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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

Ich hatte einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Meine Chefin

Kundenfrage

Ich hatte einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Meine Chefin hat mich bezüglich der Mindestarbeitszeit im Unternehmen falsch beraten . Sie sagte, dass in meinem Bereich mindestens dreizig Stunden wöchenlich nötig sind. Ich habe diese Auskunft nicht durch die Personalabteilung absichern lassen.
Aus familiären Gründen musste ich kündigen , weil ich nur noch zwanzig Stunden arbeiten konnte. Im Nachhinein erfuhr ich , dass die Mindestarbeitszeit bei 19 h liegt und meine Vorgesetzte mich falsch beraten hat.
Der zuständige Bereichleiter sorgte dafür, dass ich wieder eingestellt werde.
Allerdings habe ich jetzt einen befristeten Vertrag nach Paragraph 14 abs 1 mit Nennung der Zeit von .. Bis.. Ich hatte bereits Kontakt zur Personalabteiilung. Jetzt sagt man, ich wäre für jemanden in der Elternzeit eingestellt worden. Ich arbeite auf der selben Stelle. Kann ich gegen die Befristung vorgehen? Es war eine Falschauskunft der Chefin.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Gegen die Befristung des Arbeitsverhälntisses können Sie mit einer Entfristungsklage vorgehen.D.h. Sie können nach Ablauf des befristeten Arbeitsverhälntisses die Befristung gerichtlich überprüfen lassen.

2. Wichtig ist die Einhaltung der Drei-Wochen-Frist nach Ende des Arbeitsverhältnisses. D.h. Sie müssen die Entfristungsklage spätestens drei Wochen nach Beendigung des befristeten erheben.

3. Wenn bereits ein unbefristeter Arbeitsvertrag bestanden hat und der jetzige Arbeitsvertrag sich unmittelbar an den vorherigen Arbeitsvertrag anschließt, dürfte die Befristung unwirksam sein. Die Aussage der Vorgesetzten, die sich als falsch erwiesen hat, wird aber für die Unwirksamkeit der Befristung nicht ausreichen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten (bitte einmal auf den Smiley unter meiner Antwort klicken).

Sollte meine Antwort Ihre Frage noch nicht vollständig beantworten oder Sie noch Fragen haben, fragen Sie nach ("Antworten Sie dem Experten") bevor Sie eine Bewertung abgeben.

Viele Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Danke ***** ***** die Informationen.
Im August letzten Jahres haben Gespräche mit den Fürhungskräften statt-
g finden. Ich hab eine Zeugin, die bestätigen kann, dass über die feste 30 h Regelung ( fasche info ) gesprochen wurde.
Ich habe emails mit diversen Führungskräften als Beweise, in denen Bezug auf Gespräche mit mir genommen wird. ( das wird nämlich abgestritten)
Ich war bis 30.09. 2014 unbeftistet und ab 15.10.14 befristet beschäftigt.In den 14 Tagen dazwischen durften meine Kolleginnen den Kunden nur sagen dass ich krank bin bzw nicht anwesend. Aber auf keinen Fall ausgeschieden. Durch die Unterbrechung ( die hätte gar nicht entstehen müssen) habe ich auch nur anteilig Weihnachtsgeld (ab 15.10-31.12.14) und Bonuszahlung bekommen. Das finde ich ungerecht.
Meine zusätzliche Frage, die Sie bitte nur beantworten, wenn keine Kosten enstehen.
1. soll ich den Betriebsrat informieren, wenn ich einen Anwaltsbrief veranlasse?
2. Sehen meine Chancen besser aus durch die Zeugin und die anderen Be Weise?
3. kann ich schon vor Ablauf der Befristung