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RA Spitz
RA Spitz, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 392
Erfahrung:  Rechtsanwalt, zugleich Fachanwalt für Arbeitsrecht, M.A.
91771857
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RA Spitz ist jetzt online.

Bin seit 8 Jahre ei einer Firma und arbeite

Kundenfrage

Guten Tag , bin seit 8 Jahre ei einer Firma und arbeite wie ein Pferd , was voll ok ist , Überstunden schrei ich nie auf ( auch ok ) arbeite ohne murren auch 1 woche durch oder auch mal 13 stunden am stück . ich habe seit letzten Februar den 1 Stellvertreter mit eientlich mehr Geld wovon ich bis jetzt Nix sah . im dezember suchte ich ein gespräch wegen dem Lohn für den 1 Chef . vor weihnachten sagte der chef ich bekomme mehr , jetzt ist schon wieder ein monat rum , und nix . habe nun den Posten zum ersten stellverreter hingeworfen und will nur als normaler arbeiter wie vorher dort arbeiten .
jetzt sagte ich von mir aus auch für weniger stunden was ich nun bereue , kann er mich einfach runter setzen an stunden auch wenn ichs jetzt doch nicht will ? und kann man den lohn für den 1 chef auch seit letzten februar trotzdem noch bekommen ?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RA Spitz hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(-in),
zur Beantwortung Ihrer Frage benötige ich noch folgende Informationen:
1. Gibt es einen schriftlichen Arbeitsvertrag?
2. Falls ja:
a) Wieviel Arbeitsstunden pro Woche sind in dem Vertrag vorgesehen?
b) Verweist der Arbeitsvertrag auf einen Tarifvertrag?
3. Sind Sie Mitglied in einer Gewerkschaft und Ihr Arbeitgeber Mitglied in einem Arbeitgeberverband?
4. Lässt sich Ihre Heraufstufung und die höhere zugesagte Bezahlung seit Februar letzten jahres duch eine schriftliche Vereinbarung oder durch Zeugenaussagen beweisen?
5. In welcher Branche arbeiten Sie und was ist Ihre Tätigkeit?
Nach Erhalt der Informationen werde ich Ihnen antworten können.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Spitz
Experte:  RA Spitz hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,
auf der Grundlage der von Ihnen mitegeteilten Informationen beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:
1. Wenn Sie mit Ihrem Arbeitgeber beweisbar beginnend ab Februar letzten Jahres einen höheren Lohn vereinbart haben, dann schuldet Ihnen der Arbeitgeber diesen höheren Lohn. Ihre Ansprüche verjähren normalerweise in drei Jahren. Häufig sehen Arbeitsverträge oder Tarifverträge weitaus kürzere Fristen zur Geltendmachung von Ansprüchen vor. Ob dies bei Ihnen der Fall ist oder nicht, kann ich nicht sagen, da ich bislang noch keine Antwort auf meine Fragen vom 24.01.2016 erhalten habe.
2. Wenn Sie Ihren Lohn nicht vollständig bezahlt bekommen, haben Sie ein sogenanntes Zurückbehaltungsrecht insoweit, dass Sie zur Verweigerung der Mehrarbeit berechtigt sind. So würde ich das von Ihnen geschilderte Verhalten interpretieren. Fest steht, dass Ihr Arbeitgeber Sie nicht von sich aus ohne weiters stundenmäßig herabsetzen kann. Wollte er da tun, könnte er dies nur im Wege einer sogenannten "Änderungskündigung" vornehmen. Diese muss, um wirksam zu sein, schriftlich erfolgen (§ 623 BGB).
Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben. Sollten Sie noch Rückfragen haben, so bitte ich um Nachricht.
Geben Sie bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Sterne), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Spitz, M.A.
Rechtsanwalt und
Fachanwalt für Arbeitsrecht