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daniela-mod
daniela-mod , JustAnswer Staff
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 30
Erfahrung:  JustAnswer Support Staff
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daniela-mod ist jetzt online.

Bin seit 16 jahren bei einer versicherung angestellt. vor 4

Kundenfrage

bin seit 16 jahren bei einer versicherung angestellt. vor 4 jahren krank geworden. habe dauerhaft gefehlt. bin jetzt seit august 2014 krank geschrieben. schwerbehindert mit 30 grad, gleichgestellt. mein AG hat auch BEM gemacht. hat aber nichts gebracht für mich. kann nicht mehr in der abteilung arbeiten. haben mir gesagt, es wäre kein job in anderer abteilung frei. habe aussage vom BR bekommen. jetzt soll ich krankheitsbedingt gekündigt werden. kann mit abfindung gehen. was muß ich da beachten? wieviel kann ich rausschlagen? soll ich erst auf kündigung warten oder jetzt schon abfindungsangebot dann annehmen? wird abfindung auf mein krankengeld angerechnet?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
die Auflösung des Arbeitsverhältnisses ist hier durchaus ein diffiziles Thema, da rechtliche Bewertungen mit wirtschaftlichen Interessen und persönlichen Interessen eng verknüpft sind. Insgesamt sollten Sie zunächst schauen, wie ihre persönliche Perspektive aussehen soll in punkto Arbeitsleben und privatem Interesse.
Für den Fall, dass das jetzige Arbeitsverhältnis aufgelöst werden soll, sind einige Dinge zu beachten, bezüglich derer ich bereits jetzt eine ausführliche anwaltliche Beratung empfehle.
Zu ihren konkreten Fragen kann ich wie folgt ausführen:
Eine Abfindung erhalten Sie nur dann, wenn diese im Vertrag oder in einem Tarifvertrag festgelegt ist oder Sie eine entsprechende Vereinbarung mit dem Arbeitgeber treffen.
Letzteres liegt nach Ihrem Vortrag hier allerdings nicht vor, so dass geprüft werden müsste, ob eine vertragliche Vereinbarung besteht oder ob sie im Nachhinein mit dem Arbeitgeber eine Vereinbarung treffen können.
Ersteres kann ich vorliegend aufgrund der nicht vorhandenen Unterlagen hier nicht prüfen, so dass ich Ihnen empfehle, hier zunächst mit dem Arbeitgeber in Gespräche zu treten, in denen eine entsprechende Abfindung ausgehandelt wird.
Als Maßregel gilt, dass je Tätigkeitsjahr bei dem Arbeitgeber ein halbes Bruttogehalt als Abfindung gezahlt wird.
Allerdings ist die Höhe der Abfindung eben von den Vorstellungen der Parteien abhängig und völlig frei verhandelbar.
Sie sollten hier allerdings auch den Bogen nicht überspannen, damit sie den Arbeitgeber von seiner Absicht, eine Abfindung zu zahlen, nicht vollständig abbringen.
Sofern Sie auf die Kündigung warten, wäre an eine Abfindung zunächst nicht zu denken, sofern der oben genannte vertragliche Anspruch nicht vorliegt bzw. der Arbeitgeber von sich aus ein Angebot mit der Kündigung macht, was eher nicht zu erwarten ist. In der Regel müsste man dann gegen die Kündigung vorgehen und versuchen im arbeitsrechtlichen Verfahren eine Abfindung zu erstreiten.
Daher wäre es im vorliegenden Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit sinnvoller, wenn Sie mit dem Arbeitgeber in Kontakt treten und über die Aufhebung des Arbeitsverhältnisses diskutieren.
Sie sollten dann auch die Gespräche mit dem Arbeitsamt suchen, wenn weiterhin eine Beschäftigung geplant ist.
Auf das Krankengeld wird die Abfindung nicht angerechnet.
Ich hoffe, dass ich Ihnen zunächst einen kleinen Überblick geben konnte und ihre Fragen hilfreich beantwortet habe. Gerne stehe ich für Nachfragen zur Verfügung.
Über ihre anschließende positive Bewertung freue ich mich.
Viele Grüße
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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