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Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 3
84422447
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Ich bin im Aussendienst tätig. Meine AG ist in Niedersachsen

Kundenfrage

Hallo, Ich bin im Aussendienst tätig. Meine AG ist in Niedersachsen - ich bin in Bayern tätig. Für die Tätigkeit wurde mir im Aug 2011 ein Dienstwagen mit Fahrtenbuchregelung zur Verfügung gestellt.Mit der Anweisung Datum , gefahrenen Tageskm und ungefähre Orte anzugeben. Nun verlangt der AG , nach Fa Prüfung bei ihm, dass ich nachträglich für über 4 Jr das minutiös nachreiche, für jeden Tag etc, weil es so nicht vom FA anerkannt wird - es ist zu ungenau und es wird unterstellt dass ich den PKZ auch für Privatfahrten genutzt habe. Desweiteren macht er die Aussage dass in so einem Fall das FA die 1% nachträglich verlangen kann - für 2013 und 2014 - der AG wird mir das dann zur Belastung stellen. Und er verlangt ziemlich klar dass ich der 1% Regelung sofort zustimme. Im Arbeitsvertrag ist davon nicht die Rede. ich würde ja auch zustimmen aber nur wenn dass mein (mageres) Nettogehalt nicht beeinflußt bzw verringert. Was kann ich tun ? Was für eine Antwort soll ich meinen AG auf sein drohendes email schicken ?

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.
Darf ich höflich fragen, wie genau denn die Regelung in ihrem Arbeitsvertrag aussieht
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Es wurde , am 21.07.2011 ein separater Vertrag über die Kraftfahrzeugbenutzung gemacht - mit den Angaben des damaligen PKW die schon lange nicht mehr aktuell sind - zu Nutzungumfang steht da :

Das Kraftfahrzeug darf grundsätzlich nur für betreibliche oder geschäftliche Zwecke im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis benutzt werden

Privatfahrten nur mit vorheriger Zustimmung des AG

Über Kosten trägt der AG alle Kosten

Treibstoffkosten wedne gegen Belege ersetzt

Monatliche Betriebskosten vom AN am End ejesdes Kalndermonats abgerechnet - es ist der KIlometerstand zum Monatsbeginn und der zum Monatende anzugeben.

Der AN ist verpflichtet ein Fahrtenbuch zu führen

Das ist alles zum Thema Fahrtenbuch.

VG R. Schukrun

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank ***** ***** Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworte:
Es gilt das, was im Arbeitsvertrag steht .
Wenn im Arbeitsvertrag, oder im Dienstwagenvertrag steht, dass ein Fahrtenbuch zu führen ist, dann gilt diese Regelung.
Der Arbeitgeber kann das dann nicht einseitig auf die 1% Regelung umstellen, bei der sich Ihr Gehalt reduziert, da ja das Fahrzeug Teil der Gehaltsstruktur ist.
Das Finanzamt erkennt entweder das Fahrtenbuch oder die 1% Regelung an, beides ist möglich .
Ich würde den Arbeitgeber anschreiben, ihn auf den bestehenden Arbeitsvertrag hin weisen und darauf, dass dieser eingehalten werden muss. Zudem würde ich schreiben das sie nur unter der Bedingung zustimmen, dass sich an ihren Nettogehalt nichts ändert
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Vielen Dank -

Kann das FA rückwirken die 1% anwenden ? D.H. rückwirkend Forderungen an mich stellen bzw an den Ag und der mich damit belasten ??

Er schreibt dass weil Ihm klar ist , dass ich die jetzt vom FA nachträglich verlangten minutiöse Aufzeichnung der letzten 4 Jahre nicht nachreichen kann.

Wenn es möglich ist kann ich Ihnen auch das original email meines AG schicken ? Ich habe gesehen Sie verfügen auch über googlemail - wie ich

Danke !!!

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Das Finanzamt kann nicht rückwirkend auf der 1% Regelung bestehen und der Arbeitgeber könnte Sie wegen des mit Ihnen bestehenden Vertrags nicht damit belasten
Sie müssen halt ein ordnungsgemässes Fahrtenbuch führen, das ist Voraussetzung
Ist das nicht möglich greift die 1% Regelung
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Danke ***** ***** 1 Frage

Der Punkt ist dass das FA des Fahrtenbuch als NICHT ordnungsgemäß geführt ansieht -

Mein AG hat die monatlichen Abrechnungen ,seit 8/2011, mit relevanten Fahrtenbucheinträge ( Kopien der Seiten) wie von mir beschrieben erhalten - es wurde nie etwas bemängelt

Jetzt werde ich beschuldigt dass falsche und ungenügend gemacht zu haben und folglich die Kosten /Nachforderungen vom FA zu tragen habe -ist das rechtlich so ok?

Danke !! nochmals

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sie sind dann verpflichtet, das Fahrtenbuch nachzubessern.
Nur wenn das nicht anerkannt wird, muss auf die 1% Regelung umgestiegen werden.
Wenn Ihr Arbeitgeber das nachkontrolliert hat, ist er in der Verantwortung und Sie müssen selbstverständlich keinen Schadensersatz leisten
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ok dass heißt dann doch dass die 1% Regelung nachträglich angewandt werden kann -

denn über 4 Jahre so nachzubessern wie das FA das verlangt ist nicht möglich ...

Wenn ich Ihre o.g. Antwort richtig interpretiere -

Es wird der AG mit den rückwirkenden 1% Kosten belastet und er kann es nicht an mich weiterbelasten weil es seiner Aufsichtspflicht nicht nachgekommen ist ?? Richtig ?

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Wenn die Nachbesserung Ihnen nicht möglich ist, dann sind Sie verpflichtet, für diesen zeitraum der 1% Regelung zuzustimmen.
Richtig, ja, der Arbeitgeber hat es kontrolliert und somit die Verantwortung übernommen
wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung
danke
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ich bitte höflich um Mitteilung, was einer positiven Bewertung und damit Bezahlung meiner Arbeit entgegensteht. Haben Sie vielleicht die Nachfragen gestellt, die ich nicht bekommen habe? Bitte stellen Sie diese doch noch einmal.
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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