So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RAWeidmann.
RAWeidmann
RAWeidmann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 179
Erfahrung:  Mein Schwerpunkt liegt in der Vertretung von Arbeitnehmern.
78618188
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
RAWeidmann ist jetzt online.

Heute wurde mir von dem Firmeninternen Ermittlungsdienst

Kundenfrage

Guten Abend.
Heute wurde mir von dem Firmeninternen Ermittlungsdienst eine Freistellung ueberreicht, da der Verdacht besteht, dass ich bei der Abrechnung eines Partnerbudgets unwahre Angaben gemacht habe und Rechnungen fuer Kurse eingereicht habe, die niemals stattgefunden haben.
Meine Frage ist nun wie ich in einem solchen Fall vorgehen soll? Habe Morgen einen Termin beim Ermittlungsdienst, wo ich entweder Alles entlasten kann (wenn ich nachweise, dass alles in Ordnung war) oder den Sachverhalt genau aufklaere und Bestaetige was nicht richtig war. Was sind die Konsequenzen (Abmahnung, fristlose Kuendigung)
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RAWeidmann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,vielen Dank für Ihre Anfrage auf dem Gebiet des Arbeitsrechts. Hierzu nehme ich gerne wie folgt Stellung:1. Eine Möglichkeit als Konsequenz ist die fristgerechte Kündigung. Wenn Ihr Arbeitsverhältnis kürzer als 6 Monate besteht oder bei Ihrem Arbeitgeber 10 oder weniger Arbeitnehmer beschäftigt sind, kann hier grundlos gekündigt werden.2. Eine andere mögliche Konsequenz wäre eine fristlose Kündigung. Hier muss Ihnen aber zunächst einmal vom Arbeitgeber nachgewiesen werden, dass Sie Kurse tatsächlich falsch eingereicht haben. Sie müssen sich erst entlasten, wenn ein konkret beweisbarer Vorwurf vorliegt. Im Übrigen könnte eine Abmahnung erforderlich sein.3. Eine andere Möglichkeit liegt in der fristgerechten ordentlichen Kündigung. Wenn Ihr Arbeitsverhältnis länger als 6 Monate besteht und bei Ihrem Arbeitgeber mindestens 11 Personen arbeiten, dann gilt ebenso, dass der Vorwurf durch den Arbeitgeber bewiesen werden muss.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Vielen Dank ***** ***** Antwort.

Wenn ich bei der Aufklaerung kooperiere und die Umstaende naeher Erklaere, wie es zu den falsch eingereichten Rechnungen kam, bzw. Warum die Kurse noch nicht stattgefunden haben. Ist es nach ihrer Erfahrung moeglich, dass es der Arbeitgeber auf einer Abmahnung beruhen laesst (evtl. Schaden wird gedeckt)

Experte:  RAWeidmann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,in einem solchen Fall reagiert wohl jeder Arbeitgeber unterschiedlich. Wenn Ihr Arbeitgeber sowieso schon alle Umstände kennt und diese auch nachweisen kann, ist das was Sie eben noch versuchen können die Flucht nach vorn, mit Erklärungen, die plausibel sind. Sie brauchen hier aber nichts zu verraten, was Sie noch weiter belasten könnte. Ein Angebot zum Schadenausgleich kann helfen. Letztlich geht es hier darum vertrauen wieder herzustellen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Vielen Dank.

Ich werde versuchen zu erlaeutern, dass ich nicht betruegen wollte, sondern dass die Kurse haetten stattfinden sollen. Es kam aber aus anderen Gruenden noch nicht zu den Kursen. Die Rechnungen wurden schon jetzt eingereicht, da es eine Deadline gab, bis zu der Rechnungen (nicht die Kurse selbst) eingereicht werden mussten. Ich kann anbieten, den entschtandenen Schaden zurueckzuerstatten bzw. die Kurse tatsachlich zu machen (bzw. meine Frau)

Experte:  RAWeidmann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender, Ok.
Experte:  RAWeidmann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
falls Sie Nachfragen haben, bitte ich diese zu stellen. Anderenfalls freue ich mich über eine 3 (***) bis 5 (*****) Sterne-Bewertung.