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daniela-mod , JustAnswer Staff
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 29
Erfahrung:  JustAnswer Support Staff
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Ich habe am 1.8.2012 eine Ausbildung als Schiffahrtskaufmann

Kundenfrage

Ich habe am 1.8.2012 eine Ausbildung als Schiffahrtskaufmann bei einer Reederei begonnen und die Ausbildung vorzeitig (statt 3 nach 2 einhalb Jahren) erfolgreich abgeschlossen. Mein Arbeitgeber hat mir daraufhin einen befristeten Arbeitsvertrag am 16.1.2015 angeboten, den ich dann auch unterschrieben habe. Am 1.6.2015 wurde der befristete in einen unbefristeten Arbeitsvertrag geändert. In dem Arbeitsvertrag ist unter §4 die Kündigungsfrist geregelt, und zwar: „Die Kündigungsfristen richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften“ . Unter §9 Urlaub ist folgendes festgelegt: 1. Der Arbeitnehmer hat Anspruch auf den gesetzlichen Mindesturlaub von 20 Tagen. 2. Über den gesetzlichen Urlaub hinaus hat der Arbeitnehmer einen Anspruch von 7 Arbeitstagen bezahlten Urlaub. 3. Der volle Urlaubsanspruch wird erstmals nach 6-monatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses erworben. Scheidet der Mitarbeiter in der zweiten Jahreshälfte nach Erfüllung der Wartezeit aus dem Arbeitstverhältnis aus, wird der übergesetzlich gewährte Urlaub anteilig ( 1/2 pro vollem Beschäftigungsmonat) gewährt. Ich habe am 25.6.2015 mein Arbeitsverhältnis gem. §622 BGB fristgemäß zum 31.7.2015 gekündigt. Mein AG und streiten uns jetzt um den mir gesetzlich zustehenden Urlaub. Mein 2 Fragen daher: 1. Nach meiner Rechtsauffassung stehen mir, da für mich das Arbeitsverhältnis dem Beschäftigungsverhältnis entspricht und die Beendigung des Arbeitsverhältnisses nach dem 30.6.2015 ausgesprochen wurde, 20 gesetzliche Urlaubstage zu. Die zusätzlich gewährten Urlaubstage werden durch 12 geteilt und mit 7 multipliziert, daraus ergibt sich mein gesamter Urlaubsanspruch von 24 Tagen . Ist meine Rechtsauffassung richtig ? ( siehe Veröffentlichung der IHK Darmstadt bez. Urlaubsanspruch / Bundesurlaubs- gesetz) 2. Sollte der AG mir den Urlaub nicht gewähren, wie soll ich mich dann verhalten ?

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RAWeidmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage aus dem Bereich Arbeitsrecht. Diese möchte ich folgt beanworten:

1. Ihre Ansicht zum Arbeitsverhältnis, dass dem Beschäftigungsverhältnis entspricht, ist richtig. Ein Arbeitsverhaltnis kann aus mehreren Arbeitsverträgen bestehen, das ist bei Ihnen der Fall. Sie hatten daher ein Arbeitsverhätlnis über die Jahreshälfte hinaus, demnach steht Ihnen nach Ihrem Vertrag (§ 9) und dem § 4 BUrlG der gesamte gesetzeliche Urlaub zu.

2. Der vertragliche Urlaub dürfte so berechnet werden: 7 zusätzliche Urlaubstage geteilt durch 12 Monate geteilt durch 2 mal 7 Beschäftigungsmonate (weil ja nur die Hälfte pro Beschäftigungsmonat im Fall des Ausscheidens gewährt werden soll), so dass Ihnen 22 Tage verbleiben dürften.

3. Falls der AG den Urlaub nicht gewährt, können Sie entsprechende Klage vor dem Arbeistgericht erheben. Ab dem 01.08.2015, haben Sie allerdings einen Anspruch auf Abgeltung des Urlaubs, d.h. dieser würde Ihnen ausbezahlt werden (§ 7 I Absatz 4 BUrlG).
Experte:  RAWeidmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
falls sich noch Nachfragen ergeben habe, bitte ich diese zu stellen. Anderenfalls freue ich mich über eine positive Bewertung, damit das Beratungshonor ausgelöst werden kann.
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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