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daniela-mod
daniela-mod , JustAnswer Staff
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 33
Erfahrung:  JustAnswer Support Staff
45451533
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daniela-mod ist jetzt online.

Ich habe mein Arbeitsverhältnis fristgerecht zum 31.8.15

Kundenfrage

ich habe mein Arbeitsverhältnis fristgerecht zum 31.8.15 gekündigt. Da mir noch Urlaub sowie freie Tage zustehen, bin ich ab sofort `freigestellt`. Jetzt bietet mir mein Arbeitgeber an, mir eine Summe von 13.000 € zu zahlen (mein Bruttogehalt beträgt 5000€/Monat) und somit wäre das Arbeitsverhältnis ab sofort beendet. Da ich plane, mich selbstständig zu machen, jedoch noch kein Gewerbe angemeldet habe, soll ich meinem Arbeitgeber eine Rechnung über diesen Betrag schreiben. Ausserdem schlägt er vor, mich dann fristlos zu kündigen. Ich wäre damit einverstanden, wenn ich die Folgen für mich dabei absehen könnte. Jedoch wäre es mir lieber, einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben. Da ich mich auch bei der Arbeitsagentur angemeldet habe, um eine Beratung für Existenzgründer anzufordern, weiss ich nicht, wie sich so ein Verfahren darauf auswirkt. Können sie mir dazu raten, die `Abfindungssumme`anzunehmen oder raten Sie mir dazu, das Beschäftigungsverhältnis fristgerecht zum 31.8. zu beenden. Vielen Dank ***** *****ür Ihre Rückmeldung. Mit freundlichem Gruß

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Aus welchem Grund haben Sie denn die (Eigen)Kündigung ausgesprochen?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrter Herr Hüttemann,

das Arbeitsverhältnis habe ich gekündigt, weil ich

a) sehr lange Arbeits-/Dienstzeiten (bis zu 22 Stunden)

b) mich gerne selbstständig machen möchte

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen!

Meine Nachfrage hat folgenden Hintergrund: Eine Eigenkündigung durch einen AN kann zur Verhängung einer Sperrzeit bei dem anschließenden Bezug von ALG I führen.

Eine Sperrfrist darf und wird nur dann nicht angeordnet werden, wenn Ihnen für die Eigenkündigung ein wichtiger Grund zur Seite steht. In diesem Fall stellt eine Eigenkündigung kein versicherungswidriges Verhalten dar mit der Folge, dass die Verhängung einer Sperrzeit nach § 159 SGB III ausscheidet.

Ein solcher wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn dem Arbeitnehmer der weitere Verbleib an seinem Arbeitsplatz aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar ist. Ebenfalls anerkennenswert als wichtiger Grund ist die Notwednigkeit, sich um aufsichtspflichtige Kinder zu kümmern.

In Ihrem Fall könnten Sie nun - zur Meidung einer Sperrzeit - durchaus argumentieren, dass Ihnen die extrem langen Dienstzeiten gesundheitlich zusetzen. In jedem Fall sollten Sie unbedingt einen Gesprächstermin bei der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit vereinbaren (die Sie ja ohnehin mit Blick auf die Existenzgründung aufsuchen werden). Schildern Sie dem dortigen Sachbearbeiter die unzumutbar langen Arbeitszeiten. Eine Sperrzeit dürfte dann auch nicht angeordnet werden.

Sie sollten sodann aber in jedem Fall den Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist zum 31.08. abwarten, denn wenn Sie sich nun auf den Vorschlag des AG einlassen, sich fristlos von diesem kündigen zu lassen, so würden Sie erneut Gefahr laufen, dass gegen Sie eine Sperrzeit verhängt würde. Gleiches gilt auch für den Abschluss eines Aufhebungsvertrages, denn auch für diesen müssten Sie einen wichtigen Grund anführen können, um eine Sperrzeit abzuwenden.

Gern stehe ich für Ihre Nachfragen über den Button "Dem Experten antworten" zur Verfügung.

Sollten Sie keine weiteren Nachfragen haben, geben Sie bitte Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (einmal auf einen der lachenden Smileys/Buttons klicken).

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Haben Sie denn noch Nachfragen? Gerne können Sie nachfragen über "Dem Experten antworten".

Seien Sie andernfalls so fair, und geben Sie eine positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab. Ihre Frage ist ausführlich beantwortet worden. Ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht umsonst arbeiten!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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