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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16667
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

ich grüße sie ich hatte vor einiger zeit ( ende November

Kundenfrage

ich grüße sie
ich hatte vor einiger zeit ( ende November ) meinem vorgesetzten eine sms Geschrieben in dem ich ein satz reingeschrieben habe ( ich Komme in die Stadt und finde dich ) kann er mir darauf hin noch eie verhaltensbedingte Kündigung auspreschen ?
Mfg Missano
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Eine fristlose verhaltensbedingte Kündigung kann er nicht mehr aussprechen, denn das muss nach § 626 Absatz 2 BGB binnen 2 Wochen ab dem Vorfall sein.

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen

bitte fragen Sie gerne nach

wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung

danke
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

das er mir nicht mehr Fristlos wegen der sms kündigen kann ist mir Bewusst kann er mir deswegen denn Überhaupt noch kündigen ?

Mfg Missano

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank ***** ***** Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworte:
kündigen kann man Ihnrn immer.
Die Frage ist, ob die Kündigung der Überprüfung vor dem Arbeitsgericht Stand hält .
Dazu müssen mehrere Voraussetzungen gegeben sein.
Der gekündig­te Ar­beit­neh­mer muß in er­heb­li­cher Wei­se ge­gen sei­ne ar­beits­ver­trag­li­chen Pflich­ten ver­s­toßen ha­ben (Pflicht­ver­s­toß).
Der Pflicht­ver­s­toß des Ar­beit­neh­mers muß rechts­wid­rig sein, d.h. es darf kei­ne recht­fer­ti­gen­den Umstände ge­ben. Außer­dem muß der Pflicht­ver­s­toß schuld­haft, d.h. vorsätz­lich oder zu­min­dest fahrlässig be­gan­gen wor­den sein.
Die Kündi­gung muß verhält­nismäßig sein, d.h. es darf als Re­ak­ti­on des Ar­beit­ge­bers kein mil­de­res Mit­tel als die Kündi­gung ge­ben. Ein mil­de­res Mit­tel ist ins­be­son­de­re die Ab­mah­nung, manch­mal auch ei­ne Ver­set­zung auf ei­nen an­de­ren Ar­beits­platz.
Bei der Abwägung der wi­der­strei­ten­den In­ter­es­sen, d.h. des In­ter­es­ses des Ar­beit­ge­bers an ei­ner Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses und des In­ter­es­ses des Ar­beit­neh­mers an ei­ner Fort­set­zung des Ar­beits­verhält­nis­ses, muß das In­ter­es­se des Ar­beit­ge­bers an ei­ner Be­en­di­gung über­wie­gen. Die­ser Schritt der recht­li­chen Prüfung wird "In­ter­es­sen­abwägung" ge­nannt. Sie muß zu­guns­ten des Ar­beit­ge­bers aus­ge­hen, da­mit die Kündi­gung rech­tens ist.
Bei Ihnrn überwiegt Ihr Interesse am Fortbestand gegenüber dem Interesse des Arneitgebers an der Beendigung, denn ich gehe davon aus, dass es sich um einen einmaligen Vorfall handelte, und die " Drohung" zudem nicht rezent gemeint war.
Geht Ihnen eine Kündigung zu, müssen Sie allerdings binnen 3 Woche ab Zugang dagegen klagen.
Voraussetzung ist, dass der Betrieb 10,25 Arbeitnehmer in Vollzeit hat.
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Bitte stellen Sie Ihre Nachfragen mit" DEM EXPERTEN ANTWORTEN" Bitte NICHT auf " habe Rückfragen" klicken.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

nein die Drohung war nicht ernst gemeint um gottes willen ich war nur sauer auf ihn da ich im Vorfellt einen Ordner dem Betriebsrat gegeben hatte wo erischtlicht ist das er mir immer und immer wieder steine in den weg gelegt hat nur ist leider nicht,s passiert und ich hatte an dem Abend auch einiges getrunken das geht auch aus der sms hervor das ich das nicht im Nüchternen zustand geschrieben hatte.

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ja, und deshalb fällt auch die Interessenabwägung zu Ihren Gunsten aus , so dass eine Kündigung rechtswidrig wäre.
Wenn er Sie hätte kündigen wollen dann hätte er dazu doch längst die Gelegenheit gehabt .
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Vielen dank ***** ***** mir sehr weiter geholfen

Mfg Missan0

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Gerne
Bitte noch kurz auf einen lachenden Smilie klicken
Danke ***** ***** Gute
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ich bitte höflich um positive Bewertung
Erst dann bekomme ich meinen Teil aus der von Ihnen geleisteten Anzahlung
Danke

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