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daniela-mod
daniela-mod , JustAnswer Staff
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 24
Erfahrung:  JustAnswer Support Staff
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daniela-mod ist jetzt online.

Hallo! Mein ehemaliger Chef (es handelte sich um ein Praktikum)

Kundenfrage

Hallo!
Mein ehemaliger Chef (es handelte sich um ein Praktikum) beendete das Praktikum und kündigte den Vertrag nicht fristgemäß mit der Begründung, dass ich meiner Arbeit nicht nachgekommen sei. Ich fehlte fast 6 Wochen wegen nicht erklärbarer Kopfschmerzen. Mir fehlen dafür Atteste, weil ich nicht immer beim Arzt war, da ich mit meinem Chef stets telefonisch in Kontakt stand und er mir sagte, ich solle einfach wiederkommen, wenn es mir besser geht. Er wusste auch, dass ich nicht jeden Tag beim Arzt war und dass ich nicht für jeden Fehltag ein Attest habe. Er meinte, das sei kein Problem. Wir würden das so regeln.
Die Kündigung kam dennoch. Er hat mittlerweile seinen Anwalt eingeschaltet, der jetzt von mir den Praktikumslohn zurückfordert, den ich bezogen habe, da ich keine lückenlosen Atteste vorweisen kann. Außerdem wirft er mir vor, ich habe eine Krankschreibung handschriftlich manipuliert, um den Anschein zu erwecken, ich verfüge über zeitlich lückenlose Atteste. Dieser Vorwurf ist haltlos. Kann ich das über die Nachweise beweisen, die ich meiner Krankenkasse zur Verfügung stellte?
Und ist mein Chef im Recht, wenn er die vollen Praktikumslöhne zurückfordert - auch für die Tage, für die ihm ein Attest vorlegt?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.
Wird eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nicht beigebracht, so hat der Arbeitgeber einen recht den Lohn zurückzuhalten. Er kann aber Lohn, den er wissentlich gezahlt hat obwohl die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nicht vorgelegen ,hat nicht wieder zurückfordern.
Lohn für den eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorgelegt hat kann er sowieso nicht mehr zurückfordern
Zudem können Sie sagen, dass sie den Lohn bereits für die reine Lebenshaltung ausgegeben haben.
Die Rückforderung von Lohne richtet sich nach dem Recht der ungerechtfertigten Bereicherung. Nach diesem Recht muss man nur dafür ausgeben was man noch hat. Wenn man etwas für eine Lebenshaltung verbraucht hat dann hat man nichts mehr und muss daher auch nichts herausgeben.
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Das hilft mir sehr weiter. Vielen Dank. :)

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr gerne!
Wenn ich helfen konnte bekomme ich meinen Anteil aus der von Ihnen geleisteten Anzahlung wenn sie auf einen lachenden Smiley klicken
Vielen Dank ***** ***** alles Gute
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 1 Jahr.

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