So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26359
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Ich bin seit 3 jahren Teamleiterin. Hatte am Anfang ein Team

Kundenfrage

Ich bin seit 3 jahren Teamleiterin. Hatte am Anfang ein Team von 5 Mitarbeitern und nun ein Team von 12 MItarbeitern.
In den letzten 3 Monaten war es besonders stressig und anstrengend.
Die Stimmung im Team ist schlecht. Jetzt wo wieder Ruhe eingekehrt versuch ich die Stimmung wieder zu heben.
Jetzt kommt unsere Managerin auf mich zu und meinte das Team hätte ein Problem mit mir. Ich hab mit ihr gesprochen was das Problem sein könnte. Ich bat darauf hin um einen Termin mit dem Chef. Ich wollte das Problem versuchen zu lösen. Sie hatte darauf hin ein Gespräch mit meinem Team ohne mein Wissen. Als ich dann zum Gespräch mit dem Chef kam hagelte es sofort mit Vorwürfen. Ich würde mit stasiähnlichen Methoden mein Team mobben und mein Team manipulieren. Angeblich hätte mein komplettes Team bis auf 2 Mitarbeiter ein Problem mit mir.
Mein Gespräch mit ihr hat sie komplett in ein anderes Licht gestellt, weitere Vorwürfe gemacht die gelogen sind und Worte bzw Sätze verdreht. Ich wurde sofort aus der Führungsebene genommen und für 4 Tage beurlaubt, Hausverbot erteilt und mir wurden die Schlüssel abgenommen. Jetzt soll überlegt werden ob ich gekündigt oder an einen anderen Standort versetzt werden soll.
Ich bin ein sehr impulsiver Mensch und trage mein Herz auf der Zunge. Ich habe mich des öfteren über unsere neue Managerin aufgeregt bzw mich mit unserem Abteilungsleiter gemeinsam über ihre nicht professionelle Art und Weise beschwert. Da wir kein abgeschlossenes Büro konnte das jeder mitbekommen, der in der Nähe war.
Ich hatte im Vorfeld einen Streit mit einer Kollegin die mir diesbezüglich auch drohte und dann kam das nach einer Woche.
In dem Krisengespräch wurde ich immer wieder dazu gedrängt Fehler zu zugeben. Ich wurde mit der Managerin und einer weiteren Person der Leitungsebene immer wieder unter Druck gesetzt es zu zugeben.
Ich weiß das ich nicht alles richtig gemacht habe und sicher auch nicht die professionellste war. Aber ich habe in keinerlei Art und Weise mein Team manipuliert oder gemobbt. Ich habe immer jeden einzelnen geholfen und versucht es jedemRecht zumachen.
Mich überfordert die ganze Sache und ich zweifle an mir selbst.
Wie verhalte ich mich?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Sie schreiben, dass die erhobenen Vorwürfe nicht wahr sind.
Darf ich sie fragen: Wie steht denn Ihr Team zu Ihnen?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ich dachte bisher gut. Bis auf vielleicht 1-2 AUsnahmen. 2 Mitarbeiter haben sich auch nicht negativ geäußert. Es ist denen wohl ausdrücklich untersagt worden darüber zu sprechen und mir wurde auch der Kontakt untersagt. Wohl mit der Begründung das ich sonst wieder manipluiere. Bis vor 2 wochen dachte ich es sei alles ok.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank ***** ***** freundliche Ergänzung.
Ich habe Sie deswegen gefragt, weil der Arbeitgeber auch Ihnen gegenüber eine Fürsorgepflicht hat. Der Arbeitgeber ist natürlich auch verpflichtet Sie vor falschen Vorwürfen der Teammanagerin zu schützen.
Auch das Verhalten der Teammanagerin ist Mobbig Ihnen gegenüber mit der Folge, dass der Arbeitgeber dagegen vorgehen muss. Das kann natürlich ebenso bedeuten, dass die Managerin abgemahnt, versetzt oder gekündigt werden muss.
Sollte es tatsächlich zu einer Kündigung oder Versetzung kommen, so sollten Sie sich unbedingt an das Arbeitsgericht wenden und dagegen mit der Kündigungsschutzklage und einer Feststellungsklage (Versetzung) vorgehen.
Der Arbeitgeber müsste Ihnen um Kündigung / Versetzung rechtfertigen zu können ein Fehlverhalten nachweisen. Vor Gericht würden dann die Mitarbeiter als Zeugen vernommen werden.
Meiner Ansicht nach sollten Sie jedoch nicht zuwarten bis sich der Arbeitgeber äußert sondern Sie sollten selbst die Initiative ergreifen.
In Ihrer Situation wäre eine schriftliche Gegendarstellung (wenn Sie impulsiv sind wie Sie sagen sicherlich die bessere Wahl) angemessen, die Sie vielleicht auch über einen Anwalt abgeben sollten.
In dieser Gegendarstellung sollte Sie einmal angeben, dass die von der Managerin erhobenen Vorwürfe unrichtig sind und zum anderen sollten Sie dem Arbeigeber gegenüber klarstellen, dass das Verhalten der Managerin selbst Ihnen gegenüber als Mobbing zu werten ist mit der Folge dass der Arbeitgeber dies zu unterbinden hat.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Es gibt wohl ein Protokoll mit Aussagen des Teams. Aussagen über geführete Gespräche. Negativ Aussagen von mir bezüglich der Managerin. Vertrauliche und aufgeschnappte Gespräche. Angeblich mussten die Mitarbeiter das alles unterschreiben. Es steht Aussage gegen Aussage.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
es ist natürlich etwas anderes ob die Teammitglieder gegenüber der Managerin Aussagen treffen oder gegenüber einem Richter.
Die Protokolle der Mitarbeiter sind daher vor Gericht nicht viel wert.
Selbst wenn die Aussagen der Mitarbeiter zuträfen müsste der Arbeitgeber dem Arbeitsrichter erklären warum er nicht eine Ermahnung oder eine Abmahnung als milderes Mittel in Anspruch genommen hat.
So oder so für eine Versetzung oder gar eine Kündigung sehe ich aufgrund der Sachverhaltsschilderung keine Anhaltspunkte.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
habe ich Ihre Fragen beantwortet?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Arbeitsrecht