So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchroeter.
RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 7716
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
RASchroeter ist jetzt online.

Ich befinde mich gerade im fünften Monat meiner Probezeit

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich befinde mich gerade im fünften Monat meiner Probezeit bei meinem neuen Arbeitgeber. Meine Probezeit endet am 1.12.14. In der Probezeit habe ich 15 Tage Kündigungsfrist. Ab Ende der Probezeit besteht wiederum eine Kündigungsfrist von 3 Monaten, da ich eine seniorige Position innerhalb dieser Agentur habe. Mein Arbeitgeber möchte mich behalten. Ich aber muss aus Familiengründen auf einen Job, der durchschnittlich eine 70 Stunden-Woche bedeutet, verzichten. Meine Fragen an Sie: - muss ich vor dem 15.11 kündigen, um den Anspruch auf die 2 Wochen Kündigungsfrist zu behalten? Oder kann ich INNERHALB der Probezeit, also praktisch bis zum 30.11, kündigen und theoretisch 2 Wochen später weg sein? - mein Arbeitgeber hatte eine Sonderregelung in meinem Vertrag eingeführt, und zwar würde ich in der Probezeit ca 400€ brutto weniger erhalten als das Gehalt, auf das wir uns geeinigt hatten und nach bestandener Probezeit die entsprechende Gehaltserhöhung plus eine Pauschal Bezahlung von 2400€ brutto, praktisch die Differenz zum anvisierten Gehalt mal 6 Monate Probezeit. Gehe ich richtig in der Annahme, dass wenn ich kündige, ich den Anspruch auf diese Pauschal Bezahlung verliere? Oder habe ich vielleicht zumindest Recht auf eine anteilige Bezahlung dieser Summe? - ich möchte einen Kompromiss mit meinem Arbeitgeber eingehen. Projektbedingt wäre es optimal, wenn ich erst Ende Dezember ginge. Was wäre die beste rechtliche Lösung, da meine Probezeit wie gesagt am 1.12 endet und ich ab dann eine Kündigungsfrist von 3 Monaten einhalten müsste, was ich auf gar keinen Fall möchte? Besten Dank, ***

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 2 Jahren.
RASchroeter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Da die Probezeit am 01.12.2014 endet, können Sie noch am 30.11.2014 mit der verkürzten Kündigungsfrist von zwei Wochen zum 15.12.2014 kündigen. Die vertraglich, längere Kündigungsfrist gilt erst ab dem 02.12.2014.

2. Wenn Sie innerhalb der Probezeit kündigen würden Sie bedauerlicheweise die Pauschalzahlung verlieren.

3. Ein möglicher Kompromis bestünde darin, dass Sie entweder am 30.11.2014 zum 31.12.2014 kündigen, was grundsätzlich möglich ist. Dann könnte allerdings der Arbeitgeber noch am gleichen Tag zum 15.12.2014 kündigen.

Oder Sie schließen mit dem Arbeitgeber einen Auflösungsvertrag wonach das Arbeitsverhältnis am 31.12.2014 endet ohne dass es die Einhaltung einer Kündigungsfrist bedarf. Inwieweit der Arbeitgeber Ihnen hier eine Zahlung der Pauschale anbietet ist dann Verhandlungssache.

RASchroeter :

4. Wichtig ist, dass Sie bei einer Kündigung bis zum 30.11.2014 aauch mit einer längeren Kündigungsfrist kündigen können. Sie müssen nicht die zweiwöchige Kündigungsfrist einhalten. Allerdings sollten Sie sich des Risikos bewusst sein, dass der Arbeitgeber dann am gleichen Tag mit einer kürzeren Frist kündigen kann.

RASchroeter :

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken).

Viele Grüße

Kunde : Guten abend,
Kunde : vielen Dank für Ihre Antwort, eine letzte Frage: In Oktober allein machte ich ca 80 Überstunden. In dieser Hinsicht ist der Arbeitgeber ziemlich fair, in September bat er mir für die 50 Überstunden, die ich in diesem Monat machte, eine Mischung aus Ausgleichstagen und Bezahlung dieser Überstunden an. Muss ich aber befürchten, dass wenn ich kündige, der Arbeitgeber mir die ganzen Oktober und November Überstunden nicht dementsprechend vergüten wird oder ist er eigentlich gesetzlich dazu verpflichtet? Auf die vereinbarte Pauschalzahlung der Gehaltsdifferenz würde ich verzichten können, auf die Bezahlung der hart durchgearbeiteten Überstunden aber sehr ungern.. Besten Dank! ***
RASchroeter :

Wenn Sie die Überstunden gegenüber dem Arbeitgeber nachweisen können und in dem Arbeitsvertrag nicht geregelt ist, dass eine bestimmte Anzahl an Überstunden mit dem Gehalt abgegolten ist, können Sie eine Vergütung der Überstunden einfordern. Jedenfalls haben Sie einen durchsetzbaren Anspruch hierauf.

Viele Grüße

Kunde : Wunderbar danke! Ihnen noch einen schönen Abend, ***
RASchroeter :

Gerne, für eine positive Bewertung bin ich dankbar.

Viele Grüße

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 2 Jahren.
Unser Chat ist beendet, Sie können jedoch weiterhin nachfragen, bis Sie mit meiner Antwort zufrieden sind. Kommen Sie einfach zurück auf diese Seite, um die Konversation und neue Informationen hierzu anzusehen.

Was passiert nun?

Wenn Sie meine Antwort noch nicht bewertet haben, können Sie dies nun oben durchführen. Oder Sie können mir unten antworten, wenn Sie noch nicht zufrieden sind.
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

bitte teilen Sie mir mit, was noch unklar ist bzw. wo Sie noch Rückfrage bedarf haben, dann möchte ich Ihnen gerne darauf antworten.

Ansonsten wäre es nett, wenn Sie mir kurz eine Bewertung hinterlassen könnten. Erst durch eine neutrale (Frage beantwortet) Bewertung (aufwärts) erhalte ich eine Vergütung für meine Beratung.


Viele Grüße

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

bitte teilen Sie mir mit, was noch unklar ist bzw. wo Sie noch Rückfrage bedarf haben, dann möchte ich Ihnen gerne darauf antworten.

Ansonsten wäre es nett, wenn Sie mir kurz eine Bewertung hinterlassen könnten. Erst durch eine neutrale (Frage beantwortet) Bewertung (aufwärts) erhalte ich eine Vergütung für meine Beratung.

Viele Grüße

Ähnliche Fragen in der Kategorie Arbeitsrecht