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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 1349
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Sehr geehrte Damen und Herren,im Rahmen der Kündigung

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, im Rahmen der Kündigung eines Werkvertrages (WV) seitens des AG muss ich die Summe meiner Vergütung in Rechnung stellen. Die volle vereinbarte Vergütung belief sich auf Euro 34000. Der WV wurde in zwei Arbeitsperioden in den Jahren 2014 und 2015 geteilt, eine erste Periode vom 15.03.14 bis 15.07.14 und eine zweite vom 15.03.15 bis 15.07.15. Die vereinbarte Vergütung für die erste Periode, also Euro 17000, habe ich bereits bekommen. Ich musste aber auf Wunsch des AG oft ausserhalb dieses Zeitraumes am Projekt arbeiten. Die Arbeit für den weiten Teil sollte vom 15.3.15. bis 15.7.15 ausgeführt werden (insgesamt 80 Tage). Auf Wunsch des AG musste ich mit der Arbeit bereits in November 2014 beginnen, ich konnte allerdings am Anfang nicht jeden Tag am Projekt arbeiten, da ich Dozent in Chile bin und unsere Vorlesungsfreizeit erst am 15.12.14 anfing. Hauptamtlich am Projekt habe ich erst vom 15.12.14 bis einschliesslich den 18.02.15 arbeiten können. Die Kündigung des Vertrages habe ich vom AG am 18.02.15 erhalten. Dies entspricht in etwa 44 Arbeitstage für den Zeitraum vom 15.12.14 bis 18.02.15, ohne die Tage zu berechnen, die ich am Wochenende am Projekt gearbeitet hatte. Dazu kommen noch die Tage, die ich in November und Dezember (vor dem 15.12.14) gearbeitet habe, also insgesamt noch 10 weitere Tage. Ich wurde auch im Januar 2014 vom AG damit beauftragt, die Ergebnisse meiner Arbeit im Jahr 2014 an der Universität Oxford vorzustellen und am Projekttreffen und anschliessenden Workshop dort teilzunehmen. Diese Tätigkeit war auch nicht Teil meiner Aufgaben im WV und nahm insgesamt sieben Tage in Anspruch. Dazu kamen noch weitere sieben Tage im Jahre 2014, die ausserhalb des Zeitraumes vom 15.03.15 bis 15.07.15 lagen. Dies ergibt insgesamt 68 Tage. Laut WG muss ich errechnen, wieviel ich durch diese Kündigung erspart habe. Da ich keine Material- oder Personalkosten hatte, so habe ich mir lediglich zwölf Arbeitstage erspart. Laut dieser Methode müsste dem AG insgesamt Euro 14450 in Rechnung stellen. Für den zweiten Teil meiner Arbeit in Jahr 2015 musste ich insgesamt 18 Tage von meinem gesetzlichen Urlaub opfern. Meine Jahresurlaub für das Jahr 2014 geht vom 1. bis 28 Februar 2015. Ich habe aber 18 Tage Urlaub für diese Arbeit geopfert. Ich habe in Erfahrung gebracht, dass ich auch für den geopferten Urlaub Ansprüche geltend machen kann. Mein Bruttoeinkommen beträgt Euro 4860 monatlich. Da ich insgesamt 18 Tage Urlaub opfern musste, so könnte ich Anspruch auf Euro 3214 haben. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich diese Summe separat oder zusätzlich zu den Euro 13600 in Rechnung stellen kann oder nicht. Darf ich dann dem AG die gesamte Summe, also Euro 17664, in Rechnung stellen und wenn ja, wie sollte diese Rechnung aussehen? Ich habe auch in Erfahrung gebracht, dass ich für die Zeit nach der Kündigung, in der ich keinen neuen Auftrag gefunden habe, auch Anspruch auf Ersatz vom AG haben würde. Da ich aber an einer Universität in Chile festangestellt bin und meine selbständige Forschungstätigkeit neben meiner Festanstellung betreibe, gehe ich davon aus, dass ich keinen Anspruch auf Ersatz für die Zeit habe, in der ich keine neuen Aufträge bekommen habe. Ist das korrekt? Der AG hat lediglich 4000 Euro für meine Arbeit am zweiten Teil dieses WG angeboten. Ich brauche Hilfe bei der Erstellung der Rechnung für meine Leistungen an diesem zweiten Teil des Projektes. Ist die Methode, die auf Basis der tatsächlichen am Projekt gearbeiteten Tage beruht, korrekt? Durch die Kündigung habe ich nur einen Teil der Ergebnisse liefern können, diese Tatsache ist aber laut Paragraph 649 unerheblich, da die Kündigung vom AG ausging. Ist deshalb die Methode nach der Anzahl der Tage anzuwenden, wie ich es oben beschreibe? Vielen Dank ***** ***** ************

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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