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daniela-mod
daniela-mod , JustAnswer Staff
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 29
Erfahrung:  JustAnswer Support Staff
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Ich bin seit 09.06 krankgeschrieben und nach 6 Wochen Lohnfortzahlung

Kundenfrage

Ich bin seit 09.06 krankgeschrieben und nach 6 Wochen Lohnfortzahlung bekomme ich nun Krankengeld. Nun hat mich mein Arbeitgeber gekündigt mit einer 2 wöchigen Kündigungsfrist. Obwohl in meinem Vertrag steht, dass beidseitig innerhalb einer 2 wöchigen Kündigungsfrist gekündigt werden kann, hat mein Arbeitsgeber mir während meiner lückenlosen krankschreibung g gekündigt und auch keinen Kündigungsgrund angegeben. Ist das rechtens ?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Darf ich Sie fragen:
befinden Sie sich noch in der Probezeit?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Nein mein Vertragsbegonm war am 11. Mai u d die Probezeit ist mit 1 Monat im Vertrag festgelegt .
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank.
Grundsätzlich muss Ihr Arbeitgeber die Grundkündigungsfrist des § 622 BGB von 4 Wochen zum 15. oder zum Monatsende einhalten.
Diese Frist kann nicht durch einen Arbeitsvertrag gekürzt werden, allenfalls durch einen Tarifvertrag.
Wenn Sie sich nicht mehr in der Probezeit befinden, dann kann der Arbeitgeber nur bei Vorliegen eines Kündigungsgrunds den Arbeitsvertrag wirksam kündigen.
Der Kündigungsgrund muss in der Kündigung nicht ausgeführt werden. Der Arbeitgeber muss allerdings den Kündigungsgrund in einer Kündigungsschutzklage vortragen und beweisen.
Eine Kündigung wegen Krankheit ist äußerstschwierig.
Zwar darf der Arbeitgeber auch während Ihrer Erkrankung kündigen.
Er muss aber nachweisen, dass Sie langfristig erkrankt sind und nicht zur erwarten ist, dass Sie absehbar dem Arbeitgeber wieder zur Verfügung stehen.
Eine Erkrankung seit Juni reicht hierfür nicht aus.
Wenn Sie sich also gegen die Kündigung mittels einer Kündigungsschutzklage wehren, werden Sie vor Gericht also erfolgreich sein.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Mein Vertrag ist befristet sprich bis zum 11.11 2015 da Ibai Filmschaffenden der Vertrag immer nach Dauer des Projektes geht .
Meine rehabilation wird bis 23. September andauern also ich würde die letzten 6 bis 7 Wochen wieder einsatzbereit sein.
Im Vertrag steht dass die Kündigungsfrist beidseitig 2 wochen beträgt. Ist dass dann rechtlich oder nicht ? Im kündigungsschteiben steht kein Kündigungsgrund . Was muss ich dann Unternehmen? Die Kündigung soll am 31. August in Kraft treten aber wenn der Kündigungsgrund nicht aufgeführt ist was muss ich jetzt als nächsten Schritt Unternehmen. Wenn die Kündigung nicht rechtens ist muss die Kündigung rückwirkend zurückdatiert werden ?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank.
Die Kündigungsfrist von 2 Wochen ist nicht rechtens, da sie gegen § 622 BGB verstößt
Als nächsten Schritt müssen Sie vor dem Arbeitsgericht eine Kündigungsschutzklage erheben. Die Klage können Sie selbst mündlich zu Protokoll der Geschäftsstelle erheben. Der Urkundsbeamte hilft Ihnen bei der Formulierung. Das Gericht wird dann eine Güteverhandlung anberaumen und über die Wirksamkeit der Kündigung entscheiden. Wenn die Kündigung unwirksam ist, dann besteht das Arbeitsverhältnis unverändert und ohne Einschränkungen weiter, also ob die Kündigung niemals ausgesprochen worden wäre.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Meine Frage wäre nun an wen ich mich wenden muss und wie ich die Kündigungsschutzklage beantrage. Außerdem ist meine Befürchtung, dass der Arbeitgeber sich auf den vertag beruft wo steht dass das Arbeitsverhältnis beiderseits innerhalb 2 Wochen aufgehoben werden kann und ich das bei Vertragsabschluss im Vertrag unterschrieben habe
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
Sie begeben sich zum Arbeitsgericht an die Rechtsantragsstelle und geben dort an, dass Sie Kündigungsschutzklage erheben möchten. Nehmen Sie Arbetsvertrag und Kündigung mit. Der Urkundsbeamte der Geschäftsstelle wird die Klage für Sie aufnehmen und protokollieren. Er wird die Klage auch für Sie formulieren.
Auf den Arbeitsvertrag kann sich der Arbeitgeber nicht berufen, da die vierwöchige Kündigungsfrist zwingendes Recht ist und alle arbeitsvertraglichen Vereinbarungen die eine kürzere Kündigungsfrist vorsehen nichtig sind.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank ***** ***** Antwort
Was wird diese Beantragung für mich finanziell bedeuten? Muss ich finanziell dafür aufkommen ?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
das einzige Risiko dass Sie haben sind die Gerichtskosten die Sie tragen müssen und die sich wohl bei 100-200 EUR bewegen werden.
Anwaltskosten der Gegenseite müssen Sie keinesfalls übernehmen, selbst wenn Sie verlieren sollten.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 1 Jahr.

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