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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe meine Anstellung fristgerecht zum 15.2.

Kundenfrage

Guten Tag,
ich habe meine Anstellung fristgerecht zum 15.2. gekündigt. Die Kündigung habe ich am 16.1. übergeben. Es gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen. (Mein Arbeitgeber ist der Meinung, die Kündigung sei nicht fristgerecht. Aber das ist ein anderes Thema, das sich leicht widerlegen lässt.)
Nun habe ich Urlaub geplant und gebucht in der letzten Januar- und der ersten Februarwoche. Somit also zwei Wochen Urlaub innerhalb der letzten vier Arbeitswochen. Dieser Urlaub wurde bereits letztes Jahr im Spätsommer genehmigt, als ich noch nicht an Kündigung dachte.
Nun ist der Arbeitgeber der Meinung, dass ich ja nun bei Kündigung in der ersten Jahreshälfte nur anteilig Urlaub habe (was theoretisch auch stimmt) und ich ihm eine Lösung anbieten soll, wie mit den zusätzlichen Urlaubstagen, die ich für meine anstehende Reise noch benötige, verfahren werden soll. Er fordert also nicht, den Urlaub nicht anzutreten, sondern eine entsprechende Entschädigung. Es geht hier um 3 Tage Urlaub, die mir quasi fehlen.
Ich habe recherchiert, das bereits genommener Urlaub im Falle einer Kündigung nicht widerrufen werden kann, auch, wenn sich der Urlaubsanspruch durch die Kündigung ändert. Allerdings ist dieser Urlaub bei Kündigung noch nicht genommen, sondern nur gewährt worden. Ferner habe ich recherchiert, dass ein einmal gewährter Urlaub nur aus dringlichen Gründen widerrufen werden kann. Die liegen hier nicht vor. Aber gilt dies wiederum auch im Falle einer Kündigung?
Mir ist die Rechtslage nicht klar? Muss ich also diese drei Tage in irgendeiner Form erstatten?
Danke ***** ***** Grüße
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Auf Ihr Anliegen gehe ich wie folgt ein:
Der Urlaub wurde vom Arbeitgeber naturgemäß unter der Annahme gewährt, dass das Arbeitsverhältnis über das gesamt Jahr besteht bzw. das Arbeitsverhältnis nicht gekündigt wird.
Durch die Kündigung haben sich die Umstände geändert. Der Arbeitgeber ist nun nicht mehr verpflichtet, mehr als den bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses bestehenden Teilurlaubsanspruch zu gewähren.
Er kann also die Urlaubsgenehmigung widerrufen, jedenfalls teilweise für den Zuvielanspruch.
Jedenfalls besteht, wenn es nicht zum Widerruf kommen sollte, kein Anspruch auf Lohnzahlung bzw. Urlaubsgeld für den Zuvielanspruch.
Da es sich vorliegend lediglich um 3 Tage handelt, sollte man sich darauf verständigen, dass Sie den Urlaub wie geplant nehmen, aber die 3 Zuvieltage nicht bezahlt erhalten.
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
Sie haben meine erste Antwort gelesen.
Haben Sie Nachfragen, besteht weiterer Klärungsbedarf oder ist etwas unklar geblieben ?
Gern helfe ich weiter.
Hinterlassen Sie bitte auch noch eine positive Bewertung.
Vielen Dank.
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
Sie haben meine erste Antwort gelesen.
Haben Sie Nachfragen, besteht weiterer Klärungsbedarf oder ist etwas unklar geblieben ?
Gern helfe ich weiter.
Hinterlassen Sie bitte auch noch eine positive Bewertung.
Vielen Dank.