzt so möglich, es besteht kein Grund warum sie dies auch weiterhin nicht sein sollten.
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank

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