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rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 3080
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator
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Sehr geehrte Damen und Herren, Ich bin als Auslierungsfahrer

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich bin als Auslierungsfahrer für Zeitungen tätig und diese Tätigkeit führe ich nachts durch. Vor zirka 4 Wochen bin ich auf dem Weg zum Firmengelände. Es war in einer geschlossenen Ortschaft als ich einen Lkw streifte und ich den rechten Spiegel beschädigt hatte. Ich war ziemlich müde. Muss ich diesen schaden begleichen oder wird dies über die Versicherung der Firma abgewickelt. Im Arbeitsvertrag ist nichts niedergeschrieben zwecks Schäden am Firmenauto.
MfG
Matthias Lampe
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

Grundsätzlich ist die Versicherung des Arbeitgebers, hier die Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung für das Fahrzeug, verpflichtet, den Schaden auszugleichen.

Grundsätzlich ist es so, dass ein Arbeitnehmer, der einen Schaden im Rahmen des Arbeitsverhältnisses nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht einen entsprechenden Freistellungsanspruch gegen den Arbeitgeber bzw. die Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung hat.

Dies hat den Hintergrund, dass der Arbeitnehmer, der eine Tätigkeit und Leistung für den Arbeitgeber erbringt, nicht das Risiko des Arbeitgebers aus dessen Unternehmen tragen muss.

Hierzu gibt es das so genannte Drei-Stufenschema des Bundesarbeitsgerichtes, wonach nur bei vorsätzlichen oder grob fahrlässigen bzw. zumindest mittleren fahrlässigen Verstößen eine Mithaftung des Arbeitnehmers vorgesehen ist.

Nach dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt ist jedoch hier nur eine Berührung mit dem Außenspiegel zustande gekommen, was durchaus zu den normalen Tätigkeiten gehört und sie hierbei lediglich möglicherweise eine Sorgfaltspflicht verletzt haben. Im Übrigen wäre auch zu klären, weshalb die Berührung zustande gekommen ist und ob gegebenenfalls der Führer des anderen Fahrzeugs hier eine Mitschuld trägt.

Sie sollten sich daher an den Arbeitgeber wenden und diesen auch bereits sofort nach dem Unfall informiert haben, da dies auch eine entsprechende Pflicht aus dem Arbeitsverhältnis ist.

Ich hoffe, dass ich Ihnen zunächst hilfreich antworten konnte und stehe Ihnen bei weiterem Nachfrage bedarf gerne zur Verfügung.

Über ihre anschließende positive Bewertung freue ich mich.

Viele Grüße

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

bitte bewerten Sie meine Antwort positiv (Frage beantwortet – informativ und hilfreich – toller Service) damit die von Ihnen ausgelobte Vergütung gem. den Nutzungsbedingungen freigegeben wird. Da Sie keine weiteren Nachfragen gestellt haben, gehe ich davon aus, dass ich Ihre Frage hilfreich beantwortet habe.

Sollten Sie noch Nachfragen haben oder weitere Informationen benötigen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

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