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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 21566
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich arbeite als heilpädagogische mitarbeiterin in einer

Kundenfrage

ich arbeite als heilpädagogische mitarbeiterin in einer außenwohngruppe für psychisch kranke ,seit dem 01.12.2015 wohnt ein neuer bewohner dort, der bewohner macht seine dienste nicht,legt sich am nachmittag ins bett oder verlässt die awg, um keine dienste machen zumüssen, wechselt unregelmäßig seine unterwäsche, ich habe dies seiner mutter mitgeteilt, diese ist der vormund, sie war darüber verärgert hat sich bei meiner chefin über mich beschwerdt, meine chefin sagte, er ist doch selbstzahler und man muss ihm das wohnen soangenehm wie möglich machen, ich sollte über diesen mann einen aktuellen entwicklungsbericht schreiben, diesen hat man dann nicht so akzeptiert und um geschrieben, morgen findet ein gespräch statt, meine kollegin welche im monat 2 tage vertretungsmäßig in der gruppe ist sagt, sie hätte überhaupt keine probleme mit ihm, kann ich mit einer abmahnung oder kündigung rechnen und außerdem sagt man ich würde nur noch rumschreien frau ***

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Nein, unter den mitgeteillten Umständen wäre weder eine Abmahnung noch gar eine Kündigung rechtens.

Grundsätzlich ist eine Abmahnung (als Vorstufe zur Kündigung) rechtlich nur möglich und zulässig bei erheblichen und schwer wiegenden Verstößen gegen die arbeitsvertraglich geschuldeten Pflichten.

Eine solch gravierende Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten liegt heir aber überhaupt nicht vor, wenn Sie die Verhaltensdefizite des Mannes dessen Mutter mitgeteilt haben, denn dieses stellt in keiner Weise eine Pflichtverletzung dar. Ihr Verhalten ist rechtlich in keiner Weise zu beanstanden, denn es entspricht Ihrer Aufgabe und Funktion die Betreuungspersonen pädagogisch zu begleiten, und hierzu gehört auch, gegebenenfalls sachliche Kritik oder Beanstandungen vorzubringen.

Sofern Sie aber lediglich Ihre beruflichen Pflichten erfüllt haben, wäre eine Abmahnung - ebenso wie jedes andere arbeitsrechtliche Sanktionsmittel - von vornherein unrechtmäßig. Eine Abmahnung darf daher nicht ausgesprochen werden!

Ich rate daher an, dass Sie in dem anstehenden Gespräch mögliche gegen Sie erhobene Vorwürfe unter ausdrücklicher Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage zurückweisen und entkräften.

Sollten Sie keine weiteren Nachfragen haben (Button: "Dem Experten antworten"), geben Sie bitte Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie bitte auf die Sterne/bzw. lachenden Smileys/Buttons).

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

besteht denn noch Klärungsbedarf? Ist das nicht der Fall, darf ich an die Abgabe einer positiven Bewertung erinnern, damit eine Vergütung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgt.

Sie haben eine detaillierte Auskunft zu Ihrem Anliegen erhalten. Ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht kostenlos arbeiten!!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Teilen Sie mir bitte mit, was Sie an der Abgabe einer positiven Bewertung hindert.

Sie haben eine umfassende Rechtsberatung in Anspruch genommen.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die von Ihnen in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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