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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17057
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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Sehr geehrtes Team, ich habe am 31.10.14 meine Kündigung zum

Kundenfrage

Sehr geehrtes Team, ich habe am 31.10.14 meine Kündigung zum 31.12.14 erhalten. Am 01.09.14 bin ich aus der Elternzeit wiedergekommen. Ich arbeite seit dem 15.07.03 in der Arztpraxis und damals waren wir sechs Mitarbeiter von denen nur noch eine Mitarbeiterin heute in der Praxis arbeitet. In meinen Arbeitsvertrag steht eine Kündigungsfrist von vier Wochen. Ich habe mich versucht ein wenig schlau zu machen. Damit das Kündigungsschutzgesetz greift, müssen es zum damaligen Zeitpunkt der Einstellung mehr als 5 Mitarbeiter gewesen sein diese müssen immer noch tätig sein. Somit scheint es bei mir leider keine Anwendung zu finden. Habe ich eine Chance auf Abfindung? Und ist die Kündigungsfrist von 4 Wochen rechtens nach 11 Jahren Zugehörigkeit?
Vielen Dank
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Nutzung von Justanswer.
Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:
Wenn im Arbeitsvertrag diese Fristen so geregelt sind, dann ist das rechtens.
Sollte es aber einen Satz geben, der in etwa lautet, dass gesetzlich verlängerte Fristen für beide Seiten gelten dann greift § 622 BGB.
Die Kündigungsfrist liegt dann bei 4 Monaten.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Welchen Sinn macht eine Kündigungsschutzklage und habe ich eine Chance auf Abfindung?

Vielen Danke

Christina Langkammer

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Wenn das Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet, was eigentlich erst ab 10 Arbeitnehmern der Fall ist, dann muss die Kündigung begründet sein.

Also kann man dann durchaus über eine Kündigungsschutzklage im arbeitsgerichtlichen Verfahren versuchen, eine Abfindung zu erzielen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Leider findet das Kündigungsschutzgesetz keine Anwendung bei mir. Macht es dennoch Sinn eine Kündigungsschutzklage einzureichen um eine Abfindung zu erzielen? Oder kann ich mir die Mühe sparen da mein Arbeitgeber scheinbar die besseren Karten hat.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
Ich möchte eine vollständige Antwort.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ist das KSchG nicht anwendbar, muss eine Kündigung nicht begründet sein.

Es ist daher zu riskant, eine Kündigungsschutzklage einzureichen in der Hoffnung, eine Abfindung zu erzielen.

Davon kann man dann nur abraten.