So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Schiessl Claudia.
Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16847
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
44859865
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
Schiessl Claudia ist jetzt online.

Guten Tag, ich arbeite als Abteilungsleitung in einem Frauenberuf.

Beantwortete Frage:

Guten Tag, ich arbeite als Abteilungsleitung in einem Frauenberuf. Eine Mitarbeiterin (A) teilte mir zu Beginn ihrer Tätigkeit mit, dass diese an einem Tag einen besonderen Termin (Therapie) hätte. Dort kann sie nicht lange arbeiten. ich habe nie hinterfragt warum sie dorthin muss. Sie sagte jedoch auch nicht, dass es ein geheimer Termin ist. Nun ist mir einer anderen Mitarbeiterin (B) vor mehreren Jahren gegenüber etwas herausgerutscht, dass diese Kollegin (A) dorthin geht. Jetzt hat diese Kollegin(B) aus heiterem Himmel nach Jahren das weitergegeben an Kollegin A. Diese ist nun schnurstracks zum Betriebsrat gelaufen und bringt noch andere Kollegen gegen mich auf, was ich vor mehreren Jahren mal alles gesagt haben soll (was dann tatsächlich nicht so war).
Meine Vorgesetzte sieht das zwar nicht so eng, sie meinte das wäre ja auch verjährt und es würde eben ein Gespräch geben.
Muss ich etwas befürchten? In einem bereits führten Gespräch habe ich mich bereits entschuldigt, aber auch gesagt dass ich es so wie geschildert nicht gesagt habe. Ich habe weder eine Diagnose noch sonst etwas weiter gegeben. Für die Dame war es ok, sie ist dann jedoch hinter meinem Rücken weiterhin zum Betriebsrat gegangen.
Man muss dazu sagen, dass diese Mitarbeiterin sehr viel krank ist im Jahr (weit über 50 Arbeitstage) und keine Ausbildung in unserem Beruf hat. Der Betriebsrat freut sich natürlich, denn auch unsere Geschäftsleitung sagte schon diese stürzen sich auf solche Themen.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.
Ich sehe hier keinerlei arbeitsrechtliche Problematik. Zum einen haben sie es nicht absichtlich getan, es ist in rausgerutscht zum anderen sehe ich auch keine Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten.
Ich sehe auch keine wie auch immer geartete Diskriminierung also Verstoß gegen den allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz. Der Betriebsrat muss natürlich zur Stellungnahme auffordern, wenn sich die Mitarbeiterin an ihn wendet.
Zudem sind wie auch immer geartete Vorfälle längst verjährt.
Sie haben nichts zu befürchten keine Angst
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte Frau Schiessl,

danke für Ihre schnelle Antwort, ich habe noch ein paar kleine Fragen. Aber schon mal sehr vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ab wann spricht man von Verjährung? Es ist ca. 1 1/2-2 Jahre her, ich kann mich (aber ehrlich gesagt) nicht mehr genau erinnern wann das war. Es war lediglich 1x Thema, selbst meine Vertretungen die ich seit ca. 1 Jahr habe wusste davon gar nichts (diesem Termin den sie da hat) weil es gar kein Thema mehr war.

Ich habe Sorge, dass das Gespräch eben in eine falsche Richtung geht da die Kollegin A angab nur das Thema zu klären um gut ins neue Jahr zu gehen aber sie war auch psychisch fix und fertig als sie erfuhr das die Kollegin (B) es wußte. Da ha sie sich erstmal krank schreiben lassen weil sie tagelang nur geweint hätte (sagte sie mir so in dem Gespräch in dem ich versuchte das Thema zu bereinigen), sie teilte auch Aussagen wie das sie nicht zu meiner Vorgesetzten gegangen sei, weil ich mich gut mit ihr verstehe (fachlich). Und ich habe den Eindruck das sie versucht mich "fertig zu machen". Ich kann den Grund aber nicht erkennen, sie gibt dieses Thema auch an Mitarbeiter weiter die damit nichts zu tun haben und auch welche die nicht in unserer Abteilung arbeiten. Denken Sie das macht Sinn dies noch einmal aufzugreifen? Ich fühle mich inzwischen nämlich nicht mehr wohl, weil ich den Eindruck habe sie will mir etwas böses, bin mir daher nicht sicher wie ich damit umgehen soll.

Ich habe dazu noch gesagt, Mitarbeiterin A ist wieder krank wir müssen jetzt umplanen ... dies war für mich eine Feststellung und sie hat dies aber auch aufgeführt. Arbeitsrechtlich ist dies aber nicht relevant, denke ich.

Vielleicht haben Sie da noch einen Tipp für mich. Das wäre super.

Dies waren dann auch meine letzten Fragen, ich danke ***** ***** einmal. Ich hatte schon viele schwierige Mitarbeiter/innen aber eine solche war nun noch nicht dabei.

Danke Ihnen.

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Jahr.
Nfrg
Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworte: Verjährung tritt drei Jahre nach dem Entstehen des Anspruchs, jeweils am Jahresende ein. Die Mitarbeiterin kann Ihnen gegenüber keinerlei wie auch immer geartete Schadensersatzansprüche geltend machen, denn Sie haben ja nichts getan Selbstverständlich können Sie sagen dass Mitarbeiterin A wieder krank ist und sie deswegen umplanen müssen.Bitte lassen Sie sich nicht verunsichern.ich denke, dass diese Mitarbeiterin gravierende psychische Probleme hat und dass Sie nunmehr einen Schuldigen sucht. Ich denke auch, dass sie wegen psychischer Probleme in Therapie ist Sie sollten dieses Thema daher einfach nicht mehr aufgreifenund die Mitarbeiterin so behandeln als ob nichts gewesen wäre. Das ist mein Tipp. Denn alles was sie zu ihr über diese Thematik noch sagen wird diese wahrscheinlich in den falschen Hals bekommen Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank