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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 19777
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Was passiert wenn ich eine Nebentätigkeit ausübe und dies nicht

Kundenfrage

Was passiert wenn ich eine Nebentätigkeit ausübe und dies nicht bei meinem Arbeitgeber angebe und das herauskommt? Die Nebentätigkeit hat nichts mit meiner eigentlichen Tätigkeit zu tun?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Enthält denn Ihr Arbeitsvertrag eine Regelung, nach der Sie bei der Aufnahme einer Nebentätigkeit stets die Zustimmung Ihres Arbeitgebers benötigen? Würde die Nebentätigkeit die Ausübung Ihres Hauptberufes beeinträchtigen?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Hallo Hr. Huettemann,

ja mein Arbeitsvertrag besagt, dass ich jegliche Nebentätigkeiten nicht ausüben darf.

Meine Nebentätigkeit ist die Gründung eines Start-ups. Es ist der Vertrieb von Kosmetika in einem online Handel, den ich erst mal als eine Nebentätigkeit betrachte. Ich selbst arbeite als Beraterin und habe nichts mit Kosmetikhandel zu tun.

Ich werde ab Januar auf einen 80% Vertrag gehen.

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen!

Soweit in einem Arbeitsvertrag keine Klausel aufgenommen ist, wonach der AN die Aufnahme einer Nebentätigkeit dem Arbeitgeber anzeigen müssen, muss er die Nebentätigkeit auch nicht melden.

Fehlt es an einer solchen Klausel, so gilt: Der AN kann die Nebentätigkeit auch ohne die Zustimmung Ihres Arbeitgebers aufnehmen, wenn diese Nebentätigkeit dessen Hauptarbeit nicht beeinträchtigt - da er dem Arbeitgeber die Zurverfügungstellung seiner ganzen Arbeitskraft schuldet -, und wenn er seinem Arbeitgeber keine Konkurrenz macht

In Ihrem Fall ist es nun so, dass Ihr Arbeitvertrag eine Zustimmungspflicht Ihres AG ausdrücklich bestimmt und vorsieht. Sollten Sie nun entgegen dieser Regelung ohne Inkenntnissetztung des AG und ohne dessen Zustimmung die Nebentätigkeit aufnehmen, so laufen Sie Gefahr, dass Sie wegen des Verstoßes gegen Ihre arbeitsvertraglichen Pflichten abgemahnt werden.

Vor diesem Hintergrund wäre es ratsam, das Gespräch mit dem AG zu suchen und diesen um dessen Zustimmung zu bitten, indem Sie darauf verweisen, dass die Nebentätigkeit in keiner Weise die Ausübung Ihrer hauptberuflichen Tätigkeit berührt.

Alternativ können Sie auch ganz davon absehen, den AG zu informieren, wenn Sie sich sicher sind, dass er von Ihrer Nebentätigkeit keine Kenntnis erlangen wird.

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal auf einen der Smileys/Buttons klicken - entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service".

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Hallo Herr Hüttemann,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ich habe bereits meinen Mitarbeiterverantwortlichen gefragt, und er hat mir

"Tut mir Leid, aber aus einer Business-Perspektive (ohne jegliche Risk Management Würdigung) sehe ich einen klaren zeitlichen wie auch inhaltlichen und prioritäten-getriebenen Konflikt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, ein Geschäft zu entwickeln und denke nicht, dass die Tätigkeit zu dem Job bei uns in Einklang zu bringen ist.

Von daher möchte ich Dich bitten, davon Abstand zu nehmen. Ich hoffe auf Dein Verständnis!"

Ich bin von dieser Absage sehr enttäuscht, da ich obwohl ich einen 80% Vertrag (30 Stunden) mit 50-60 Stunden pro Woche mein Projekt bediene. Der Deal ist, dass ich die Überstunden im Nachgang abfeiern kann.

Ich will dieses Start-up machen, will aber auch mein momentanes Projekt zu Ende bringen (bis Oktober 2015) da mein Kunde explizit gefragt hat, dass ich dies als Person zu Ende bringe.

Was würden Sie mir nach dieser Absage raten?

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Die Begründung erscheint auch mir nicht plausibel, da Sie offensichtlich beide Tätigkeiten zeitlich ohne weiteres miteinander in Einklang bringen können.

Es bleibt gleichwohl das arbeitsvertraglich ausdrücklich angeordnete Nebentätigkeitsverbot, und Sie setzen sich der Gefahr arbeitsrechtlicher Konsequenzen aus, wenn Sie die Nebentätigkeit dennoch aufnehmen.

Einen abschließenden Ratschlag kann ich Ihnen daher nicht geben, denn diese Entscheidung ist letztlich rein persönlicher Natur. Sofern Sie aber in der neuen Tätigkeit auch Ihre künftige primäre berufliche Perspektive sehen, und sofern Ihre jetzige Beschäftigung ohnehin zeitlich befristet zu sein scheint (Oktober 2015), so spricht viel dafür, dass Sie die beabsichtigte Tätigkeit auch aufnehmen.

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal auf einen der Smileys/Buttons klicken - entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service".

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Die Begründung erscheint auch mir nicht plausibel, da Sie offensichtlich beide Tätigkeiten zeitlich ohne weiteres miteinander in Einklang bringen können.

Es bleibt gleichwohl das arbeitsvertraglich ausdrücklich angeordnete Nebentätigkeitsverbot, und Sie setzen sich der Gefahr arbeitsrechtlicher Konsequenzen aus, wenn Sie die Nebentätigkeit dennoch aufnehmen.

Einen abschließenden Ratschlag kann ich Ihnen daher nicht geben, denn diese Entscheidung ist letztlich rein persönlicher Natur. Sofern Sie aber in der neuen Tätigkeit auch Ihre künftige primäre berufliche Perspektive sehen, und sofern Ihre jetzige Beschäftigung ohnehin zeitlich befristet zu sein scheint (Oktober 2015), so spricht viel dafür, dass Sie die beabsichtigte Tätigkeit auch aufnehmen.

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, sofern Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal auf einen der Smileys/Buttons klicken - entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service".

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Seien Sie so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Ihre Anfrage ist ausführlich beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Teilen Sie mir bitte mit, was Sie an der Abgabe einer positiven Bewertung hindert.

Ihre Anfrage ist ausführlich beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, gemäß den geltenden Vertragsbedingungen dieses Portals eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Haben Sie denn noch eine Nachfrage, die ich nicht erhalten habe?

Nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten" für etwaige Nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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